Der Politikwissenschaftler und Publizist ist seit 2002 Professor an der Universität Duisburg-Essen in Duisburg. Ein Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf der Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Parteistrategien, Medien und Wählerverhalten. Das Magazin UNICUM Beruf hat Korte im November 2006 als Professor des Jahres in der Kategorie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaft ausgezeichnet.
Zuletzt aktualisiert am 15.05.2012Die Niedersachsen wählen denkbar knapp. Der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte sagt, welche Schlüsse sich aus dem Ergebnis ziehen lassen. Die Fragen stellte Sebastian Pfeffer.
Wenn in NRW gewählt wird, geht es ums Ganze – denn die Wahl strahlt bis in die Bundesebene hinein. So auch dieses Mal: Es zeichnen sich die Konturen des Neuen ab.
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Die Wähler haben in Rheinland-Pfalz auf Beharrung und in Baden-Württemberg auf Wandel gesetzt. Beides ist Ausdruck einer lebendigen und vielfältigen politischen Kultur im Land. Allein die SPD kann diesen Wandel nicht gestalten. Sie ist nicht mehr als die tragische Ruine einer Volkspartei.
Große Koalition oder Rot-Rot-Grün? Parteienforscher Karl-Rudolf Korte sieht im Linksbündnis ein Risiko für die SPD. Die Große Koalition hingegen würde von verlässlichen Vertragspartnern getragen. Das Interview führte Alexander Görlach.