Die Leiterin des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft ist seit 2001 im Amt. Zuvor war sie von 1995 bis 2001 als Lehrbeauftragte im Fach Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf sowie an der Universität Witten-Herdecke tätig. Dr. Grüber war von 1990 bis 2000 Mitglied des Landtages NRW und 1995 bis 2000 Vizepräsidentin des Landtages. Die Schwerpunkte ihrer Forschung sind unter anderem: Disability mainstreaming, Teilhabe und Forschungspolitik auf nationaler und europäischer Ebene.
Zuletzt aktualisiert am 21.12.2010
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Der Bundestag hat die Präimplantationsdiagnostik abgesegnet - leider! Es ist eine Grundsatzentscheidung mit weitreichenden Konsequenzen: Behinderung wird als Makel abgestempelt, eine dauerhafte Beschränkung der Methode wird nicht haltbar sein.
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Die fehlende rechtliche Regelung für die Anwendung der PID signalisiert, dass es sich hierbei nicht um eine gesellschaftliche Frage handelt. Das negative Werturteil der PID über Menschen mit Behinderungen wird somit ausgeblendet. Anstatt einer Zulassung der PID sollten die Unterstützungsleistungen für Familien mit behinderten Kindern konkret verbessert werden.