Ich bin nicht der oberste Techniker der Nation. Wolfgang Schäuble

Fleischlose Lust

Ein Jahr lang duschen, 250 km Auto fahren und 20 Tage lang Licht brennen lassen – diese Werte entsprechen der Produktion von nur einem Kilo Rindfleisch. Wen das noch nicht überzeugt, der denkt vielleicht mal an die Tierquälerei in der Massenzucht und daran, dass Fleischverzicht das Risiko von Herzerkrankungen deutlich minimiert.

Für die meisten Menschen ist Grillen und das Essen unter freiem Himmel der gesellige Höhepunkt des Wochenendes. Für die Tiere jedoch, die in Form von Bratwurst und Steak auf dem Grill landen, ist es der traurige Endpunkt eines langen Leidensweges. Allein in Deutschland sterben jährlich etwa zwei Milliarden Tiere, um auf dem Speiseteller zu landen. Zuvor leiden sie ihr Leben lang in viel zu kleinen, dunklen Ställen der Massentierhaltung, werden routinemäßig ohne Betäubung verstümmelt und oftmals noch bei vollem Bewusstsein getötet.

Dass dies nicht sein muss, beweisen etwa acht Prozent der Bundesbürger, die sich fleischfrei ernähren. Entsprechend groß ist mittlerweile auch die Auswahl an veganem Grillgut. Auf der Basis von pflanzlichem Eiweiß werden Alternativprodukte hergestellt, für die kein einziges Tier leiden und sterben musste. Diese Produkte werden zum Beispiel aus Tofu (Soja) oder Seitan (Weizen) hergestellt und ähneln in Form und Geschmack den Fleischprodukten verblüffend. Es gibt sie als Schnitzel, Steak, Brat- und Grillwürstchen; sie können wie Fleisch direkt auf den Grill gelegt, geräuchert oder mariniert werden. Schon viele Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass der gewünschte Geschmack nicht durch das Fleisch selbst, sondern durch die Gewürze und die Zubereitungsart entsteht.

Vegane Ernährung wird für jedes Lebensalter empfohlen

Eine rein pflanzliche Ernährung ist nicht nur abwechslungsreich und lecker, sie ist auch die gesündeste und klimafreundlichste Lebensweise: Veganer sind weniger anfällig für Herzerkrankungen, Krebs und Schlaganfälle, die häufigsten Todesursachen in Deutschland und anderen westlichen Ländern. Nach den Aussagen von Dr. Colin Campbell, dem Leiter des bekannten “China Projektes” an der Cornell University, können bis zu 90 Prozent aller Krebserkrankungen und Herzkreislauferkrankungen bis ins hohe Alter vermieden werden, indem man sich schlicht und einfach rein pflanzlich ernährt. So wird die vegane Ernährung auch von der American Dietetic Association für jedes Lebensalter empfohlen.

Außerdem gilt die Massentierhaltung und damit der Verzehr tierischer Lebensmittel laut UN-Welternährungsorganisation FAO zu den größten Verursachern von klimaschädlichen Emissionen – mehr als der gesamte Verkehr weltweit! Das Öko-Institut Freiburg testete die Klimarelevanz verschiedener Lebensmittel – das klimaschädlichste war Butter, gefolgt von Rindfleisch. Gemüse ist am klimafreundlichsten! Allein die Produktion von einem Kilo Rindfleisch erzeugt so viele Emissionen wie eine Autofahrt von 250 km, verbraucht so viel Energie, wie eine 100-Watt-Glühbirne für knapp 20 Tage benötigt, und schluckt so viel Wasser, wie man für ein Jahr lang täglich duschen verwenden könnte, nämlich 15.500 Liter!

Es ist so einfach, auf vegane Alternativen umzusteigen

Alles in allem gibt es in einer modernen Gesellschaft keinen vernünftigen Grund, Fleisch zu essen. Zumal es heutzutage so einfach ist, auf die genannten veganen Alternativen umzusteigen. Man findet sie mittlerweile in jedem Supermarkt. Entscheiden Sie sich auch beim Grillen für Mitgefühl!

Leserbriefe

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    Meica Brutzler – 02.07.2010 - 01:13

    Ich sehe mich ja auch eigentlich als Vegetarier. Vegetarier zweiter Stufe. Rinder fressen Gras, ich esse Rinder.

  • Theeuropean-placeholder
    Markus jaCOB – 08.07.2010 - 01:41

    Ein Leibwächter für den Tin.ten.fisch . . .

    “Es ist so einfach, auf vegane Alternativen umzusteigen…”, aber beim Tin.ten.fisch könnten wir eine Ausnahme machen. Übrigens, kenne ich kein Veganen Eskimo.

