Die Vorrangstellung des weißen Mannes ist heute zu Ende. Peter Scholl-Latour

"Notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen"

“Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen.” Petrys Interview mit dem Mannheimer Morgen im Wortlaut.

grenze AfD flüchtlingskrise

Frau Petry, Sie fordern, an den Grenzen “wieder Recht und Ordnung herzustellen”. Was heißt das?
Petry: Wir brauchen umfassende Kontrollen, damit nicht weiter so viele unregistrierte Flüchtlinge über Österreich einreisen können.

Die Grenze zu Österreich ist mehr als 800 Kilometer lang. Wie wollen Sie die durchgängig kontrollieren?
Petry: Ich weiß genau, dass Sie mich zur Schlagzeile “Petry will Grenzzäune errichten” provozieren wollen.

Wir wollen nur wissen, wie Ihr Plan aussieht. Wie sieht er aus?
Petry: Wir müssen natürlich genügend Bundespolizisten einsetzen und dürfen Zurückweisungen nicht scheuen. Dies muss notfalls auch mit Grenzsicherungsanlagen durchgesetzt werden.

Wie hoch sollen die Zäune sein?
Petry: Sie können es nicht lassen! Schauen Sie doch mal nach Spanien. Die haben auch hohe Zäune.

Was passiert, wenn ein Flüchtling über den Zaun klettert?
Petry: Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.

Und wenn er es trotzdem tut?
Petry: Sie wollen mich schon wieder in eine bestimmte Richtung treiben.

Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?
Petry: Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.

Das gesamte Interview finden sie hier (Mannheimer Morgen)

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Joachim Nikolaus Steinhöfel, Sebastian Kurz, Vera Lengsfeld.

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