„Obama hat bei Weitem nicht so viel erreichen können, wir er es sich gewünscht hatte.“ Stephen Wayne
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Den Stern wegen der Politik zu kaufen, ist wie den Playboy wegen der Interviews. Was passiert, wenn man es trotzdem macht. Eine Rezension.
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Stefan Raabs Talkshow Absolute Mehrheit misslingt der Versuch, Politik und Unterhaltung zu verbinden. Das Vorhaben war schon in der Anlage zum Scheitern verurteilt.
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Länger noch als unsere Schüler machen die Medien Sommerurlaub. Jedes Jahr schicken die Redaktionen ihre Gehirne für den ganzen Juli & August in den Urlaub und stellen auf Autopilot um.
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Während der EM haben Oliver Kahn und Katrin Müller-Hohenstein bisher mit Leichtigkeit die peinlichsten Einlagen dargeboten. Gestern ist ein neuer Anwärter auf den Thron aufgetaucht: die Tagesthemen.
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Der Auftakt zur neuen Sarrazin-Debatte bei Günther Jauch bestätigt die Befürchtungen: Auch diesmal hat Thilo Sarrazin nicht viel Neues zu erzählen und die Reflexe sind noch immer die alten.
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Wer meint, durch das Teilen von Videos auf Facebook oder das Aufhängen von Plakaten einen Teil zur Gefangennahme von Jospeh Kony beizutragen, hat nicht nur wenig Ahnung von internationaler Politik. Sondern ist oft gleichzeitig auch ein Heuchler.
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Nicht die miserablen Quoten von „Gottschalk Live“ sollten Grund für die ARD sein, die Sendung einzustellen. Sondern, dass sie einfach unfassbar schlecht ist.
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Günter Grass vergreift sich übel im Ton, wenn er die Medien als gleichgeschaltet bezeichnet. Im Gegensatz zum unsäglichen Gedicht erkennt er hier aber einen Trend.
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Während ganz Deutschland über den neuen Bundespräsidenten spricht und auch Beate Klarsfeld ihre 15-Minuten-Mainstream-Ruhm hatte, blieb auch bei dieser Wahl der NPD-Kandidat in der Berichterstattung außen vor. Für Demokratie und Medien ein Armutszeugnis.