Wer Sehnsucht nach Harmonie hat, muss in einen Gesangsverein gehen. Aber nicht in die Politik. Norbert Blüm

Gunter Weißgerber

Gunter  Weißgerber

Gunter Weißgerber trat 1989 in das Neue Forum ein und war Gründungsmitglied der Leipziger SDP. Er war von 1990-2009 Bundestagsabgeordneter und in dieser Zeit 15 Jahre Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion (1990 bis 2005). Er ist studierter Ingenieur für Tiefbohr-Technologie. Er ist derzeit Unternehmensberater und Publizist. Bücher

Zuletzt aktualisiert am 21.11.2017

Debatte

Danke, Herr Lindner! Was nun?

Die Jamaika-Verhandlungen hatten auf Bundesebene nie eine reelle Chance. Das muss jedem klar gewesen sein, der sich nicht vorstellen kann, wie Einladungspolitik an die Welt und sicherer Sozialstaat, Industriestandort und grüne Industriestandortermordung zusammen gehen sollten. Solche Brücken gibt es nämlich nicht.

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Jamaika - Die hohe Schule der Demokratie

Der ab und an geäußerte Wunsch nach einer Minderheitsregierung ist nicht realitätstauglich. Egal wie das alles inhaltlich bewertet werden wird , der Prozeß selbst ist hohe Schule der Demokratie.

Debatte

Zehn Thesen für ein weltoffenes Deutschland: Ein Beitrag von Eva Quistorp, Richard Schröder und Gunter Weißgerber

Drei ehemalige Politiker von SPD und Grünen haben 10 Thesen zum künftigen Umgang mit Asyl, Flüchtlingen und Einwanderern formuliert.

Debatte

"Wir müssen wieder Mut zur Kapitalismuskritik fassen"

28 Jahre nach dem Ableben des großen Kommunismusversuchs versucht sich der SPD-Vorsitzende Schulz zumindest verbal an einer Kapitalismus-Kritik, die verdammt vermodert klingt.

Debatte

In der Merkel-Bashing-Falle

Glauben wir wirklich an die Kopfsteuerung der Bevölkerung durch die AfD? Anders herum ist es doch richtig. Die AfD ist momentan zwischen 10 und 15 Prozent relativ stark. Aber nicht, weil sie die Bevölkerung auf die Bäume jagt, sondern weil sie Nutzen aus der tatsächlich vorhandenen Unzufriedenheit im Lande zu ziehen vermag.

Debatte

Zum 25.Todestag von Willy Brandt

Manchmal stelle auch ich mir die Frage, wie würde Willy Brandt heute entscheiden oder Entscheidungen reifen lassen? Hätte er, wie Frau Merkel es 2015 tat, die Dublin-Regelungen eigenmächtig, ohne den Bundestag, außer Kraft gesetzt?

Debatte

Die AfD - ein Danaergeschenk aus den alten Bundesländern

Was, wenn die AfD im Osten am 24. September 2017 über Wert belohnt und im Westen unter Wert geschlagen wurde? Was wäre, wenn die offene Richterskala für die AfD im Westen erst noch auf uns zukommt?

Debatte

Die Bundesrepublik ist näher an Rosa Luxemburg

Der Eindruck, dass die Bundesrepublik inzwischen näher an Rosa Luxemburgs‘ enger Sicht, die die Freiheit Andersdenkender nur innerhalb ihres politischen Milieus einforderte und mitnichten die allgemeine Freiheit aller unterschiedlich Denkenden meinte, ist seit geraumer Zeit beklemmend. Die Wahlergebnisse für die AfD haben auch damit zu tun. Machen wir uns nichts vor.

Debatte

Die SPD und die Zwangsläufigkeit ihrer Wahlniederlage

Am 2. Dezember 1990, am Abend nach der ersten Bundestagswahl im wiedervereinigten Deutschland, verfasste Gunter Weißgerber einen Text zu einer herben Niederlage der SPD. Knapp 27 Jahre später ist er immer noch aktuell. Martin Schulz war es diesmal, der faktisch keine Chance hatte. Denn die SPD hatte ihre Strategie längst in einer Corporate Identity mit Linksaußen und Grünen festgezurrt.

Debatte

Jetzt übertreibt Juncker aber

Monsieur Juncker fordert einen EU-Staat nach seinem Gusto. Jean-Claude allmächtig oder so. Mir scheint, der Mann wird tüdelig.

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