In der Haut von Angela Merkel möchte man derzeit nicht stecken. Was immer sie in der dramatischen Eurofrage entscheidet, es kann nicht anders als fehlerhaft sein. Dabei ist der Kern des Problems ganz simpel: Einige europäische Staaten haben jahrzehntelang über ihre Verhältnisse gelebt und müssen nun zur Kasse treten. Und genau das – höhere Zinsen für ihre gefährdeten Kredite aufzubringen – wollen sie nicht. Dazu kommt, dass es mit einer einmaligen Zahlung nicht getan ist. Portugal, Spanien und andere europäische Staaten müssen die notwendigen strukturellen Hausaufgaben lösen.
Das aber wollen sie nicht, weil Reformwille der Regierungen nicht gut beim Wähler ankommt. Irland und Griechenland sind trotzdem diesen Weg gegangen. Das sieht in Portugal, Spanien und Italien ganz anders aus. Diese Regierungen ahnen, was auf sie zukommt. Sie verlangen jetzt schon ungeniert, dass sie Geld aus dem bisher auf 750 Milliarden Euro aufgestockten Eurorettungsfonds bekommen, ohne überhaupt irgendeine Reformgegenleistung erbracht zu haben. Natürlich liegt vor diesen Regierungen eine Reparaturleistung, die schwieriger ist als diejenige, die Bundeskanzler Gerhard Schröder den Deutschen zwischen 2002 und 2005 auferlegt hat – und für die sie ihn dann auch postprompt abwählten.
Schlappe 17 Milliarden Euro Mehrkosten
Dann kam die Idee, anstelle des Eurorettungsfonds doch sogenannte Eurobonds aufzulegen, für die dann alle Euroländer gemeinsam haften sollten. Das kostet die Deutschen (weil ihre Schulden im Euro-Schulden-Mischtopf automatisch teurer werden, wie Finanzminister Wolfgang Schäuble ausgerechnet hat) schlappe 17 Milliarden mehr. Die Idee des luxemburgischen Premierministers Jean Claude Juncker, nur “halbe” Eurobonds auszugeben, ist das Papier nicht wert, auf dem sie veröffentlicht wurde. Denn erstens spekulieren die Finanzmärkte dann sofort gegen die 50 Prozent der von den Nationalstaaten ausgegebenen Bonds und zweitens hat Brüssel keinerlei Handhabe, um die betreffenden Länder zur Haushalts- und Strukturdisziplin zu zwingen.
Nein, alle verbalen und finanzpolitischen Tricks helfen nichts. Das fiskalische und damit politische Europa hängt davon ab, dass die Verantwortung für ihre Schulden von den jeweiligen Ländern selbst getragen wird. Gelingt dies nicht, wird die Schuldenmisere fröhlich weitergehen, weil irgendein großer Bruder in Brüssel oder Berlin schon zahlend zu Hilfe kommt. Angesichts der Unzufriedenheit beim Wähler ist die einzige Alternative für einige dieser Regierungen der Verlust der eigenen Regierungsmacht. Und wie Regierungen darüber denken, hat mit Europa nichts und mit Macchiavelli alles zu tun.
Merkel wird sich auf Formelkompromisse einlassen müssen
Was also bleibt der Bundeskanzlerin? Sie wird sich auf Formelkompromisse einlassen müssen – schon wegen des europäischen Drucks gegen die angeblich so übermächtige Bundesrepublik. Gleichzeitig tritt sie damit eine gefährliche Entwicklung im Inland los, wo der Spardruck nicht aufrechtzuerhalten ist, wenn die Europäer so ungeniert in die deutsche Kasse greifen. Und daher ist es wohl nicht zu weit reichende Prophetie, wenn man Merkel unterstellt, sie werde mehr ungewollt als gewollt eine Inflationslösung ins Auge fassen.
