Die Konservativen haben sich ihrer Volksnähe nie geschämt, aber auch das lässt sich ändern, wie man sieht. Jan Fleischhauer

Die Wut der Hundemenschen

Kann ein Mensch es ernsthaft für gerecht halten, wenn man einen Menschen, der einen Hund aus dem 4. Stock wirft, ebenfalls aus dem 4. Stock werfen würde?

Übersetzt man den Begriff Hundemenschen eigentlich mit Dogmen?

„Da wirft ein Mann eine Hündin aus dem 4. Stock – und muss 1000 Euro Strafe bezahlen (wogegen der Typ auch noch Einspruch einlegt). Lebenslänglich weggesperrt gehört ein solcher Unmensch! Und so ein Schuft wohnt noch praktisch bei mir ,um die Ecke‘, gegenüber meiner Pfarrkirche (Marienkirche auf der Oststraße)… Schrecklich!“

Dieser Thread einer meiner Facebook-Freunde – da er seinen Namen nicht für eine Kolumne „missbraucht“ sehen möchte, nennen ich ihn hier mal Herrn X. – erstaunte mich in mehrfacher Hinsicht. Einmal, weil es doch relativ selten ist, dass jemand eine Hündin aus dem 4. Stock wirft, dann aber noch mehr wegen der Wörter „Unmensch“, „Schuft“ und „Lebenslänglich“, die ich von einem Intellektuellen in dieser Vehemenz nicht erwartet hätte. Also blieb ich an dem Thema hängen und las neugierig mal die Kommentare.

Der Hund wurde in der Pfanne verrückt

Nachdem einige ob des „Bild“-Artikels empörte Diskutanten sich nach und nach in ihrer Wut steigerten, fragte eine Jana K. zunächst, warum man „den Penner nicht hinterher geworfen“ habe. Dann wurde sie etwas deutlicher: „Man sollte diesem erbärmlichen stück sch……e die dreckspfoten abhacken.“

Als Gast auf dieser Seite warf ich, bezogen auf den ursprünglichen Text des geschätzten Gastgebers, ein: „Lebenslang? Interessant.“ – „Unmensch? Noch interessanter.“ – „Für Betreiber von Hühnerfarmen vielleicht die Todesstrafe?“ Ich ahnte noch nicht, was folgen würde. Aber die virtuelle Strafe für meine vorlauten Fragen folgte auf dem Fuße.

Gleich im nächsten Kommentar schrieb ein Tierheilpraktiker Namens F.W. (Name von mir gekürzt):

„Ja, gewisse Täter verdienen ohne Gnade lebenslang. Ich bin christlich nicht so gefestigt oder so klug wie z.B. Herr X. Darum bewege ich mich auch nicht in so engen Grenzen. Strafe muß, wie ich schon sagte, ohne die kleinste Chance auf Freiheit so lange dauern, wie das Opfer leidet. Bei Mördern ist das wohl für immer, solange die Opfer nicht auferstehen. Und ganz ehrlich, Täter, die einem Menschen das ganze Leben nehmen, also Kindermörder, kämen bei mir an den Strick. …und ja, Menschen wie dieses Monster, das den Hund getötet hat, auch.“

Da war nun die Katze aus dem Sack und der Hund wurde in der Pfanne verrückt. Todesstrafe für Hundequäler, bisher kannte ich diese radikale Idee nur von NPD-nahen Seiten wie „Todesstrafe für Kinderschänder“ etc. im Zusammenhang mit Kindermördern oder Kindesmissbrauch.

Vielleicht hätte ich mir ja meinen nächsten Kommentar – immerhin mit einem Smiley als humorvoll gemeint gekennzeichnet – besser schenken sollen: „Hier sind ja radikale Christen am Start. Erstaunliche Form von Grundrechtsverständnis, wenn’s schon keine Feindesliebe sein soll.“

Da wurde F.W. schon deutlicher:

„Machen Sie sich nicht lächerlich Herr Schmitz. Da ich wohl eher nicht zu den wirklich aktiven Christen zähle, ist die Aussage ,radikale Christen‘ eher dumm. Wundert mich aber nicht. Und mal davon ab, warum sollte ich Tätern, die sich nicht für die Grundrechte der Opfer interessieren, diese gewähren. Auf solche Ideen kommen nur realitätsfremde Träumer, und niemand, der solche Situationen und den Umgang mit diesen Verbrechern kennt.“

Und auch bei Jana K. Hatte ich wohl ein Stöckchen hingehalten, über das sie zwanghaft springen musste:

„Welche würde denn, verflucht noch mal? Solch ein stück dreck hat keine würde, ende aus basta! Und Wie sie alle auf Herr X. losgehen, ihr seid echt arme häute, wenn mal so ein. Würdemensch in dein leben tritt heinrich, und deine frau vergewaltigt und ihr anschliessend die kehle durchtrennt, dann kannst du ja seiner würde wegen auf freispruch plädieren, niemand hält dich dann davon ab. Ehrenwort!!“

Meine Antwort ging irgendwie unter: „Nein. Ich würde mir wünschen, dass der Mörder zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wird. Warum sollte ich ihn in den Arm nehmen und warum sollte ich mich auf sein (oder Ihr) Niveau begeben und ihm das Leben nehmen?“

Man beschimpfte mich lieber noch ein bisschen, riet mir zu einer Psychotherapie, teilte mit, dass man Screenshots gemacht habe, weil ich diese Äußerungen mit denen auf NPD-Seiten verglich, und hatte offenbar einen Heidenspaß, sich auszumalen, was man alles mit dem „Unmenschen“ anstellen könne.

Bemerkenswerte Sätze

Ich wies auf meiner eigenen Facebook-Seite auf die interessante Diskussion hin: „Auf der Seite von Herrn X. [auf der Seite stand natürlich der richtige Name] gibt’s Menschen, die lebenslanges Wegsperren, wahlweise Todesstrafe, für einen Mann fordern, der seinen Hund aus dem 4. Stock geworfen haben soll.“ Und einige Kommentare später: „Da ist was los, wie bei der NPD.“

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Herr X. selbst sich nicht mehr geäußert und ich dachte schon, sein Kommentar sei vielleicht nur ein unüberlegter Ausrutscher gewesen. Aber dann kam das:

„Herr Schmitz, wenn Sie mir verraten, wo ich die Todesstrafe fordere, können Sie mich gerne in die rechte Ecke stellen. Ich fordere lediglich die geschlossene Psychiatrie für einen eiskalten Psychopathen, der offenbar zu unkontrollierten Gewaltakten neigt und dessen Herz nicht einmal eine wunderschöne Schäferhündin berühren kann. Und ja, wer einen Hund aus dem vierten Stock wirft wie ein Stück Abfall, der IST ein Unmensch, denn er hat kein Herz und keine Liebe zur Kreatur. Er ist eine tickende Zeitbombe, der morgen ein Baby aus dem Fenster wirft und übermorgen seine Frau oder Freundin schlägt. Und wir reden hier NICHT von einem Verdächtigen, sondern von einem verurteilten, geständigen Straftäter, für dessen Tat am helllichten Tag es Zeugen gibt und der gegen ein viel zu mildes Urteil nur deshalb Einspruch erhoben hat, weil er 1000 Euro – ein lächerliches Taschengeld – für ,zu viel‘ hält dafür, dass er einem Freund (!) seine geliebte Hündin genommen und ein schönes, liebenswertes Tier qualvoll hat sterben lassen.“

Nun ja, dass er die Todesstrafe selbst gefordert hätte, hatte ich zwar gar nicht behauptet, aber was soll’s. Der Verdächtige war ja auch noch nicht verurteilt. Nicht mal die „Bild“ hatte das behauptet. Es gab nur einen Strafbefehl, gegen den er Einspruch eingelegt hatte. Aber im heiligen Zorn übersieht auch der beste Journalist schon mal die wenigen „Fakten“, die „Bild“ zu bieten hat.

Und dann kam nach einigen Hundert Kommentaren dieser bemerkenswerte Satz von Herrn X:

„Und wenn ein Rassist afrikanische Kinder für ,Untermenschen‘ hält, darf er sie auch töten? Wenn ein Nazi Behinderte tötet, ist das auch verzeihlich, er hält sie ja für ,lebensunwert‘? Auch Nutzvieh darf man nicht aus dem Fenster werfen und elendig verenden lassen, Herr F. Und zudem hat dieser Psychopath auch noch seinen Freund seiner treuen Begleiterin beraubt. Ehrlich: Hätte er das meiner Hündin angetan, dann gnade ihm Gott!“

Und ein wenig später:

„Wer kein Gewissen hat, hat das verloren, was einen Menschen ausmacht. Er ist ein Unmensch, genau wie die Nazis, die ähnlich gefühlskalt waren!“ Und dann doch noch: „Sie begreifen nicht, dass meine einzige Forderung der Schutz der Gesellschaft vor diesem eiskalten Mörder, diesem psychopathischen Monstrum ist. Psychiatrie ist Gnade, ist Fürsorge, ist Schutz für ihn. Gerechtigkeit wäre, mit ihm das zu machen, was er mit der armen Hündin gemacht hat. Aber als Christ lasse ich Gnade vor Recht stehen!“

Sie erinnern sich? Was sagte Herr X. in seinem Ausgangskommentar? Richtig: „Lebenslänglich weggesperrt gehört ein solcher Unmensch!“

Das war ja eigentlich das, was mir schon an seiner ersten Äußerung so übel aufgestoßen war. Ein Mensch, bekennender katholischer Christ, tief in der Kirche verwurzelt, ein solcher Mensch bezeichnet einen anderen Menschen als Unmenschen, spricht ihm damit die Menschenwürde ab und verlangt einen lebenslangen Aufenthalt in Unfreiheit. Das kannte ich eben bisher nur von NPD-nahen Kommentatoren und diese Nähe kann ich bei Herrn X. recht sicher ausschließen. Trotzdem, so eine Äußerung, ich staunte wirklich. Nichts mit „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Gut, könnte man sagen, da steht ja auch nichts von Unmenschen.

Wie weit geht die Vermenschlichung von Haustieren?

Dass das Tierschutzgesetz „nur“ eine Höchststrafe von drei Jahren für eine solche Tat vorsieht, ist den Kritikern viel zu wenig. Lebenslang muss es offenbar schon sein. Und nach Ansicht von Herrn X. wäre es ja eigentlich sogar „Gerechtigkeit“, mit dem Täter das zu machen, was er mit der armen Hündin gemacht hat? Auge um Auge, Zahn um Zahn, Mensch um Hund?

Kann ein Mensch es ernsthaft für Gerechtigkeit halten, wenn man einen Menschen, der einen Hund aus dem 4. Stock wirft, ebenfalls aus dem 4. Stock werfen würde? Und nur durch Gnade könne er dieser gerechten Strafe entgehen? Für mich wäre das keine gerechte Strafe, sondern Rache aus blinder Wut. Ich Träumer. So denken offenbar nicht wenige Menschen, die überhaupt keine Nazis sind, sondern ganz gewöhnliche, völlig unpolitische Bürger.

Wie weit geht die Vermenschlichung von Haustieren eigentlich mittlerweile, wenn man deren Tötung auch rechtlich auf eine Stufe mit der Tötung von Menschen stellen will? Um jetzt mal biblisch zu argumentieren, sollte da nicht der Mensch angeblich die Krone der Schöpfung sein, war da nicht die Rede davon, dass der nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde und durch seinen Odem zum Leben erweckt wurde? Von Schäferhunden finde ich nirgends in der Bibel was. Von Opfertieren jede Menge. Aber egal, ich bin ja Gott sei Dank kein Theologe.

In der RTL-Show „Gottschalk & Jauch gegen alle“ sagte die Moderatorin Barbara Schöneberger zu einer Quizfrage mit „putzigen“ Löwenbabys sinngemäß, dass Kinder, Tiere und große Brüste die höchste Aufmerksamkeit erzielten. Ich gehe jede Wette ein, dass Hunde in dieser Rangliste weit vor den anderen Möpsen liegen.

Hund bleibt Hund, Mensch bleibt Mensch

Laut Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands wurden 2009 in Deutschland in rund jedem dritten Haushalt sogenannte Heimtiere gehalten. Ohne Zierfische und Terrarientiere betrug ihre Anzahl 22,6 Millionen Tiere, darunter 5,4 Millionen Hunde, 8,2 Millionen Katzen, 3,4 Millionen Vögel und 5,6 Millionen Kleintiere. Die Deutschen lieben offenbar Tiere. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Meinen ersten Hund bekam ich mit zehn Jahren und seit dieser Zeit hatte ich immer einen oder zwei Hunde. Aber ich habe mich nie als Hundemenschen bezeichnet, wie dies offenbar viele unter Berufung auf den höchst populären Hundepsychologen und Entertainer Martin Rütter tun und diesen Begriff offenbar nicht wie ich als Ironie verstehen.

