Wer Sehnsucht nach Harmonie hat, muss in einen Gesangsverein gehen. Aber nicht in die Politik. Norbert Blüm

Spieglein, Spieglein in der Buchhandlung

Das Nichtdiskutieren gesellschaftlicher Probleme bringt uns nicht weiter. Gesellschaft lebt von Kontroverse, und was beim Streit um Sarrazins Thesen besonders auffällt: Niemand bezeichnet ihn als Lügner. Vielleicht ist uns sein Buch dann auch deshalb so unangenehm, weil uns darin der Spiegel vorgehalten wird.

Noch habe ich das neue Buch von Thilo Sarrazin nicht gelesen, auch ich kenne nur die Vorveröffentlichungen. Ich nehme aber an, die ausgesuchten Abschnitte waren besonders brisant und wurden aus dem Zusammenhang gerissen, um dann die bei uns übliche Empörungslawine loszutreten. Auffallend bei der Debatte ist nämlich, dass noch keiner gesagt hat, Sarrazin lüge. Offensichtlich hat man Schwierigkeiten, die von ihm vorgelegten Fakten zu widerlegen. Es scheint bequemer, die Person auseinanderzunehmen; ein bei uns inzwischen klassisches Muster.

Auch wenn die Thesen provokant sein mögen, dürfen wir nicht vergessen, dass das Nichtdiskutieren gesellschaftlicher Probleme uns noch nie weitergebracht hat. Aus meiner Zeit als Präsident der Leibniz-Gemeinschaft ist mir noch in Erinnerung, dass inzwischen selbst Wissenschaftler sich nicht mehr frei fühlen, bestimmte Schulvergleichsstudien zu veröffentlichen. Auch wenn er mit einigen Aussagen Öl ins Feuer gegossen hat, sollten wir Sarrazins Äußerungen als einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion betrachten und uns mit seinen Vorschlägen und denen von Personen wie Necla Kelek befassen und nicht den Überbringer schlechter Nachrichten weiter verfolgen.

Mir geht es um die Meinungsfreiheit

Mir geht es aber weniger darum, dass ich nicht alle seiner Meinungen teile, mir geht es um das Gut der Meinungsfreiheit. Natürlich darf diese nicht so weit gehen, dass Gruppen von Mitbürgern herabgesetzt werden. Dass Sarrazin das im Schilde geführt oder in Kauf genommen hat, ist bis zum Beweis des Gegenteils eine böswillige Unterstellung. Ich habe mich immer für die Meinungsfreiheit eingesetzt, und ich finde, dass wir in unserer Gesellschaft nicht genug Personen haben, die sich zum Beispiel um die Rechte der muslimischen Mädchen und Frauen kümmern. Umgekehrt haben wir zu viele, die die massiven Menschenrechtsverletzungen in der muslimischen Welt nicht sehen wollen.

Sarrazin hat uns den Spiegel vorgehalten

So wundere ich mich über die Toleranz, vor allem aus dem linken Spektrum, gegenüber solchen Menschenrechtsverletzungen. Wenn ein Mann wie Sarrazin durch seine Veröffentlichung den Fokus auf das Los vieler islamischer Frauen legt und auf der anderen Seite die Folgen – auch wirtschaftlicher Art – betrachtet, dann sollten wir ihm dankbar dafür sein. Im Übrigen beschwert sich Sarrazin ja nicht nur über die Auswüchse des Islam, sondern, und das scheint die wirkliche Botschaft zu sein, er beschwert sich darüber, wie wir Deutschen mit diesen Problemen umgehen. Er hat nicht den Türken und Libanesen, er hat uns den Spiegel vorgehalten. Anscheinend mögen unsere Meinungsführer dort nicht so gern hineinschauen.

Wenn nun ausgerechnet solche Politiker, die uns seit Jahren mit ihrer Einseitigkeit und ihrer Pauschalisierung nerven, Sarrazin eben jene vorwerfen, dann ist das an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten. Auch mir gefällt nicht alles, was er sagt, ich billige ihm aber in jenen Punkten das Recht einer anderen Meinung zu. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann wäre es, dass er unter Umständen seinen Aufgaben in der Bundesbank nicht gerecht wird. Dort gibt es eine Fülle von zu lösenden Problemen.

