Würde ist was für die Mittelschicht. Harald Schmidt

Journalistische Standards

„We cannot make good news out of bad practice.“
                                      – Edward R. Murrow

1. Unsere Aufgabe

THE EUROPEAN setzt sich zum Ziel, kritischen Qualitätsjournalismus zu betreiben. Wir glauben, dass eine Verlagerung von Print zu Online weitreichende Veränderungen mit sich bringt und neue journalistische Arbeitsweisen erfordert. Eine Erosion journalistischer Standards gehört nicht zu diesen Veränderungen. Guter und schlechter Journalismus lassen sich weiterhin unterscheiden.

Das höchste Gut ist die publizistische Integrität von THE EUROPEAN. Dieser Maxime haben sich alle redaktionellen und geschäftlichen Aktivitäten unterzuordnen.

THE EUROPEAN hat sich dem Debattenjournalismus verschrieben. Wir publizieren Stimmen, die aufgrund ihrer Expertise, ihrer Argumente oder ihrer gesellschaftlichen und politischen Stellung für die von uns angestoßenen Debatten von Bedeutung sind.

2. Unabhängigkeit

Von seiner Gründung am 29.05.2009 bis zum 5.12.2014 war THE EUROPEAN ein Verlagshaus ohne Anbindung. Am 5.12.2014 kaufte die Börsenmedien AG mit Sitz in Kulmbach die Mehrheitsanteile an THE EUROPEAN. Das Debatten-Magazin ergänzt die wirtschafts- und finanzpolitische Ausrichtung der Börsenmedien AG um einen politischen, innovativen Titel. Neben dem Käufer mit 78 Prozent hält weiterhin Gründer Alexander Görlach 15 Prozent an dem Unternehmen, die restlichen sieben Prozent sind bei bisherigen weiteren Gesellschaftern.

THE EUROPEAN war und bleibt ein redaktionell unabhängig geführtes Debatten-Magazin. Neben den öffentlich ausgewiesenen Anteilseignern gibt es keine Partei, Religionsgemeinschaft, Gewerkschaft oder andere Interessensgruppe, die an THE EUROPEAN Anteile hielte. Eine ideologische oder politische Ausrichtung gibt es nicht. Jeder Autor vertritt allein seine eigene Meinung.

THE EUROPEAN unterhält Kooperationen mit anderen journalistischen Medien. Eine Zusammenarbeit mit interessengeleiteten Organisationen findet in Bezug auf das Magazin THE EUROPEAN nicht statt. Kunden der Unit Consulting der The European Magazine Publishing GmbH nehmen keinen Einfluss auf redaktionelle Prozesse und Inhalte.

3. Interessenkonflikte

Interessenkonflikte können sich in einer Vielzahl von Kontexten ergeben. Alle Mitarbeiter sollten Situationen vermeiden, in denen die Integrität von THE EUROPEAN beschädigt werden oder in denen eine falsche Wahrnehmung entstehen kann. Weiterhin gilt das Transparenzgebot. Informationen, die den Eindruck eines Interessenkonflikts erzeugen könnten, sollten im Zweifelsfall öffentlich gemacht werden.

Interessenkonflikte entstehen unter anderem durch das Angebot von Geldzahlungen, sonstigen Geschenken und Dienstleistungen, die über branchenübliche Praktiken wie Rezensionsexemplare oder Pressekarten hinausgehen. Kein Mitarbeiter von THE EUROPEAN darf Leistungen oder Angebote in Anspruch nehmen, die entweder auf eine Beeinflussung der redaktionellen Agenda abzielen oder die redaktionelle Unabhängigkeit infrage stellen könnten. Im Zweifelsfall entscheidet der Chefredakteur.

Debattenjournalismus erhebt keinen Anspruch auf Objektivität. Wir streben danach, alle relevanten Stimmen und Positionen innerhalb einer Debatte abzubilden. Dazu gehört auch, dass wir Menschen das Wort geben, deren berufliche, politische, persönliche oder finanzielle Zukunft vom Ausgang einer Debatte abhängt. Entscheidend ist die Transparenz. Die Interessen eines Autors müssen jederzeit klar ersichtlich sein. Es ist Aufgabe der Redaktion, die Leser darüber zu informieren, wessen Meinungen wir zu verschiedenen Themen präsentieren.

Bei der Organisation von Debatten und Autorenanfragen muss besonderer Wert auf die Vermeidung von Interessenkonflikten gelegt werden. Dazu gehört zum Beispiel eine vorurteilsfreie Auswahl von Autoren, unabhängig ihrer ideologischen oder politischen Zugehörigkeit oder ihrer Mitgliedschaft in Organisationen. Hiervon ausgeschlossen sind Organisationen oder Parteien, deren Ziele denen des Grundgesetzes zuwiderlaufen oder grob unvereinbar im Zusammenhang mit allgemein geteilten Überzeugungen wie etwa den Menschenrechten stehen.

