2
67 Tage hat Christian Wulff bis zum Rücktritt gebraucht, Röttgen blieben drei Tage bis zum Rauswurf. Wenn es hart auf hart kommt, haben wir uns vor Staatsanwaltschaft und Presse weniger zu fürchten als vor dem Zorn der Kanzlerin.
2
Wer austeilen will, muss auch bereit sein, Verantwortung für die eigenen Worte zu übernehmen. Ein Blick nach NRW.
30
Der Antisemitismus-Vorwurf an Grass ist absurd. Was bleibt uns eigentlich noch, wenn wir es wirklich mit Judenhass zu tun haben?
1
Während der technologische Fortschritt den Journalismus verändert, haben sich deutsche Verlage an der Seitenlinie verkrochen. Innovation findet anderorts statt.
1
Selbst der ernsthafteste Kritiker verödet ohne die jährliche Dosis Humor.
18
Am 22. Mai greift Thilo Sarrazin den Euro an. Uns bleiben zwei Monate, um den Journalismus auf einen neuen Shitstorm vorzubereiten.
Der Spiegel kündigt an, Online und Print künftig stärker trennen zu wollen – um den Verkauf der hauseigenen PDF-Ausgabe zu befeuern. lmao.
2
Innerhalb weniger Stunden haben es bahrainische Aktivisten geschafft, mit dem Hashtag #killingkhawaja die internationalen "Trending Topics" bei Twitter zu stürmen. Ein Rückblick auf 48 Stunden Netz-Aktivismus.
6
Ein gigantischer Sonnensturm hat die Erde mit voller Breitseite erwischt. Wer weiß, ob wir beim nächsten Mal ähnlich glücklich am Chaos vorbeischrammen?
2
Während wir über ACTA und die „Kostenloskultur“ streiten, bezahlen anderswo die Menschen den tragischen Preis für guten Journalismus.
Mit seltender Einigkeit versuchen die Medien, die „Amtswürde“ des Bundespräsidenten zu retten. Doch Wulff ist nicht über die Würde gestolpert, sondern ganz einfach über das Gesetz.