Lesen Sie zu dieser Thematik auch das Editorial des Chefredakteurs

Leserbriefe

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    Rolf Kohl – 01.09.2010 - 11:47

    Welche Fakten bringt uns denn Herr Sarrazin?Ein zusammengestelltes Sammelsorium von Statistiken die jeder Hauptschüler so auslegen kann wie er es zur Unterstützung seiner Thesen benötigt.Alle seine Angaben sind wiederlegbar.Klar steht dem Autor das Recht auf seine Meinungsfreiheit zu, solange er sie als die ihm eigene MEINUNG verkauft.Nur ist es halt mal so, das er seine Thesen mit selbstgebastelten Fakten untermauert und sie uns als faktische Gegebenheit vorsetzt.Er hält der deutschen Gesellschaft auch keinen Spiegel vor, sondern ein von ihm entworfenes gesellschaftliches Gemälde. Darin macht er die muslimischen Menschen in Deutschland auf Grund ihrer Kultur und ihres Glaubens ( AUSWÜCHSE ) zum Sündenbock der Nation. Sie sind die Ursache für die hohen Sozialausgaben, die Arbeitslosigkeit, die leeren Renten und Krankenkassen, den niedrigen Bildungsstand,praktisch für alle Missstände in Deutschland, die auch ein Herr Henkel mehr zu verantworten hat wie jeder Muslim. Ehrlich gesagt Herr Henkel, sie hätten besser geschwiegen.

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    StitchJones – 01.09.2010 - 12:05

    Ehrlich gesagt, Herr Kohl, Sie vielleicht auch. Haben Sie das Buch denn bereits gelesen oder beziehen Sie sich auch nur auf die Vorabdrucke und die mitunter offenbar stark verfälschten Sekundärdiskussionsbeiträge (der Realitätsgehalt der Genetik-Thesen, die meines Wissens im Buch überhaupt nicht vorkommen sondern aus einem Interview stammen, hin oder her, aber, wie unlängst im WDR NRW-Integrationsminister Schneider, zu behaupten, Sarrazin spräche von “Gendefekten bei Juden”, hat mit Sarrazins Aussagen nun mal so gut wie nichts mehr zu tun)? Wo sind sie im übrigen denn, die “klaren Widerlegungen”?

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    Rolf Kohl – 01.09.2010 - 12:49

    @ StitchJones.Die Vorabdrucke und seine Stellungnahmen in Presse und TV lassen mich zu der Überzeugung kommen das es sein Buch nicht Wert ist. Würde ich es lesen, käme ich auch nicht um MEIN KAMPF herum.Da ich diesen GEN-Schwachsinn eh nicht glaube ist es müsig darüber zu diskutieren.Das was er bis jetzt zum Bessten gegeben hat sind doch nur hole Phrasen die an dem gesellschaftlichen Zustand nichts ändern, sondern ihn in eine Richtung verschärfen die an die Reichsprogromnacht erinnern.Friedmann, Geissler um nur einige zu nennen haben seine Zahlen schon als reine Propaganda entlarvt.Andersherum Herr Jones, erklären sie mir doch bitte wie die muslimische Bevölkerung in Deutschland es geschaft hat, uns so zu ruinieren.

  • Theeuropean-placeholder
    Herr Frey – 01.09.2010 - 13:04

    @Herr Kohl.
    “Andersherum Herr Jones, erklären sie mir doch bitte wie die muslimische Bevölkerung in Deutschland es geschaft hat, uns so zu ruinieren.”

    Das ist ja, glaube ich, das Mißverständnis. Es ist nicht so, dass uns die Muslime ruiniert haben. Wir haben das ganz gut alleine hinbekommen. Das ist ja die These: Deutschland schafft sich durch fehlendes Selbstbewusstsein und ständiger Selbstverleugnung der eigenen Kultur von selbst ab. Deshalb hat Herr Sarrazin sein Buch wohl auch so genannt. Das sollte also die Frage sein: wie steht es mit der eigenen (kollektiven) Identität und wie geht man mit ihr um.

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    Katharina Otto – 05.09.2010 - 22:39

    Mich gruselt es bei ihrer Rechtschreibung…
    Vielleicht würde ihre Meinung mehr überzeugen wenn sie sprachlich korrekt vorgebracht würde, nur so als kleiner Tipp!

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    Betroffenheitsmops – 07.09.2010 - 14:44

    Ein echt wichtiger Beitrag. Verbringen Sie Ihre Zeit mit dem Suchen nach Orthographiefehlern – und schauen Sie weg wenn unsere Kinder auf dem Weg zur Schule gegängelt, abgegriffen und schickaniert werden.
    Hurra Deutschland!

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    Juergen – 08.09.2010 - 21:39

    Wer die Genetik niedermacht und geistig Minderbemittelte wie Friedman und Geissler zitiert, sollte besser schweigen

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    Walter Scribus – 08.09.2010 - 22:25

    @ Rold Kohl

    Bei Ihnen fällt einem nur noch Dieter Nuhr ein.

