„Ludwig Erhard plus AIG plus Lehman plus bürgerliche Werte – das ist eine Killerapplikation gewesen.“ Frank Schirrmacher
Er ist Journalist und Publizist, Leiter des Ressorts Innenpolitik und Mitglied der Chefredaktion bei der Süddeutschen Zeitung in München. Prantl studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Regensburg und praktizierte als Jurist und Staatsanwalt, bevor er sich dem Journalismus zuwandte. Er hält Lehraufträge der Journalistenschulen in Hamburg und München und der juristischen Fakultät der Universität Bielefeld. Prantl ist unter anderem Mitglied der Stiftung Pro Justitia, der humanistischen Union und des P.E.N.-Zentrums Deutschlands. Er ist Träger der bayerischen Justizmedaille und des Cicero-Rednerpreises.
Zuletzt aktualisiert am 04.04.2011
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Der Rücktritt eines weiteren Bundespräsidenten würde lediglich das Amt beschädigen. Wulff muss nun stattdessen in die Offensive gehen – eine Chance hat er verdient.
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Seit 1997 hat sich die FDP nicht weiterentwickelt. Der deutsche Liberalismus heute kennt noch keine Finanzkrisen und keinen Klimawandel. Das muss sich ändern. Die erste Aufgabe des neuen Vorsitzenden wird sein, Guido Westerwelle vom kompletten Rückzug zu überzeugen. Die Alternativen stehen in der zweiten Reihe schon bereit.
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Der Rücktritt Guttenbergs ist zu begrüßen. Zwei Wochen lang stellte sich der Verteidigungsminister nicht der Verantwortung, jetzt hat er endlich die Konsequenzen gezogen. Es bleibt zu hoffen, dass wir die richtigen Lehren aus der Affäre ziehen. Politik lebt nicht von der Inszenierung, sondern von der Detailarbeit.
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Baron zu Guttenberg hat das Kunduz-Bombardement und die nachfolgende Aufklärung bislang mit einem Adelsbonus gut überstanden. Dabei machte der Verteidigungsminister zu früh und schlecht informiert den Mund auf.
Fehlender Konsens in Gesundheits-, Steuer- und Verteidigungspolitik und auch sonst ein einziger Hickhack. Der lang gehegte Traum von Schwarz-Gelb wird in den ersten 100 Tagen zum Albtraum. Was nun, Frau Merkel?