Informationen sind Macht und deshalb ist die Informationsrevolution ein Segen für die Demokratie. Francis Fukuyama

Florian Keisinger

Florian Keisinger

Der Historiker arbeitet als Referent im Planungsstab des Bundesministeriums der Finanzen. Zuvor war Florian Keisinger bei acatech, der deutschen Akademie der Technikwissenschaften, tätig und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Abgeordneten Christian Lindner (FDP) im Deutschen Bundestag.

Zuletzt aktualisiert am 03.08.2013

Debatte

Das gekaufte Feuilleton

Zeitungen sind in der Krise. So weit, so bekannt. Doch welchen Einfluss hat das auf die Glaubwürdigkeit ihrer Journalisten?

Debatte

Links blinken, rechts abbiegen

Die Idee vom Parteienspektrum ist ein Trugschluss. Der linke und rechte Rand liegen oftmals nahe beisammen. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden hat die Linkspartei nicht zu Unrecht für ihren latenten Antisemitismus kritisiert. Ein Weg nach vorne: Das israelische Existenzrecht muss ins Parteiprogramm der Genossen.

Debatte

Die Katastrophe als Chance

Innovation entsteht aus Chaos – in diesem Sinne interpretiert bedeutet Fukushima nicht nur menschliches Leid, sondern auch Hoffnung. Nämlich die auf einen schnellen Ausstieg aus der Risiko-Technologie. Gut möglich, dass Deutschland mit der Energiewende Vorreiter eines globalen Bewusstseinswandels ist.

Debatte

Die Kinderlein kommen

Nach Schulzeitverkürzung, Bologna-Reform und Aussetzung der Wehrpflicht erleben wir einen Wandel der Bildungsbiografien. Das könnte Auswirkungen auf die Bevölkerungsentwicklung haben. Stehen wir am Beginn einer demografischen Wende?

Debatte

Lenker statt Denker

Für viele Politiker ist der Doktortitel vor allem ein Schritt auf der Karriereleiter. Doch die Doppelbelastung von ehrlicher Dissertation und Mandat ist kaum zu bewältigen. Und es geht auch anders: Weder Adenauer noch Brandt hatten das Dr. vor dem Namen. Große Staatsmänner waren sie trotzdem.

Debatte

Im Zweifel für das Kollektiv

Die Geschichte der deutschen Sozialpolitik ist eine Geschichte des Kompromisses – trotz aller tagespolitischen Querelen steht es den Parteien gut zu Gesicht, sich daran zu erinnern.

Debatte

Das Parlament hat sich bewährt

Es sind nicht die Parlamente, die nicht funktionieren, es sind vielmehr gehemmte Parteien, die Schuld am Unmut sind. Die Parlamente abzuschaffen hieße, das Kind mit dem Bade auszuschütten.

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