    Man kann, aber man muss keine Meinung haben. Wenn man keine Ahnung hat, einfach Fresse halten.

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    Walter Scribus – 08.09.2010 - 22:20

    @ Rolf Kohl
    Statistiken haben es an sich, dass man sie unterschiedlich interpretieren kann. Woher wissen Sie, dass a l l e Angaben von Thilo Sarrazin widerlegbar sind?

    Jeder halbwegs vernünftige Mensch weiß, dass und wie sich zwei Professoren der gleichen Fakultät gegenseitig widerlegen indem sie aneinander vorbei reden.

    Sarrazins Aussagen werden nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz falsch sein. Was hindert, die richtigen Ausssagen ernst zu nehmen?

    Warum hat Herr Henkel Missstände mit zu verantworten?

    Ihr Kommentar ist sehr mit der heißen Nadel gestrickt, besser wäre, Sie hätten geschwiegen statt Olaf Henkel.

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    Rolf Kohl – 09.09.2010 - 16:24

    @walterScribus.
    Es war doch die Deutsche Wirtschaft die in den 60ern nach ungelernten, billigen Arbeitskräften schrie. Denn der deutsche Facharbeiter wurde anderweitig gebraucht.Also kamen Italiener Türken Griechen deren billige Arbeitskraft die Wirtschaft schätzte. Davon wie erbärmlich diese Leute zu Beginn untergebracht waren und von unserer Gesellschaft ausgegrenzt wurden, wollen wir garnicht erst reden.Als die Wirtschaft immer weiter Expandierte durften sie Ihre Familien nachholen, man war ja mitlerweile auf sie angewiesen.Und Heute? Da die Wirtschaft nicht mehr braucht, werden sie Integrations und Bildungsunwillig.Das merkwürdige Herr Scribus aber ist, das Herr Henkel Sarrazins Thesen verteidigt, aber auf der anderen Seite einen nicht vorhandenen Facharbeitermangel propagiert, dem er mit Zuwanderung entgegenen will.Wo sollen die herkommen? Ein guter Architekt oder Ingenieur kommt nicht ins unterbezahlte Deutschland, der geht dort hin wo er richtig bezahlt und Akzeptiert wird.Wobei wir wieder bei Henkels gegensätzlichen Aussagen wären. Ich werde meine Fresse auch nicht vor einem unpatriotischen Herrn Henkel halten der vom Arbeiter Patriotismus fordert um seinen Gewinn zu steigern.

  • Theeuropean-placeholder
    Herr Frey – 01.09.2010 - 12:10

    Ich habe schon mal gesagt, dass ich Sarrazin als Brandstifter empfinde, weil er ALLE Muslime in eine Ecke stellt und denen Unrecht tut, die sich hier wirklich integrieren wollen. Zu dieser Beurteilung bin ich – wie so oft – durch die Meinung und Berichterstattung Dritter gekommen. Ein eigenes Bild (Buch selbst lesen) habe ich mir noch nicht machen können.

    Was mich bei der Debatte aber am meisten aufregt, ist diese Heuchelei. Dass man nach außen Sarrazin für das Anprangern von schlecht gelaufener Integrationspolitik verurteil, seine Kinder aber auf eine “bessere” Schule schickt oder weit ab von allem wohnt und dadurch die nötige Distanz hat, um tolerant für alles zu sein.

    Was mich bei dieser pseudoliberalen Art weiter ärgert, ist, dass dies oft von Leuten propagiert wird, die das meiste, was aus der eigenen Kultur kommt ignorieren und ständig schlecht reden – am liebsten sogar abschaffen wollen, so wie das traditionelle Biertrinken und Rauchen ;-) -, aber alles Fremde erst mal gutheißen, sei es noch so traditionell, wertkonservativ und sogar fragwürdig.
    Das ist dann eben Teil einer anderen Kulur und so kann man wieder wunderbar demonstrieren, wie open-minded man ist. Damit man sich nicht einmischen und auch mal eine Position beziehen muss.

