Die Münchenerin startete ihre Karriere schon früh: Sie gewann im zarten Alter von sechs Jahren den örtlichen Lesewettbewerb, machte 2008 Abitur, hospitierte zwischendurch bei BILD München sowie in einer PR-Agentur in San Francisco und schloss 2011 ihr Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaft an der LMU München ab. Dabei entwickelte sie ein Faible für Schurken aller Art: In ihrer Abschlussarbeit widmete sie sich staatlich finanzierten Terroristen, auf ihrem Blog hingegen national und international agierenden Knallchargen. Gelegentlich ist sie auf der „Achse des Guten“ zu lesen.
Zuletzt aktualisiert am 14.06.2013Schön, wenn ein Politiker den Nahen Osten befrieden will. Dumm nur, wenn er dazu ausgerechnet den Boykott israelischer Siedlungsprodukte für das richtige Mittel hält.
Bevor die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland diskutiert wird, möge man sich doch bitte darauf einigen, was der Islam eigentlich ist.
Während sich Parteichef Bernd Schlömer mit Henry Kissinger traf, spülte ein Strudel der Empörung insbesondere Verschwörungstheorien und professionelle Paranoia an die Oberfläche.
Der Umgang mit den Todesfatwas gegen den iranischen Rapper Shahin Najafi zeigt anschaulich, wie selektive Empörung in Deutschland funktioniert.
Das geplante Karikaturenverbot basiert nicht nur auf skurriler Logik, sondern ist gleichzeitig zutiefst antidemokratisch.
Zu den Vorzügen der Antisemitismus-Keulen-Debatte gehört nicht nur, dass sie herrlich vom subtilen Judenhass ablenkt, sondern auch der Opferbonus, den sie dem vermeintlichen Zielobjekt verschafft.
Unmut über die sogenannte Antisemitismus-Keule breitet sich hierzulande nicht gerade selten aus. Dumm nur, dass diese Reaktion häufig ausgerechnet den Antisemiten nutzt, deren Bekämpfung die Nie-wieder-Nation sich ursprünglich auf die Fahnen schrieb.
Öffentlich-rechtliches Fernsehen hängt in der Wiederholungsschleife. Alles war schon mal da, alles wird recyclet, und der Rest ist auch nicht übermäßig prickelnd. Dabei hätte gerade das Gebühren-Fernsehen die notwendigen Mittel, um mehr Risiko zu wagen.
Politik und Verfassungsschutz debattieren über die umstrittene Koran-Kampagne der Salafisten. Einzig deutsche Islam-Vertreter sparen an Kritik – und schaden sich damit selbst.
Geschmacklos, frei von Fakten, legitim oder gar völlig richtig – über Günter Grass’ Gedicht wird unterschiedlich geurteilt. Dass er darin Israel en passant zum Suizid rät, nimmt hingegen kaum jemand wahr.