Christus ist in jedem Alter etwas anderes. Martin Walser

Gerd Langguth

Gerd  Langguth

Der Honorarprofessor für Politische Wissenschaften in Bonn war zuvor unter anderem Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung und geschäftsführender Vorsitzender der Konrad Adenauer Stiftung. In der Legislatur 1976 bis 1980 war er Abgeordneter im Deutschen Bundestag (CDU). Daneben ist Langguth ist als Publizist tätig. Er hat Biographien über Angela Merkel und Horst Köhler geschrieben. 2013 verstarb Langguth nach langer Krankheit.

Zuletzt aktualisiert am 13.05.2013

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Die Küken-Frage

Sollte Angela Merkel 2013 die Wahlen für die Union verlieren, wäre sie weg vom Fenster. Wer dann übernimmt? Eine ehrgeizige Frau und ein strebsamer Mann stehen zur Wahl.

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Der richtige Mann

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Mia san mia

Gauweilers Niederlage mag ein Triumph für Seehofer und eine Absage an den Populismus sein. Doch die Anzahl seiner Unterstützer weist auf ein Brodeln in der Basis hin – es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch Berlin erreicht.

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Deutschland, Land ohne Ideen

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Strom-Linie formen

Kanzlerin Merkel wird die Niederlage im CDU-Stammland Baden-Württemberg überleben, auch wenn sie die Schlappe auch auf ihre Kappe nehmen muss. Bis 2013, zur Bundestagswahl, muss sie den Wählern eine klare und nachvollziehbare Haltung zur Atomfrage präsentieren.

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Ade an der Elbe

Das schwarz-grüne Experiment in Hamburg ist gescheitert. Doch die Idee einer Zusammenarbeit von Union und Grünen ist nicht am Ende. Machtpolitik zählt mehr als inhaltliche Programmatik. Wenn die Wahlergebnisse passen, werden sich beide Parteien zusammenraufen.

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Bürgerliche Basisdemokratie

Die Grünen sind zurück. Fünf Jahre nach der Abwahl der rot-grünen Koalition überflügelt die einstige Sponti-Partei den ehemaligen Regierungspartner. Die Grünen stehen für politische Modernität und den Willen nach Veränderung. Die alte Dame SPD wird's nicht freuen. Denn der grüne Erfolg geht auf die Kosten der Sozis.

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Die Kanzlerin profitiert

Die erdrutschartigen Verluste der CDU in Nordrhein-Westfalen müssen aufgearbeitet werden. Doch neben der CDU ist auch Guido Westerwelle der große Verlierer der Wahl. Kanzlerin Angela Merkel wird es jetzt einfacher haben, in Berlin zu regieren.

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