Der studierte Literaturwissenschaftler und Philosoph besuchte die Henri-Nannen Journalistenschule und ist seit 1989 Redakteur beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Unter anderem war er stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts und stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros, sowie Wirtschaftskorrespondent in New York. Seit 2008 ist er Spiegel- Autor in Berlin. Sein erstes Buch, “Unter Linken”, erschien 2009. Auf dem gleichnamigen Blog, gibt es mehr von Jan Fleischhauer zu lesen.
Zuletzt aktualisiert am 06.09.2010„Die Konservativen haben sich ihrer Volksnähe nie geschämt, aber auch das lässt sich ändern, wie man sieht. “
Jan Fleischhauer
Als Querdenker erfährt Thilo Sarrazin Zustimmung aus der Bevölkerung: als einer, der endlich die Probleme anspricht. Doch es ist zu leicht, die öffentliche Meinung als dumm und latent rassistisch abzutun. Da müssen einem schon bessere Argumente einfallen.
Die deutsche Einheit entsprang auf den Straßen von Leipzig und in den Zellen von Bautzen. Sie ist auch heute noch ein Vermächtnis des Volkes, das sich mutig der SED-Diktatur entledigte. Doch warum sehen sich dann gerade Ostdeutsche nicht als vollwertige Bundesbürger?
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Nach dem Verfassungsgerichtsurteil, das Schwulen die gleichen Erbrechte wie heterosexuellen Paaren zuspricht, wollen einige Politiker nun auch das Steuerrecht entsprechend verändern. Damit würden aber die Gründe für die Steuerprivilegien Verheirateter verwässert.
Das Schreckgespenst des Überwachungsstaates ist derzeit wieder allgegenwärtig. Die Linke nutzt Googles Street-View-Projekt, um Stimmung zu machen. Die Erklärung, was genau an der "Straßenschau" gefährlich sein soll, bleibt Die Linke aber schuldig.
Wer Ursula von der Leyens neues Gutscheinsystem für Hartz-IV-Empfänger als "diskriminierend" und "stigmatisierend" bezeichnet, hat nichts verstanden. Was linke Sozialpolitiker bis heute nicht wahrhaben wollen: Bei vielen staatlichen Transfers handelt es sich um nichts anderes als wohltätige Gaben an Bedürftige.
„Auch der Spekulant kann ohne fremdes Geld nicht leben.“
Jan Fleischhauer
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Der Rücktritt von Hamburgs Regierendem Bürgermeister ist eine Niederlage für all diejenigen, die die CDU weiter nach links rücken wollen. Das Schwarz-Grüne Pilotprojekt ist bedroht, doch die Union hat durch den Rücktritt von Beusts größeren Schaden erlitten.
Laut einer neuen Studie sind Frauen bei Gehaltsverhandlungen schnell zufrieden und setzen nicht ihr Recht auf gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit durch. Ein Rätsel für die Forscher, die in dem Verhalten eine Art Selbstauslieferung vermuten.
Die Grünen haben den Wahlausgang am vergangenen Mittwoch noch immer nicht verwunden. Vor allem die beiden Oberstrateginnen Renate Künast und Claudia Roth ergehen sich weiterhin in hanebüchenen Vorwürfen an die Linkspartei.