Kein Mitarbeiter von THE EUROPEAN darf Autoren anfragen, um daraus einen persönlichen Vorteil zu ziehen. Kein Mitarbeiter von THE EUROPEAN darf potenziellen Autoren eine Veröffentlichung als Gegenleistung für andere Angebote in Aussicht stellen. Dazu gehören neben finanziellen Leistungen und Vergünstigungen auch Dienstleistungen oder das Angebot, als Gegenleistung für Meinungsbeiträge vertrauliche Informationen weiterzugeben. Kein Mitarbeiter darf Autoren versprechen, dass Meinungsbeiträge von den Kooperationspartnern von THE EUROPEAN übernommen werden. Die Entscheidung über die Co-Veröffentlichung liegt allein bei den Redaktionen der Kooperationspartner.

Personen oder Firmen, die geschäftliche Beziehungen mit THE EUROPEAN pflegen, dürfen nicht als Autoren auftreten. Dazu gehören unter anderem Vertreter von Werbepartnern oder Firmen, die Beratungsverträge mit der Unit Consulting abgeschlossen haben.

Kolumnisten auf THE EUROPEAN sind frei in der Wahl ihrer Themen. Ausgeschlossen davon sind Texte, die sich mit Themen beschäftigen, bei denen ein direktes finanzielles Interesse des Autors besteht. Kein Kolumnist sollte die Kolumne nutzen, um eigene Projekte zu bewerben. Anders als externe Autoren gehören Kolumnisten zum erweiterten Kreis der Redaktion. Alle Bestimmungen sind entsprechend zu interpretieren.

Kein Mitarbeiter von THE EUROPEAN darf gleichzeitig Lobbyarbeit betreiben oder politische Ämter jenseits einer Parteimitgliedschaft innehaben. Ausnahmen sind möglich für lokale Vereine, Kirchen, Religionsgemeinschaften oder gemeinnützige Organisationen. Im Zweifelsfall entscheidet der Chefredakteur. Die Tätigkeiten sind in der jeweiligen Kurzbiografie kenntlich zu machen.

Kein redaktioneller Mitarbeiter von THE EUROPEAN darf parallel im Bereich Corporate Publishing arbeiten oder unter falschen Namen als Ghostwriter fungieren.

4. Trennung von Redaktion und Geschäftsführung

Redaktion und Geschäftsführung von THE EUROPEAN sind strikt getrennt. Eine Beeinflussung der redaktionellen Arbeit durch Mitarbeiter der Anzeigen-Abteilung oder der Unit Consulting findet nicht statt. Bei der Debattenplanung und Themenauswahl spielen geschäftliche Erwägungen keine Rolle.

Kein alleiniger Mitarbeiter der Redaktion kann mit potenziellen Werbepartnern verhandeln oder beratende Arbeiten ausführen. Ausgenommen davon ist allein die inhaltlich getriebene und journalistische Zusammenarbeit im Zuge einer offiziellen Medienpartnerschaft. Eine Medienpartnerschaft berechtigt den Partner nicht dazu, Einfluss auf die redaktionelle Ausrichtung und die Themensetzung von THE EUROPEAN auszuüben und Meinungsbeiträge im Magazin zu platzieren.

Es gilt das Transparenzgebot. Wenn Mitarbeiter von THE EUROPEAN gegen Bezahlung Vorträge halten oder als Experten auftreten, ist dies gegenüber dem Chefredakteur schriftlich anzuzeigen und wird vom Chefredakteur bestätigt. Der Chefredakteur informiert den Leitenden Redakteur und den Chef vom Dienst über seine Vortragstätigkeiten.

5. Informationelle Integrität und Vertraulichkeit

Vertrauliche Informationen, die innerhalb der Tätigkeit für THE EUROPEAN gewonnen werden, dürfen nicht nach außen weitergetragen oder zum persönlichen Vorteil eingesetzt werden. Die Informationsgewinnung dient allein der redaktionellen Arbeit und der Weiterentwicklung des Magazins. Jeder Mitarbeiter unterschreibt zu Beginn der Tätigkeit ein Non-Disclosure-Agreement.

6. Quellenangaben und Copyright

THE EUROPEAN achtet auf die strikte Einhaltung bestehender Rechtsnormen. Darunter fallen insbesondere Copyright-Fragen. Alle Bilder werden mit Copyright-Hinweis veröffentlicht. Eine grafische Bearbeitung von Bildern wird kenntlich gemacht. Alle Zitate werden mit Quelle genannt. Nach Möglichkeit wird innerhalb der Texte auf die Originalquellen von Zitaten und Textverweisen verlinkt.

7. Zweitverwendung von Inhalten

THE EUROPEAN hält die Verwertungsrechte an Inhalten, die auf der Webseite publiziert werden. Eine Zweitverwendung zu nicht kommerziellen Zwecken – zum Beispiel auf den Blogs oder Webseiten der jeweiligen Autoren – ist grundsätzlich möglich. Andere journalistische Portale werden gebeten, Texte und Interviews auszugsweise zu zitieren und auf einen kompletten Abdruck zu verzichten. Eine Zweitverwertung muss in Absprache mit THE EUROPEAN erfolgen und auf das Magazin als Quelle hinweisen und verlinken.

THE EUROPEAN veröffentlicht keine Texte, die bereits auf anderen Plattformen im deutschsprachigen Raum erschienen sind.