    Die Ironie dabei ist ja: genau diese “liberalen” Deutschen fallen z. B. durch das Tolerieren von wertkonservativen islamischen Lebensweisen und Hierarchien genau den Muslimen in den Rücken, die sich hier emanzipieren wollen um einen westlichen Lebensstil zu führen.
    Das sagt übrigens auch eine türkische Freundin von mir, die sich jedesmal darüber aufregt, dass in bestimmten Bezirken in Berlin immer mehr “Kopftücher” zu sehen sind. Sie ist eben eine türkenfeindliche Türkin, werden die deutschfeindlichen Deutschen jetzt sagen. ;-)

    Letztendlich ist es leider so, dass Sarrazin von seinen Kritikern indirekt instrumentalisiert wird, vor allem denen aus der Politik. Da kann man mal wieder der Welt so richtig schön demonstrieren, wie unglaublich liberal und demokratisch man ist, solange man sich in konform Bahnen bewegt. Aber wie so oft wird es auch hier so sein, dass ein Sturm der Entrüstung losbricht und sich danach mal wieder gar nichts ändert. Aber warum auch – es gibt ja angeblich keine Probleme. ;-)

    Sicher, Sarrazin mag sich im Ton vergreifen, aber es ist so typisch, dass erstmal wieder aus dem Reflex heraus die Totschlagargumente wie “Nazi”, “Rechts” und “Volksverhetzung” kommen, anstatt sich auf die Kernfragen zu konzentrieren.
    Man sollte sich nicht fragen, OB Sarrazins Thesen stimmen und er damit das Volk aufhetzen wird, sondern sich lieber darüber den Kopf zerbrechen, WARUM schon so viele offen oder heimlich denken, er sage “die Wahrheit”. Das ist doch das Besorgniserregende.

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    Bruno vom Hermanshof – 01.09.2010 - 12:37

    Thilo Sarrazin darf seine Meinung sagen ! Güner Yasemin Balci sagt es brutaler in ihren Büchern ArabBoy und neu in ArabQueen . Wer immer zuständig ist, mit SARRAZINS Thesen, wie Verdummung etc wird eine Hatz veranstaltet, die uns “Kleinen unten” nichts nützt , aber munter für Bertelsmann -Produkte verkaufsfördernd ist . Herr Sarrazin, der mit seiner Cross-Border-Leasing-Strategie für die BVG 157 Millionen Schulden in Berlin hinterlässt, haut drauf auf die Schwächsten.
    “Für das Establishment ist es wichtig, dass der gesellschaftliche Zorn sich gegen Ausländer, Muslime und Hartz IV-Empfänger richtet” Khalil Breuer (http://www.islamische-zeitung.de/?id=13651 )

    MAL HINKUCKEN /-Hören , woher das Getöse kommt.

  • Theeuropean-placeholder
    Florian Guckelsberger – 01.09.2010 - 14:40

    Anmerkung: Die tatsächliche oder vermeintliche körperliche Behinderung von Herrn Sarrazin ist nicht Teil dieser Debatte. Auch im Eifer des Gefechts gilt es bestimmte Verhaltensformen einzuhalten.

    Florian Guckelsberger, im Namen der Redaktion

  • Theeuropean-placeholder
    lokalreporter – 01.09.2010 - 15:10

    schau an, so stehts also mit der meinungsfreiheit. herrn sarrazins halbseitige lähmung ist nichts weiter als eine [meinungsfreiheitliche] grammatische figürlichkeit [sein rechtes auge könnte die folge einer halbseitigen lähmung sein] und zugegeben, ein wenig metaphorisch. die angemahnten verhaltensformen verstehe ich als einen redaktionllen kniefall vor .. wem? den lesern?
    egal, viel spass bei der allgemeinen meinungshuberei und den guten verhaltensformen dieser mutigen debatte :-)

  • Theeuropean-placeholder
    Rolf Kohl – 01.09.2010 - 15:02

    @Herrn Frey. Kollektive Idendität? Bitte woher soll die kommen.Uns Deutschen wurde doch die Vergangenheit aus dem Gedächtnis entfernt. Unserer Geschichte weist von 1925-1945 eine Lücke.Seit der Gründung der BRD hat man uns doch vorgebetet das alles Deutsche schlecht ist.Was also hätte sich da entwickeln können.Es ist nun mal das Los einer jeden rechtsstaatlichen Demokratie sich ABZUARBEITEN. Gerade in Deutschland wo man im Hinblick auf die Vergangenheit gar nicht erst den Mut aufbringt das Ausland in irgendeiner Weise zu kritisieren. Tut man es dennoch ist man ein NAZI oder ANTISEMIT. Der Bürger richtet den Staat aber nicht zugrunde, sondern die Regierung, beeinflusst durch die Eliten der Wirtschaft und des Finanzmarktes.Sie sind es die Deutschland abschaffen um ihre Gewinne zu steigern.Damit hat irgendeine Minderheit in Deutschland wenig zu schaffen.

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