Die SPD bräuchte mehr charismatische, fröhliche, inhaltlich starke Linke. Johannes Kahrs

Kolumnen

Stefan Groß

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Groß – geschrieben

Dr. Dr. Stefan Groß studierte Philosophie, Theologie, Kunstgeschichte und Germanistik in Jena, München, Valladolid, Nizza und Madrid. Nach dem Studium wurde er in Jena und Madrid promoviert; er war Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität Jena. Stationen seines Lebens waren „Cicero“, die Friedrich-Schiller Universität, die TU München u.a. Seit drei Jahren arbeitet Groß für die Weimer Media Group – zuerst als Chef vom Dienst, s weiter...

Die linken Ideologen, Idealisten und der Terror

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Dystopien haben derzeit Konjunktur. Ob George Orwells „1984“ oder die „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley stehen auf den Bestsellerlisten. Der Untergang des Abendlandes wird beschworen, Existenzängste werden kultiviert. Aber wie viel Dystopie steckt eigentlich in der Utopie? Ein sporadischer Gang durch die Ideengeschichte.

02.02.2018

Die Politik-Visionäre und der Seifenblasen-Komplex

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Hierzulande gilt er als Vorzeige-Intellektueller, der in der medialen Welt fast Kultstatus genießt. Doch Richard David Precht spült immer nur das in den Diskurs, was andere schon dachten. Das hat der Vorzeige-Eklektiker mittlerweile fast perfekt inszeniert. Blamiert sind Deutschlands Intellektuelle. Doch Precht ist nicht der einzige, der das System Seifenblase zum Umgangsjargon gemacht hat.

12.01.2018

Was bleibt von Samuel Beckett?

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Mit “Warten auf Godot” hat der irische Schriftsteller Samuel Beckett sein Meisterstück vorgelegt. Am 5. Januar 1953 wurde dieses vom Théâtre de Babylone in Paris uraufgeführt. Was bleibt von Samuel Beckett? Was können wir von “Warten auf Godot” heute noch lernen?

04.01.2018

Die Tattoo-Gesellschaft exponiert sich

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Jeder neunte ist in Deutschland tätowiert. Die Tätowierkultur erlebt eine Renaissance wie nie zuvor. Doch was steckt eigentlich dahinter – außer Selbstinszenierung? Reines Rebellentum oder doch die Suche nach einem Stück Heimat?

29.12.2017

Juli Zehs „Unterleuten“ am Weimarer Nationaltheater

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Mit „Unterleuten“ hat Juli Zeh einen Gesellschaftsroman par exellence geschrieben. Waren einst Grass, Walser und Böll die Titanen der Deutschen Literatur, ist mit Zeh der Abschied der „alten Männer“ endgültig eingeläutet. „Unterleuten“, jetzt auf dem Spielplan der DNT in Weimar, ist eine Chronik unserer Zeit, die mit der Gesellschaft gnadenlos abrechnet.

14.12.2017

Wer war Heinrich Heine?

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Vor 220 Jahren feierte die deutsche Literatur eine Wiedergeburt par excellence. Der Spötter unter den Dichtern war geboren. Mit Heinrich Heine entzündete sich die heilige Flamme der Literatur in einem neuen Gewand. Für Judenhasser und Nationalisten war er ein Quälgeist, für Zeitgenossen ein brillanter Analytiker und Chronist und für Journalisten ein Vorbild.

12.12.2017

300. Geburtstag von Johann Joachim Winckelmann

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Genies von Weltrang gibt es nicht viele. Johann Joachim Winckelmann war eines davon. Er gab nicht nur einer ganzen Epoche die Kunstmaximen an die Hand, sondern erwies sich als ästhetischer Moralist und ausgewiesener Kenner antiker Kunst.

09.12.2017

Wird Annegret Kramp-Karrenbauer Merkels Nachfolgerin?

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Nach aktuellen Umfragen, wer Bundeskanzlerin Angela Merkel im politiscchen Amt beerben könnte, steht die saarlänische Ministerpräsidentin ganz weit oben auf der Wunschliste der Deutschen. 45 Prozent könnten sich die charismatische Politikerin in Berlin vorstellen. Jens Spahn und Thomas de Maizière liegen weit abgeschlagen auf der Wunschliste, allein Julia Klöckner kommt mit 43 auf Platz 2.

05.12.2017

Wieviel Antike steckt im Werk von Joseph Ratzinger?

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In seiner Antrittsvorlesung „Der Gott des Glaubens und der Gott der Philosophen, Ein Beitrag zum Problem der theologia naturalis“ von 1959 in Bonn steht die Frage nach dem Verhältnis zwischen Glauben und Wissen im Fokus von Joseph Ratzinger. Wie verhalten sich Glaube und Vernunft zueinander?

28.11.2017

Wir müssen den öffentlich rechtlichen Rundfunk umbauen!

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Seit Jahren steht das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der Kritik. Zu staatstragend, zu unausgewogen und vor allem zu teuer. GEZ-Zahler beschweren sich in aller Regelmäßigkeit über die dürftige Qualität vieler Sendungen. Nun kommt eine neue Forderung aus Sachsen-Anhalt – die den radikalen Umbau des Öffentlichen fordert.

20.10.2017

Der Anti-Merkel wird österreichischer Bundeskanzler

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Während viele Medien hierzulande Österreichs Sebastian Kurz in die rechte Ecke schieben, Nationalismus und Rechtsruck inklusive, die Wahl als Debakel des Anti-Demokratischen illustrieren, das dem Deutschen Liberalismus diametral entgegenläuft, betritt mit einem möglichen Bundeskanzler Sebastian Kurz hingegen ein Antimachiavell die politische Bühne, der mit frischem Wind segelt.

15.10.2017

„Ich finde in der Menschennatur eine entsetzliche Gleichheit“

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Er zählt zu den großen der Weltliteratur – der deutsche Schriftsteller Georg Büchner. Er zeichnet am Rand der Gesellschaft, verleiht den Entrechteten eine Stimme und entwirft eine Dramaturgie der Zukurzgekommenen, die das Schicksal physisch und psychisch knechtet. Doch bei aller Resignation zeichnet der Dichter des Vormärzes, der auch noch 2017 so aktuell ist, kein Bild restloser Verzweiflung.

30.09.2017
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