Die Münchenerin startete ihre Karriere schon früh: Sie gewann im zarten Alter von sechs Jahren den örtlichen Lesewettbewerb, machte 2008 Abitur, hospitierte zwischendurch bei BILD München sowie in einer PR-Agentur in San Francisco und schloss 2011 ihr Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaft an der LMU München ab. Dabei entwickelte sie ein Faible für Schurken aller Art: In ihrer Abschlussarbeit widmete sie sich staatlich finanzierten Terroristen, auf ihrem Blog hingegen national und international agierenden Knallchargen. Gelegentlich ist sie auf der „Achse des Guten“ zu lesen.
Zuletzt aktualisiert am 19.06.2013Während der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad mit dem Tode bedroht wird, macht es sich die politische Elite auf der Tauchstation gemütlich. Ein Armutszeugnis – politisch wie auch menschlich.
Woody Allen hat mal gesagt, gegen Antisemitismus helfe nur der Baseballschläger. In Deutschland bevorzugt man dagegen Antisemitismusforscher, ebenso wie mehr Bildung in Schulen. Eine Gegenrede.
Der Kapitalismus soll ja an vielem schuld sein, besonders aber an der Ausbeutung und den Missständen in Asien. Ein Trugschluss, denn Kapitalismus ist hier nicht unbedingt das Problem, sondern vielmehr die Lösung.
Bushido und Uli Hoeneß haben eines gemeinsam: Beide haben mutmaßlich eine Steuerstraftat begangen, doch das gesellschaftliche Tribunal urteilte bislang nur über den Bayern-Manager. Warum wird Bushido hier benachteiligt? Eine Spurensuche.
In Berlin öffnet das Barbie Dreamhouse, und unzählige Aktivisten laufen in Sorge um Frauenbild, Gesundheit und Psyche Sturm. Eine Replik auf die Barbie-Hysterie.
Sigmar Gabriel plädiert für ein Tempolimit, die Grünen dagegen sind schon weiter, wenn es darum geht, dem Auto und ihrem Besitzer den Kampf anzusagen. Verkehrspolitik wird zunehmend zum Hort der Lustfeindlichkeit.
Der Wahlkampf ist vor allem ein Kampf um die schönsten Umverteilungsideen. Warum aber immer nur die Reichen ärmer machen, wenn es auch anders geht?
Wer schadet eigentlich dem Gemeinwohl? Uli Hoeneß, der mutmaßlich Steuern hinterzogen hat, oder diejenigen, die mit Steuergeld nicht wirtschaften können? Ein Blick auf eine verzerrte und von Selbstgerechtigkeit geschwängerte Debatte.
Sigmar Gabriel spricht gern vom „Wir“ und den „wahren Asozialen“. Ob ihm bewusst ist, was genau er damit ausdrückt, fragt unsere Kolumnistin in einem offenen Brief an den SPD-Vorsitzenden.
Militärische Interventionen sind unpopulär, westliche Armeen beklagen Imageprobleme. Dabei ist es gerade die Friedensbewegung, die schon seit Jahrzehnten PR für das Militär macht.