Am Schlusspunkt einer solchen Inflation steht immer der Währungsschnitt. Aber der trifft dann nach ihr regierende Bundeskanzler und die überwiegende Mehrheit ihrer Landsleute, die nicht über wertbeständige Immobilien, krisensichere internationale Aktien oder Gold verfügen, sondern von pekuniären Transferleistungen wie Gehalt, Pension, Renten oder Lebensversicherungen abhängen.

















Das statistische Bundesamt hat in einem internen Beschluß verfasst, dass die Inflation in Deutschland nicht über 2% steigen darf.
Quelle: Ich und mein persönlicher Eindruck
Es geht ums Ersparte. Die Banken haben die Steuergelder und Spareinlagen der Bürger verzockt. Doch anstatt diese Meuchelmörder der gerechten Strafe zuzuführen, werden sie immer von Neuem mit Millionen und Milliarden an Steuergeldern am Leben erhalten, damit die sich ihr ergaunertes Luxusleben weiterhin vom Pöbel finanzieren lassen können. Da liegt das Problem.
Europas Banken sitzen auf 18,2 Bio. Euro fauler Werte. Deshalb benötigt man unser Erspartes. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Euro-Debatte ist doch nur ein Nebenschauplatz. Die tatsächlichen Probleme werden überhaupt nicht wahrgenommen, dass für eine Währungsunion eine angeglichene Steuer-, Wirtschafts- und Sozialpolitik Voraussetzung ist!
Der Karren steckt schon so tief im Sumpf fest, dass er bewegungsunfähig geworden ist. Das Einzige, wovor sich unsere Eliten fürchten, zu Recht, wenn die Ersparnisse der Deutschen nicht innerhalb Europas verteilt werden, dass es in Europa zu einem Bürgerkrieg kommt, wo man die Verbrecher, die die größte Krise der Menschheitsgeschichte ausgelöst und zu verantworten haben, am nächsten Baum aufknüpft. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben.
Nur durch einen solchen Befreiungsschlag kehrt in Europa wieder Ruhe ein und die Völker wieder in Frieden leben, mit ihrer Hände Arbeit auch wieder ihre Familien ernähren können. 2/3 aller Vermögenswerte gehören 5% der Bevölkerung! So wird da kein Schuh daraus, wenn die Massen jeden Tag immer mehr verarmen.
Auf was warten wir eigentlich?
Vom Wunschdenken zur Realität:
EU-Länder, die kein Geschäftsmodell mehr haben, bzw. noch nie hatten und uns immer auf den Taschen liegen werden, adäquat zu den neuen Bundesländern innerhalb Deutschlands. Auch das wurde ein Fass ohne Boden. Mit 1600 Mrd. Euro wurde jegliche Kreativität bereits im Keim erstickt. Geschenktes Geld ausgeben ist auch lange nicht so anstrengend, als es selbst verdienen zu müssen.
- Irland: Zocken im Spielcasino. Wenn das Geld alle ist, gibt´s Neues von deutschen Banken, für die der deutsche Steuerzahler gerade steht.
- Portugal: Produktivität jenseits von Gut und Böse.
- Griechenland: Ein Leben ohne Steuern, dafür um so mehr mit Fakelaki, den Hauptteil lässt man sich aus der EU-Kasse mit gefälschten Zahlen subventionieren. Nettozahler BRD, da freuen sich alle 7,5 Mio. Bürger, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind.
- Frankreich: Man lebt ein Leben, das man sich nicht leisten kann, höchstens in Kolonialzeiten möglich war.
Aber besonders gerne gibt man deutsches Geld aus.
- Spanien: Hunderttausende Häuser wurden schon mal auf Vorrat gebaut, die niemand mehr haben will. In den letzten 2 Jahren haben sich die Immobilienpreise um 50% reduziert. Wohnungen gibt´s jetzt schon für ein Appl und nem Ei.
Alles mit den Überschüssen deutscher Firmen bezahlt, deren Gewinne durch staatlich verordnetes Lohndumping explodierten.
Hab leider vergessen meinen Namen einzugeben.
Ihr Name = Siggi40 = Siegfried Bauer