Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher. Konrad Adenauer

Julian Nida-Rümelin

Julian Nida-Rümelin

Der ehemalige Minister, geboren 1954, ist Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität München und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Er studierte Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaft in München und Tübingen. Nach einer Gastprofessur in den USA übernahm Nida-Rümelin Lehrstühle in Tübingen und Göttingen. Von 2004 bis 2007 war er Direktor des Geschwister-Scholl-Instituts München, 2009 wechselte er an die LMU. In den Jahren 2001 und 2002 war Nida-Rümelin Kulturstaatsminister.

Zuletzt aktualisiert am 01.09.2010

Debatte

Scheitern des Bologna-Prozesses

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Aus dem Scheitern lernen

An seinen eigenen Zielen gemessen, muss der Bologna-Prozess als gescheitert gelten. Schlimmer noch: Es drohen uns akademische Monokultur, verschulte Studiengänge, soziale Rücksichtslosigkeit und geistige Verödung. Bologna muss daher tief greifend reformiert werden. Oder europaweit beerdigt.

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