Der Medienpsychologe ist Direktor des Deutschen Digital Instituts. Groebel veröffentlichte Dutzende Fachbücher, unter anderem bei Cambridge University Press “Co-Operation and Prosocial Behaviour” mit Robert Hinde. Zusammen mit Ralph Weiß hat hat der Medienexperte die sechshundertseitige Anthologie “Privatheit im öffentlichen Raum” herausgegeben. Geboren wurde Groebel 1950 in Jülich.
Zuletzt aktualisiert am 01.10.2011
Die hohe Bewertung von Facebook speist sich aus einem wahrscheinlichen Erfolg – dafür muss das Netzwerk allerdings noch einige Brücken schlagen.
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Das Fernsehen lebt. Auch das Internet wird es nicht verdrängen. Seine Vielseitigkeit ist seine Rettung: ernster Journalismus für die einen, HD-Fußballspiele für die anderen. Und das alles nicht trotz des Netzes, sondern in Verbindung mit der digitalen Welt.
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Der Sieg über die Pinscher steht kurz bevor, denn KT reagiert lässig auf die Anklagen. Er bedient damit tief sitzende Ressentiments in der Bevölkerung, die weder Politikern noch der oft beschworenen Intelligenzia so richtig vertraut.
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Soziale Netzwerke machen Freundesbeziehungen immer oberflächlicher. Von wegen! Facebook und Co. bilden ein normales gesellschaftliches Universum mit allen herkömmlichen Facetten und vielen neuen. Alte Grenzen werden dabei immer mehr aufgelöst.
Jo Groebel zum European und dem einen oder anderen Kolumnisten. Gratulation zum Einjährigen!
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Das Unglück von Duisburg hat allenthalben der Event-Sucht der Veranstalter ein Ende gesetzt. Die Technokultur bleibt davon unbeeinträchtigt. Wer jetzt den Abgesang eines Zeitalters anstimmt, verkennt, dass Techno gesellschaftspolitisch nicht mehr als eine Marginalie darstellt.
Das Fernsehen: Auweia! In Tokio seltsamer Softporn. Im Kosovo Wackelkulissen. In Rio wüste Reality. In Teheran Religionseiferer. In Rom Glitzermädels oder Schwarz-weiß-Dokus. In Kairo Hallmuezzins. Aber Wegweisendes in die Zukunft? Geschieht im Netz.
Der Treppenlift scheint in den Himmel zu schweben. Es geht aber nur in die erste Etage. Der Spot für den Gehersatz markiert die Zielgruppe fürs Programm. In dem Fall des ZDF. Durchschnittsalter um die 60, höher als das Mittel der Bevölkerung. Und nicht relevant für Fernsehwerbung. Jedenfalls laut Kommerzstrategen. Außer für Treppenlifte und dritte Zähne.