Für mich bleibt ein Hund ein Hund und ein Mensch ein Mensch. Eine echte „Partnerschaft“ ist da nicht möglich. Dem Hund fehlt zum Beispiel entgegen der Auffassung von speziellen Tierfreunden, die sich Zoophile nennen, die Einwilligungsmöglichkeit in den Geschlechtsverkehr. Und Art. 1 GG bezieht sich ausschließlich auf Menschen und schützt diese sowohl vor der Todesstrafe als auch vor Körperstrafen oder der „Aus-dem-vierten-Stock-Wurf“-Strafe.

Es ist überhaupt nichts dagegen zu sagen, wenn jemand die aktuellen Tierschutzvorschriften für unzulänglich hält. Gerade im Hinblick auf die Massentierhaltung und teilweise wirklich grausame industrielle Tötungsmethoden, bei denen manches Schwein nicht mal tot ist, bevor es weiterverarbeitet wird, gäbe es da erheblichen Verbesserungsbedarf.

Aber lebenslanges „Wegsperren“ eines Menschen zu fordern, erscheint dann doch reichlich unmäßig. Jedenfalls als Strafe. Natürlich könnte ein „eiskalter Psychopath“, von dem auch in Zukunft weitere schwere Straftaten zu erwarten wären, unter den gesetzlichen Voraussetzungen des § 63 StGB in eine forensische Klinik wandern und da unter Umständen längere Zeit bleiben müssen. Aber dazu müssten erst mal die Voraussetzungen durch einen Gutachter festgestellt werden.

Hitler war wohl nicht geisteskrank

Eine Diagnose einer psychischen Erkrankung alleine aus einer Tat zu treffen, ist unmöglich. Man kann nicht formelhaft jeden für krank erklären, der etwas tut, was die Mehrheit nicht tut. Nicht jeder, der etwas Böses oder etwas Verbotenes tut, ist zwangsläufig auch psychisch krank. Tatsächlich sind die wenigsten Straftäter psychisch krank und die wenigsten psychisch Kranken sind Straftäter. Man tut psychisch Kranken bitteres Unrecht, wenn man sie pauschal als gefährliche Menschen ansieht.

Es besteht sicherlich Einigkeit darüber, dass Hitler einer der bösesten Menschen der Weltgeschichte war. Gleichwohl war er vermutlich nicht geisteskrank. Außerdem hatte er eine innige Beziehung zu seinen beiden Schäferhunden Muck und Blondi. Dass diese Tierliebe nicht mit der Achtung vor dem menschlichen Leben einherging, ist offenkundig. Jemand, der Hitlers Schäferhund aus dem 4. Stock geworfen hätte, hätte bei ihm wohl nur eine geringe Überlebenschance gehabt. Hätte hingegen seine „Gefährtin“ Blondi einen Juden gebissen, hätte sie vermutlich ein spezielles Leckerli erhalten.

Es ist zutreffend, dass kriminelle, sadistische Psychopathen oft in ihrer Kindheit und Jugendzeit eine tierquälerische Vorkarriere hatten. Aber nicht jeder, der mal eine Ratte erschlagen, einen Wurf unerwünschter Kätzchen ertränkt oder einen Hund getreten hat, wird zwingend zu Hannibal Lector.

Ob der verdächtige Hundewerfer, der selbst einen Pitbull hielt, sich nun wirklich einen Gefallen mit seinem Einspruch gegen den Strafbefehl getan hat, wird man sehen.

Strafe könnte höher ausfallen

Zum einen besteht natürlich die Möglichkeit, dass er wirklich, wie von Herrn X. im Wege der feststehenden Ferndiagnose aufgrund eines „Bild“-Artikels diagnostiziert, ein „eiskalter Psychopath“ ist, dann wäre da theoretisch eine forensische Unterbringung denkbar, wenn ein psychiatrischer Gutachter da weiteres Potenzial für Straftaten sähe.

Zum anderen besteht nun natürlich das Risiko für den Angeklagten, dass er eine höhere Strafe als die bisherige Geldstrafe von 1000 Euro bekommen könnte. Ein Verschlechterungsverbot gibt’s beim Einspruch gegen einen Strafbefehl nämlich nicht. Die Strafe könnte nach einer Hauptverhandlung also durchaus höher ausfallen. Wenn die vereinigten Vertreter der Tierquäler-sind-Unmenschen-Fraktion Wind vom Hauptverhandlungstermin bekommen, wird das einen anständigen öffentlichen Druck auf das Gericht geben.

Und wer weiß, ob nicht nach der Verhandlung der ein oder andere Hund bissbereit vor dem Eingang wartet, um Gerechtigkeit zu üben.

Lesen Sie auch die neuste Kolumne von Heinrich Schmitz: Keine Macht dem Mob

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