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Karl Kraus

Karl Kraus

Der Sohn eines jüdischen Papierfabrikanten gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts. Kraus wurde 1874 im böhmischen Jitschin geboren und erwarb sich rasch einen Namen als Publizist, Lyriker, Satiriker und Sprach- und Kulturkritiker. Zu seinen wichtigsten Werken gehören „Die letzten Tage der Menschheit“ und die satirische Zeitschrift „Die Fackel“. Kraus starb 1936 in Wien.

Zuletzt aktualisiert am 12.04.2012
„Das Gegenteil von ‚gut‘ ist ‚gut gemeint‘.“
Karl Kraus
„Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, daß er die Menschen schlechter machen kann.“
Karl Kraus
„Wo nehm ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen?“
Karl Kraus
„Das Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben.“
Karl Kraus
„Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.“
Karl Kraus
„Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.“
Karl Kraus
„Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.“
Karl Kraus
„Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen. Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an.“
Karl Kraus
„Friseurgespräche sind der unwiderlegliche Beweis dafür, dass die Köpfe der Haare wegen da sind.“
Karl Kraus
„Im Umgang mit der Sprache steht der Schriftsteller vor der Aufgabe, eine allgemeine Dirne zu einer Jungfrau zu machen.“
Karl Kraus
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