Obama hat Europa enttäuscht. Christoph von Marschall

Jost Kaiser

Jost Kaiser

Er war Blogger bei „Vanity Fair“ und kommentierte dort das politische Geschehen im In- und Ausland. Kaiser ist zudem Autor für die „Süddeutsche Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, „Die Zeit“ und den „Tagesspiegel“.

Zuletzt aktualisiert am 16.07.2014

Debatte

Deutscher Plumperquatsch

In seiner Aufregung über den Gaucho-Dance der Nationalmannschaft produziert der deutsche Fußball-Feuilletonismus noch mehr Unsinn als sonst.

Debatte

Kampfloser Wahnsinn

Was die SPD aus der Bundestagswahl lernen sollte – nein muss!

Debatte

Masse-Panik

Masse ist eklig – besonders, wenn sie die eigene Meinung nicht teilt. Herzlichen Glückwunsch zum 60. an die „Bild“-Zeitung, aber ich lese weiter die FAZ.

Debatte

Im Nichts verschwunden

Der Bundespräsident ist zurückgetreten. Und nicht nur in Burkina Faso, wo das ehemalige Staatsoberhaupt erwartet wurde, reibt man sich verwundert die Augen. Was ist das für ein Amt, um das die Deutschen sich gerade so viele Sorgen machen?

Debatte

Der Politakrobatiker macht weiter

Von einem “Stahlgewitter”, durch das Guttenberg gehe, sprach CSU-Parteifreund-Norbert Geis. Am Ende wird dem Freiherrn die Plagiatsaffäre sogar nützen: Hier holt er sich die angeblich notwendige Härte für den Politikbetrieb

Debatte

Gut, Guter, Guttenberg

Die Kritik am angeblichen Showbesuch des Verteidigungsministers ist unberechtigt und scheinheilig. Gerade die, die sich am weitesten aus dem Fenster lehnen, bedienen sich selbst der Inszenierung. Diese, und das zeigt der Besuch in Afghanistan, hat bislang auch noch niemandem geschadet.

Debatte

Glaube ist Privatsache

Ausgerechnet diejenigen, die am lautesten nach einer angeblichen jüdisch-christlichen Leitkultur schreien, haben seit Langem keine Kirche mehr von innen gesehen. Glaube ist Privatsache, kein Problem des Staates. Das hat Christian Lindner richtig erkannt.

Debatte

Willkommen im Israel-Gefühl

Hysterie und Angst regieren in Deutschland bei abstrakten Themen: Atomkraft, Gentechnik, Google Street View. Dabei sollten wir uns gerade jetzt Sorgen machen. Der islamistische Terror bläst zum Angriff auf Freiheit und Demokratie. Sich offensiv dagegen zu stellen ist der Anspruch einer wehrhaften Demokratie.

„Das Gerede von der Würde des Bundespräsidenten ist das Misstrauensvotum der Parteien gegen sich selbst.“
Jost Kaiser

Debatte

Requiem auf ein Amt

Das Bundespräsidentenamt war immer schon Objekt parteipolitischer Taktik, die "Würde des Amtes" immer schon eine Chimäre. Spätestens mit der Nominierung Christian Wulffs wird das auch jedem deutlich. Die Idee des Ersatzmonarchen jedenfalls ist tot.

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