„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen und Gott und dem Evangelium mehr als dem Papst.“ Hans Küng
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Für uns Zeitgenossen ist es alltägliches Geschwätz, für unsere Nachfahren ist es Geschichte. Können wir kommenden Generationen noch als Ideal dienen, wenn wir jede Verfehlung festgeschrieben halten?
Auch heute dreht sich die Erde noch und die Menschheit lebt weiter. Hatten die Maya also unrecht? Das kommt ganz auf den Blickwinkel des Betrachters an.
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Eigentum und Besitz sind keineswegs dasselbe. Im gesellschaftlichen Zusammenspiel wird ihr Unterschied nicht nur offensichtlich, sondern mitunter maßgeblich.
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Auch Doha zeigte, dass sich die Politik nicht nach der Klimaforschung richtet. Höchste Zeit also, dass sich die Klimaforschung nach der Politik richtet.
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Online-Aktivisten sehen sich im Sterben der Zeitungen wieder einmal bestätigt – und geben sich dabei alle Mühe, so zu tun, als würden sie ohne auskommen.
Zustimmung auszudrücken ist deutlich leichter als Widerspruch. Das gilt online noch mehr als offline. So lange wir aber außerhalb des Netzes nicht offene Kritik üben, brauchen wir auch keinen Gefällt-mir-nicht-Button.
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Die große Zeit der Simulation Second Life ist schon lange vorbei. Es zeigt jedoch, warum im Internet immer noch der Nutzer bestimmt, wo es lang geht.
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Die plötzliche Entdeckung des Berliner Asyl-Protestcamps als mediales Thema zeigt vor allem eins: Empörung im Internet reicht nicht aus, um tatsächlich etwas zu bewegen. Das liegt an der Art der digitalen Vernetzung und Empörungskultur.
Die Piraten sind mit den Internet-Technologien so eng verflochten, wie es die Arbeiter in der frühen Blüte des Kapitalismus mit den Dampfmaschinen und Webstühlen waren. Wie einst die Arbeiter, sind die Piraten politisch ausgegrenzt.
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Viele Wissenschaftler und Politikberater haben Kant gründlich missverstanden. Es geht nicht darum, dem Rest der Welt die Augen zu öffnen, denn diese Aufgabe muss jeder Mensch für sich selbst erfüllen.
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Experten fordern, dass wir uns an die neue Welt des Internets anpassen sollen. Mit dieser Argumentation lassen sie an Marx denken – und übersehen das Wesentliche.
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Kein Politiker tritt ohne große Versprechen an. Der Wähler bekommt damit ein falsches Bild von der Politik.