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Die Thesen des Bestsellerautors Thilo Sarrazin mögen „umstritten“ sein. Unumstritten aber zeigen viele seiner Kritiker, dass sie Demokratie mit Gesinnungsherrschaft verwechseln.
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Wenn Umweltschutz auf Feminismus trifft: das Fünf-Punkte-Programm des keineswegs herrschaftsfreien 98. deutschen Katholikentags.
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Fast täglich hören wir: Dank der Hirnforschung werde der Mensch bald kein Rätsel mehr sein. So weit wird es nie kommen – und das ist auch gut so.
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Die Antrittsrede zu Berlin war ein Abschluss, kein Anfang. Erst mit dem Staatsbesuch in Polen begann die Präsidentschaft Joachim Gaucks. Er begreift sich als Nationalpädagoge, dessen Lehre erst noch sichtbar werden muss.
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Nicht nur bei der Liedauswahl für den Großen Zapfenstreich zeigte sich Christian Wulff als Meister des Kitsches. Auch seine Amtszeit war oft ein Hochfest des Kitsches.
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Der Fall des Bundespräsidenten zeigt auf dramatische Weise: Deutschland hat ein Elitenproblem.
Mit dem Rheingold hat an der Bayerischen Staatsoper Der Ring des Nibelungen wieder begonnen. Andreas Kriegenburg erzählt ihn als Einspruch gegen den Mythos der Jetztzeit. Ein Triumph? Ein Triumph.
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Fast ein Moment höherer Erkenntnis: Wie aus dem Reden in Bildern das Bebildern von Blasen wurde.
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Die bürgerlichen Parteien entdecken in Zeiten höchster Bedrängnis die Nibelungentreue. Mit echter Bürgerlichkeit hat diese aber nichts zu tun.
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Die Fernsehansprache machte deutlich: Christian Wulff missversteht sein Amt. Er inszeniert sich als autoritärer Privatmann mit Gefolge und organisiert eine Kulisse aus Jubeldeutschen und Kleinkindern.
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Der Sturz von Bundespräsident und Parteivorsitzendem zeigt zweierlei: eine groteske Fehlbesetzung im Amt und ein Versagen der Eliten.
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Das katholische Handelshaus Weltbild ist wegen eher unkatholischen Verlagsgeschäften und -beteiligungen in die Kritik geraten. Was aber empfiehlt der Medienriese seinen Kunden zum Weihnachtsfest? Zeit für eine kleine Kataloglese.