„Es sind die Bürger, die dem Staat die Einschränkung ihrer Freiheitsrechte zugestehen.“ Sebastian Blumenthal
Der Journalist ist Experte für den Islam und den Mittleren Osten. Als Senior Associate Fellow am Central Asia-Caucasus Institute beschäftigt sich Gareth Jenkins vor allem mit politischen Reformen in der Türkei. Seine Themenschwerpunkte sind zivil-militärische Beziehungen, Sicherheitspolitik und der politische Islam. Jenkins lebt seit 1989 in Istanbul. Er hat lange Jahre als Journalist für verschiedene Medien gearbeitet, sich in jüngster Zeit aber primär auf wissenschaftliche Analysen fokussiert. Er ist unter anderem Autor des Buches „The Political Islam in Turkey“ (2008).
Zuletzt aktualisiert am 24.04.2012
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Im Syrien-Konflikt zeigt sich das Dilemma der Türkei. In einer Zeit, in der Ankara versucht, zur regionalen Macht aufzusteigen, droht das Land am eigenen Anspruch zu scheitern.
Im September hat die Türkei mit 57,9 zu 42,1 Prozent der Stimmen in einer Volksabstimmung einem Reformpaket mit 26 beabsichtigten Verfassungsänderungen zugestimmt. Dieses Ergebnis wurde von der amtierenden AKP freudig begrüßt – als wichtiger Schritt in Richtung der Demokratisierung des Landes. Diese Annahme ist falsch.