In Berlin haben Deutsche und Amerikaner gelernt, wieder zusammenzuarbeiten. Barack Obama

Kolumnen

Hans-Martin Esser

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Esser ist besser

Hans-Martin Esser, Jahrgang 1978, wurde in Arnsberg geboren. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaft und Politologie, außerdem folgten aus Interesse Studienaufenthalte im Bereich Filmtheorie, Rhetorik (UC Berkeley, 2007), Geschichte, Philosophie und Mediävistik (University of Cambridge, 2009). Esser organisiert Kulturveranstaltungen und berät die FDP. Derzeit schreibt er an einer Monog weiter...

Der Martin Schulz-Effekt

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Da Europapolitiker offensichtlich so beliebt zu sein scheinen, könnte die Union ja statt Angela Merkel Elmar Brok als Kandidaten aufbieten. Nein, kleiner Scherz. Brok wäre der Gabriel der Union. Die Union erstickt zurzeit an ihrer eigenen Sedierung.

20.02.2017

Fußball ist mehr als Religionsersatz

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Fußball ist im Kohlenpott mehr, es ist der eigentliche Kult der Gegenwart. Und gerade Menschen, denen es nicht gut geht, bedürfen der Spiritualität und vieler schöner Erzählungen, die RB Leipzig im Hochfrequenz-Tempo dekonstruiert hatte, was eine tiefe Kränkung für die Gläubigen der postmodernen Religion darstellt.

15.02.2017

Fernsehmoderation ist eine Frage der Haltung

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Wenn ich Luzia Braun und Wolfgang Herles, bis 2011 Moderatoren von Aspekte, sehe, wie sie intellektueller und weniger schmierenkomödiantisch durch die Sendung führten, wird klar, dass es vor 5 Jahren mit einem neuen Intendanten des Senders auch einen Paradigmenwechsel gab, als er die Veteranen gegen die meiner Ansicht nach eindeutig minderbegabten Nachfolger austauschte.

03.02.2017

Tritt Angela Merkel im Februar zurück?

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Tritt Angela Merkel im Februar zurück? Hier lesen Sie alle Prognosen für 2017.

31.01.2017

Die SPD braucht keinen Kanzler-Kandidaten

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Die SPD kann sich den Kanzlerkandidaten sparen oder Michael Müller aufbieten, damit man sich in Berlin einen richtigen regierenden Bürgermeister zulegen kann und den bisherigen elegant loswird.

25.01.2017

Donald Trump und Hollywood

Medium_db0701773b Trump ist das Ergebnis einer unmöglichen Wahl. Hillary Clinton war ebenso unwählbar wie der Mann mit den Vorfahren aus dem pfälzischen Kallstadt. Auch Bernie Sanders hätte keinen guten Präsidenten abgegeben.
23.01.2017

Lernen Sie Merkelsprech!

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Freunden Sie sich damit an, dass alles ein Hashtag bekommt, das in einem kompakten Kunstwort Emotionen, Originelles und ach so Hintersinniges vereint. Prägen Sie also ein Hashtag, bevor es Sie prägt.

08.01.2017

Aufruf zur Meuterei

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Zum Glück leben wir in einer Demokratie. Man kann schreiben und sagen, was man will. Politiker sind ihren Wählern verpflichtet und nicht einem Kaiser, einem Führer oder einer sich als alternativlos präsentierenden Kanzlerin. Diese Kanzlerin muss zurücktreten.

28.12.2016

Wir brauchen richtige Einwanderung

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Auch wenn jetzt weihnachtliche Zeit ist, habe ich persönlich im Gegensatz zu Franz Josef Wagner von BILD nicht den geringsten Anflug eines schlechten Gewissens, die 40 Prozent konsequent abzuschieben, welche kein Anrecht auf Asyl im Lande haben.

22.12.2016

Nur hilfreiche Bücher erwünscht

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Wer eine eigene Meinung hat, ist nicht immer willkommen. Was bleibt von der Meinungsfreiheit in unserem Land? Ein modernes Märchen, das sich wirklich so ereignet hatte.

17.12.2016

Passivität als Regierungsprinzip

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Die Flüchtlingskrise ist ein Vehikel zur Durchsetzung eigener Interessen. So viel Heuchelei war selten. Jetzt hört man zunehmend in Predigten Moralisierendes zu fast jedem politischen Feld. Brexit, CSU, AfD. Das Wort von der Kanzel hat wieder Gewicht.

09.12.2016

„Postfaktische Zeiten“

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Auch im Jahr 2016 haben Talkgäste der AfD trotz der Anstrengungen in den Sendeanstalten, ihnen kein Forum zu geben, in Talkshows oft keine allzu schlechte Figur gemacht. Daher ist man beim WDR dazu übergegangen, nur noch die erwünschten Meinungen zu Wort kommen zu lassen. Ein Echoraum also. Aber so kann man der AfD keine Stimmen abjagen.

03.12.2016
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