Wenn Sie die Welt mit den Augen eines Narren betrachten, sehen Sie viel mehr. Stewart Brand

Kolumnen

Rainer Zitelmann

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Zitelmann

Dr. Rainer Zitelmann ist ein deutscher Historiker, Buchautor, Unternehmer und Immobilienexperte. Zitelmann arbeitete von 1987 bis 1992 an der Freien Universität Berlin. Danach war er Cheflektor und Mitglied der Geschäftsleitung des Ullstein-Propyläen-Buchverlages. 1992 wechselte er zur Tageszeitung „Die Welt“ und leitete dort bis zum Jahr 2000 verschiedene Ressorts. Er hat 18 Bücher geschrieben.

Mut statt schummeln, liebe Autobosse!

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Nach VW steht jetzt Mercedes im Visier der Kritiker. Für die deutsche Industrie ist das gefährlich – es geht um die Grundlagen unseres Wohlstandes. Die Industrie trägt eine Mitschuld: Statt sich gegen Ökowahn zur Wehr zu setzen, macht sie mit und passt sich opportunistisch dem Zeitgeist an.

20.07.2017

Macron macht es Merkel vor

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Während Angela Merkel auf Distanz zu den USA geht und sich lieber an China orientiert, betreibt der französische Staatspräsident Emmanuel Macron Realpolitik im besten Sinne.

15.07.2017

Besserverdienende sind gesünder und leben länger

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„Lieber arm und gesund als reich und krank“ lautet ein Sprichwort, das Menschen, die nicht reich sind, trösten soll. Die Wahrheit: „Arme“ haben eine Lebenserwartung, die fast 11 Jahre niedriger ist als die von „Reichen“.

12.07.2017

Linke Gewalttäter: „Die unmögliche Tatsache“

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Es gehört zum Ritual, dass uns Politiker von SPD, Grünen und Linken so-wie linke Medien nach gewalttätigen Demonstrationen und Randale von linken Autonomen weiß machen wollen, die Täter seien „unpolitisch“ und auf keinen Fall links.

10.07.2017

Hamburg: Was wäre, wenn es Nazis gewesen wären?

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Die Grünen geben der Polizei eine Mitschuld an den Krawallen in Hamburg. Ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn die Ausschreitungen nicht von Linksextremisten, sondern von Rechtsextremisten begangen worden wären?

09.07.2017

„Polizei hat die Bilder erzeugt“

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Das „Neue Deutschland“ kritisiert die Empörung über brennende Autos als Ausdruck „kleinbürgerlicher Aufstiegsideologie“, für die das Auto „Nationalfetisch“ sei. Und laut der Linken-Vorsitzenden „hat die Polizeiführung alles getan, um jene Bilder zu erzeugen“.

08.07.2017

Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung

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Ob sie nun friedlich demonstrieren oder gewalttätig: Die Demonstranten in Hamburg eint eines: Die Überzeugung, dass der Kapitalismus an allen Übeln der Welt schuld sei.

07.07.2017

Die SPD antwortet nicht

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An dieser Stelle hatte ich vorgerechnet, dass der Plan der SPD zur Abschaffung der Abgeltungssteuer bei Unternehmern in der Spitze eine Steuerlast von über 65% zur Konsequenz haben kann. Es wurde direkt bei der SPD-Pressestelle nachgefragt, doch die von dort versprochene Antwort blieb aus. Warum schweigt die SPD?

05.07.2017

SPIEGEL mobilisiert zur G20-Demo

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Was hat den SPIEGEL da geritten? „Globalisierung außer Kontrolle“ – prangt auf dem aktuellen Titelblatt, dazu als Covermotiv der böse Wolf, der die Erde zwischen den Zähnen hat. „Traut euch! Radikal denken, entschlossen handeln – nur so ist die Welt noch zu retten.“ Ein großer Demonstrationsaufruf zum G20-Gipfel.

03.07.2017

Will die SPD über 65% Steuern für Unternehmer?

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Welt-Chef Ulf Poschardt lobt das „maßvolle Steuerprogramm“ der SPD, das in „feiner Rechenarbeit“ erstellt wurde, das Handelsblatt spricht von nur „kosmetischen Korrekturen“, die FAZ von einem „fein austarierten“ Vorhaben. Das Lob verwundert, denn es ist ganz unklar, was die SPD tatsächlich will. Alles ist möglich – bis zu einem Steuersatz von über 65% für Unternehmer.

24.06.2017

Warum Reiche in Geldnot kommen

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Ob Boris Becker nun wirklich „pleite“ ist oder nicht: Fest scheint zu stehen, dass er erhebliche Finanzprobleme hat. Das wundert Viele, denn er hat in seiner Tenniszeit ca. 25 Millionen Dollar Gage bekommen, Millionen Werbeeinnahmen kassiert und zuletzt allein als Trainer von Novak Djokovic 800.000 Euro jährlich verdient.

23.06.2017

Irreführende Vergleiche zum Spitzensteuersatz

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Die SPD-Steuerpläne werden verharmlost. Das „Handelsblatt“ (20.6.) meint, in der Einkommensteuer nehme Schulz nur „kosmetische Korrekturen“ vor. Als „Schreckgespenst“ taugten die SPD-Steuerpläne nicht. Der Kommentar spricht von „leicht höheren Steuern“ für Gutverdiener.

20.06.2017
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