Für die Menschen ist nicht die Oase das Problem, sondern die Wüste drumherum. Guido Westerwelle

Joachim Brockpähler

Joachim  Brockpähler

Nach seinem Studium der Politologie, Geschichte und Geographie in Münster, Freiburg/Br. und Köln, plädiert er als Patriot und Weltbürger für eine mediative Streitkultur. Der Autor hat seit seinem 18. Lebensjahr bei den Grünen, in der CDU und in der FDP reichhaltige parteipolitische Erfahrungen als „Jamaica-Koalitionär“ gesammelt. Jetzt analysiert er nach beruflichen Stationen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der Staatskanzlei und dem Umwelt- und dem Innenministerium in Sachsen, als berufener Parteiloser und christlicher Gewerkschafter die gesellschaftspolitische Situation Deutschlands.

Zuletzt aktualisiert am 11.11.2017

Kolumne

Debatte

Seelennot als teure Erfolgsbremse

Die jüngste Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zur „Qualität der Arbeit in Europa“, die im August 2017 eine erstaunliche Arbeitszufriedenheit der Menschen – 88 Prozent in Deutschland! – darstellt, täuscht darüber hinweg, dass wir seit Jahren steigende Kosten in Milliarden-Höhe zu beklagen haben, die Folge psychischer Erkrankungen im Erwerbsleben sind.

Kolumne

  • Die teils begründeten, teils geschürten Ängste der Flüchtlingswelle verstellen den Blick dafür, dass es in unserer Gesellschaft noch aus ganz anderen Gründen brodelt: Viele Menschen haben „Frust auf Arbeit“ und sehnen sich danach, dass ihre Chefs dies erkennen. Die Gefrusteten geraten in den Strudel von Pegida, aber niemand traut sich, die Befindlichkeiten in Worte zu fassen.

Kolumne

  • Die Menschen in Deutschland, darunter auch die Pegida-Anhänger, sollten die Chance erhalten, sich in Asylbewerberunterkünften pädagogisch zu engagieren, wenn sie substantielle Kenntnisse zur abendländischen Kultur zu vermitteln haben. Die Flüchtlinge, die um ihre Zukunft kämpfen und integriert werden wollen, wären dafür dankbar.

Kolumne

Debatte

Mehr Demokraten, weniger Schmarotzer!

Wer an den drängenden Diskursen unserer Zeit teilnehmen will, muss auch Verantwortung übernehmen. Wir sind der Gesellschaft eine Debattenkultur schuldig, die bedingungslos auf den Grundwerten unserer Verfassung beruht.

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