Deutschland ist, wenn neben den Containern für Weiß-, Grün- und Braunglas drei einsame blaue Flaschen stehen. Marina Weisband

Kolumnen

Rainer Zitelmann

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Zitelmann

Dr. Rainer Zitelmann ist ein deutscher Historiker, Buchautor, Unternehmer und Immobilienexperte. Zitelmann arbeitete von 1987 bis 1992 an der Freien Universität Berlin. Danach war er Cheflektor und Mitglied der Geschäftsleitung des Ullstein-Propyläen-Buchverlages. 1992 wechselte er zur Tageszeitung „Die Welt“ und leitete dort bis zum Jahr 2000 verschiedene Ressorts. Er hat 18 Bücher geschrieben.

Wo bleibt der bürgerliche Widerstand gegen Trump?

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Auf Amerikas Straßen marschieren Hunderttausende gegen Trump – aber wenn man sich die Fernsehbilder anschaut, hat man den Eindruck, dass es überwiegend Linke, Linksextreme und Feministinnen sind. Warum wehren sich das Bürgertum und die Wirtschaft nicht gegen die Zumutungen der „Befehls-Wirtschaft“ wie der SPIEGEL Trumps Regime nennt?

30.01.2017

Amerikaner trinken keine Fritz Cola!

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Trump beschwert sich in seinem großen BILD-Interview, dass mehr Amerikaner Mercedes fahren als Deutsche Chevrolets. VERY UNFAIR findet er das von den Deutschen. Aber es gibt noch mehr Beispiele für unfaires Verhalten.

18.01.2017

„Regenbogenhauptstadt“ Berlin

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Als frisch zur politischen Korrektheit Bekehrter war ich geradezu euphorisch, als ich den Koalitionsvertrag von SPD, Linken und Grünen las. Besonders das Kapitel „Regenbogenhauptstadt Berlin“ hat alle Chancen in die Bibliothek der Klassiker der Political Correctness einzugehen.

17.01.2017

Gauweiler – Bosbach – Steinbach

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Im März 2015 ging Peter Gauweiler, Ende August 2016 kündigte Wolfgang Bosbach seinen Rückzug an, nun geht Erika Steinbach. Merkel hat mit ihrer Verachtung für rechtsstaatliche Prinzipien alle drei vergrault. Die drei haben viele Jahre gekämpft und es sich nicht leicht gemacht. Dennoch halte ich ihren Schritt für einen Fehler.

16.01.2017

„Nur kein Generalverdacht“

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Ich lerne politische Korrektheit – und das ist komplizierter als ich dachte. Da ist zum Beispiel die Sache mit dem Satz: „Man darf … nicht unter Generalverdacht stellen.“ Warum gilt dieser Satz für Flüchtlinge und generell für Migranten, nicht jedoch für Manager oder Banker? Eine weitere Lehrstunde in Politicial Correctness.

15.01.2017

… wenn der Sohn schwul ist

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Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat erste Ergebnisse einer „Studie zu Bevölkerungseinstellungen gegenüber nicht-heterosexuellen Menschen“ vorgestellt. Ein Ergebnis: 40 Prozent der Deutschen sagen, es sei ihnen unangenehm, wenn sie erfahren, dass ihr Sohn schwul bzw. ihre Tochter lesbisch sei.

14.01.2017

„Gesetz gegen die Gier“

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„Ein Gesetz gegen die Gier“, so überschreibt das HANDELSBLATT am 10. Januar den Bericht über eine Initiative der SPD, die u.a. ein festgeschriebenes Maximalverhältnis zwischen der Vergütung von Vorständen und dem durchschnittlichen Gehalt ihrer Arbeitnehmer vorsieht.

13.01.2017

Der korrekteste US-Präsident aller Zeiten

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Barack Obama geht. Er war der politisch korrekteste Präsident aller Zeiten. Er wird allen politisch Korrekten sehr fehlen. Obwohl das ein satirischer Artikel ist, sind alle darin genannten Fakten und Zitate seriösen Quellen entnommen und garantiert keine Fake-News.

11.01.2017

Warum heißt es nicht „TerroristInnen“?

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Meine zweite politisch korrekte Woche beginnt mit einem Sprachkurs. Ich lerne, warum „Migranten“ falsch ist, „MigrantInnen“ schon besser, aber nur „Migrant*innen“ richtig. Ziemlich stolz war ich, als ich endlich begriffen hatte, warum man (frau) politisch korrekt dennoch „Terroristen“ schreibt – und nicht etwa „Terrorist*innen“ oder „TerroristInnen“.

10.01.2017

Alle Merkel-Kritiker Arschlöcher?

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Für CDU-Generalsekretär Peter Tauber, der Kanzlerin treu ergeben, sind alle, die Merkel kritisieren, „Arschlöcher“ (das hatte er gesagt, als in der CDU Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik laut wurde). Jetzt ist er den FDP-Vorsitzenden Lindner angegangen – und nutzt damit unfreiwillig dem Wahlkampf der FDP.

09.01.2017

Grüne fordern Sex auf Rezept

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Die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Elisabeth Scharfenberg, hat in der WELT AM SONNTAG gefordert, dass Pflegebedürftige und Schwerkranke in Zukunft Sex mit Prostituierten bezahlt bekommen. Das ist keine Satire, sondern eine wichtige neue Forderung der Grünen.

08.01.2017

Wie links ist Trump wirklich?

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Immer wieder droht Trump Firmen, wenn sie nicht so agieren, wie er es will. Die Konzerne beugen sich seiner Twitter-Kommandowirtschaft im vorauseilenden Gehorsam – Gewerkschafter weinen Freudentränen und Sarah Wagenknecht lobt Trumps wirtschaftspolitische Kompetenz.

08.01.2017
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