    “..Dass dies nicht sein muss, beweisen etwa acht Prozent der Bundesbürger, die sich fleischfrei ernähren….”, daß sind wohl die 8% der Bevölkerung die es sich leisten können. Manchmal ist es nicht nur eine Willensfrage, sondern auch eine Kostenfrage. Daß schließt natürlich nicht aus, daß einige Menschen geisteskranke Handlungen haben, und die Tiere ausrotten. So z.B. ist es mit den Walen; Wir züchten Kühe und rotten die Wale aus. Die Wale müssen nicht leiden, sie genießen ihr Leben, und doch sind wir unfähig sie in der Wildnis zu züchten und deren Aussterben zu verhindern.
    Apropo aussterben, was ist denn mit den Bisons passiert, mit dem sich die Indianer Jahre lang ernährt haben?
    Daß erinnert mich an meinen Witz, denn ich schon einmal im Internet veröffentlicht habe:
    Ein Fischer nimmt ein Fisch, packt ihn an den Kiemen, sieht ihn in die Augen, und bedroht den Fisch schreiend:”Wenn Du ausstirbst, bring ich dich um. Hast Du verstanden?”
    Vielleicht liegt das daran, das es einigen Menschen, die für die Autorität arbeiten, und pervers sind, gefällt anderen leiden zuzufügen und zuzusehen wie andere leiden.
    Ja, bei Menschen wird man leicht bestraft, aber nicht bei Tieren (Tierquälerei ist schwerer zu beweißen als Menschen-folter), und schon gar nicht in der Zucht und im Labor. Ob sie uns genauso foltern wie ihre Laborratten?
    Denn, so wie es aussieht, geht es ja um unbegrenzten Gewinn. Wir sind ja eine Konsum-Gesellschaft, Eine Angebot und Nachfrage-Gesellschaft.
    Der Preis wird auch durch dieses Angebot-Nachfrage-Gesetz mitbestimmt.
    Nun stellen wir uns mal vor; Die Rohstoffe auf der Erde sind begrenzt (Angebot), warum sollten wir dann nicht unser freies Eigentum begrenzen?
    Wenn ich sagen würde, jeder Deutsche darf nicht mehr als 2 Häuser/Wohnungen, 2 Autos, 2 Handys und 500.000 Euro in seinen Bankkonto haben, wieviele Bürger würde dies treffen? Wenn wir aber per Gesetz unser freies Eigentum, begrenzen, z.B. in der Autobranche, dann könnten die Autofrimen besser ihre Produktion programmieren.
    Auf der einen Seite für Vegan werben und auf der anderen Seite Kosum-mensch zu sein ist einfach und fast widersprülich, denn es geht nicht nur um unsere Ernährung durch die Speiseröhre und die T.V.-Röhre, sondern auch um unsere geistliche, emotionele, intelektuelle, kulturelle und psychologische Ernährung. D.h., um unsere Beziehung mit unserer Umwelt und unseren Mitmenschen.
    Sind sie bereit zu verzichten, nicht nur auf Fleisch???
    Wir leben in einer unproportionellen Welt, wo eine Nute in einer Nacht US$ 5.000 verdienen kann, wofür jemand der sein Leben, und das Leben seiner Familie, jeden Tag aufs Spiel setzt, eine Verantwortung übernimmt, die ein “bißchen” schwieriger ist als still halten, und eine Funktion für die Gesellschaft ausführt, während in die Verbrecher auslachen, weil er wenig Geld verdient, und einige Mitbürger von ihnen sagen, daß sie ihr leben aufs Spiel setzen, weil sie dumm sind und keine andere Arbeit kriegen, während sie dafür 1 Monat, 20 Tage x mindestens 8 Stunden, sicher mit Überstunden, also obendrauf weniger Freizeit als die Anderen, arbeiten müssen, damit sich ein paar Idioten grenzenlos bereichern können, während sie unsere Umwelt und Mitmenschen verbrauchen, zerstören.
    Sind sie bereit auf ihr freies Eigentum zu verzichten, d.h. zu begrenzen, wenn es um eine bessere Sicherheit für alle, geht? Sie sind bereit auf die Nuten zu verzichten? Die Zuhälter, korrupte Leute, sicherlich nicht.
    Nicht auf Drogen und nicht auf Waffenschmuggel.
    Einige Leute sagen: Per angust ad adgusta = “Durch die Enge zum Erhabenden”,
    und meinen =>
    Zum eigenen Erhaben, durch die Enge der Anderen;
    D.h. zum eigen Vergüngen, durch das Leiden der Anderen.

    Dies ist mir in meiner damaligen Psyscho-therapie vor ein paar Jahren aufgefallen:
    Die meisten Menschen wollen immer die Waage ins gleichgewicht bringen, indem sie mehr Gewicht dazu tuen, fast keiner ist aber bereit die Waage ins gleichgewicht zu bringen, indem er Gewicht wegnimmt, also auf etwas verzichtet. Und so, tuen sie immer mehr drauf, bis die Waage kaputt geht. Denn, sie sind verrückt, sie haben keine Grenzen, sie haben psyscho- und wirtschaftliche- Bulimie und Anorexie.

    Paul, der 10 Dosen Fish hat gewonnen;

    l=f+f, auf p+f=22+4=W.C., e=4+a siehe Unten;
    Carlos Puyol 13/04/1978=608 Nr.5=E, r=M+E, MinutE, tu=Du in
    607+1, a+1=2, 2x CL=150, 2. 150=75+75, o=A+n
    A.kte 150-S-75 E.rlass (Haftbefehl) 607, Du in MinutE 75-a-1Tor=73’
    Tor=Rot=R.ojo 73’+T=93. E.duardo R.ojo

    7+3=9+A.lemania auf spanisch=Deutschland

    Der “tiN.ten.fIsCH=pulPo” (auf spanisch) hat verloren. Puyol, y-9=P
    ten=10 N_a-men, f+a=G.utT.E.nb(er)g ist auf W.aterC.(anaris) man+n

    UT.teN.BerG, b+g=i, M-inut-E,

    ICH

    Quelle:
    http://www.faz.net/s/RubAE3E0805439F4801B2672A9891EAC6BF/Doc~E1401322DCC3C4F129BE2BDF21D8DEAF4~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
    “..Carles Puyol in der 73. Minute..”

  • Theeuropean-placeholder
    Markus jaCOB – 08.07.2010 - 01:55

    ICH vergaß:

    9+A.lemania+PuYOl=>y-9=P, P+ulpo A.lemania;

    ICH=I=9 auf english+A=YO auf spanisch Pul +A=Paul

    Fin . . . Ende . . .

  • Theeuropean-placeholder
    Mausflaus – 16.07.2010 - 17:32

    schöner Artikel mit genau der richtigen Botschaft!

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