8. Korrekturen

Irren ist menschlich. Faktische Fehler in Meinungsbeiträgen können von der Redaktion vor und nach der Veröffentlichung eines Beitrags korrigiert werden. Sofern ein bereits veröffentlichter Beitrag nachträglich korrigiert wird, ist dies unter dem Text in kursiver Schrift kenntlich zu machen. In Sonderfällen können redaktionelle Korrekturen auf blog.theeuropean.de erläutert werden.

9. Leserbriefe

THE EUROPEAN lädt seine Leser ein, sich mit eigenen Kommentaren an Debatten zu beteiligen. Ziel ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Meinungsbeiträgen, Gesprächen, Kolumnen und anderen Leserkommentaren. Nicht publiziert werden Leserbriefe mit klar werbenden Inhalten, persönliche Beleidigungen und Diffamierungen, strafrechtlich relevante Kommentare und Leserbriefe, die die Grundregeln der Grammatik missachten. Die Löschung eines Leserbriefs durch die Redaktion wird kenntlich gemacht.

10. Themenfindung und Debattenplanung

THE EUROPEAN hat den Anspruch, intelligent formulierte Meinungen kontrovers zu diskutieren, neue Perspektiven aufzuzeigen und Debatten inhaltlich voranzubringen. Konkret bedeutet das: Warum führen wir einzelne Debatten? Wenn wir uns nicht sicher sind, warum Texte relevant und interessant sind, dann sind sie es im Zweifelsfall auch nicht. Haben unsere Themen:

  • tagespolitische Relevanz?
  • gesellschaftliche Brisanz?
  • Relevanz für eine bestimmte, definierbare Zielgruppe?
  • Sind sie eine notwendige Debatte, die geführt werden soll und muss?

Aktualität ist nicht gleichzusetzen mit Effekthascherei. Pointiertes, meinungsstarkes Schreiben bedeutet nicht, dass Texte reißerisch sein müssen. Es liegt an der Redaktion von THE EUROPEAN, die Qualitätsstandards hochzuhalten. Die Auswahl der Debattenzuschnitte, der Autoren und der Schwerpunktthemen sind redaktionelle Wege, das Magazin inhaltlich voranzubringen. Alle Mitarbeiter beteiligen sich an dieser Aufgabe. Hierzu gehört unter anderem die tägliche Lektüre aktueller Berichterstattung auf anderen Portalen, in Radio, Fernsehen oder Zeitungen. Ohne fundiertes Wissen ist keine adäquate Analyse möglich. Ohne Analyse kann es keine Debatte geben.

Debatten lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilen:

  • Themen, die aktuell relevant sind und kontrovers diskutiert werden. Sie sind in vielen Fällen die Garanten für inhaltliche und publizistische Relevanz von THE EUROPEAN. Wir wollen aktuelle Debatten publizistisch begleiten und neue Themen und Argumentationsansätze anreißen.
  • Themen, die auf die Reputation einzahlen, inhaltliche Tiefe jenseits der Tagesaktualität bieten und den Diskurs insgesamt vorantreiben. Dazu gehören neben gesellschaftlichen Debatten z.B. auch Interviews mit interessanten Personen zu interessanten Themen.

Tagesaktuelle Debatten tragen entscheidend zur Relevanz des Magazins bei und liefern täglichen journalistischen Mehrwert. Sie werden oft kurzfristig geplant und zeitnah publiziert.

Die wöchentliche Themenkonferenz dient primär der Planung langfristiger, vorhersehbarer Inhalte. Jeder Teilnehmer der Themenkonferenz muss die aktuelle Debattenlage kennen und sich vor Beginn der Konferenz in die Thematiken eingelesen haben. Die inhaltliche Qualität wird maßgeblich von der intelligenten internen Auseinandersetzung mit Themen und Themenzuschnitten bestimmt.

Eigeninitiative ist gefragt. Vorschläge für Debatten, Interviews oder mögliche Autoren müssen aktiv kommuniziert werden. Dazu steht neben der persönlichen Kommunikation das Google Doc zur Verfügung. Es sollte von jedem redaktionellen Mitarbeiter von THE EUROPEAN genutzt werden.

Intelligente Diskussion setzt informierte Diskussionsteilnehmer voraus. Kritischer Journalismus setzt kritisch denkende Journalisten voraus. Jeder redaktionelle Mitarbeiter ist diesbezüglich für sich selbst verantwortlich. Das Lesen anderer Publikationen, auch aus dem internationalen Raum, und die interne Diskussion sind erwünscht.

11. Autorensuche und -anfrage

Bei der Suche nach Autoren liegt der Fokus auf der Qualität des zu erwartenden Textes. Unseren Lesern muss sofort klar werden, weshalb die betreffende Person auf THE EUROPEAN publiziert. Qualifikationen hierfür sind Fachwissen, Reputation, eigene Betroffenheit oder eine gesellschaftliche oder politische Stellung in Bezug auf die Debatte. Im Idealfall erzeugt jeder Text beim Leser ein „Aha“-Erlebnis.

Wir müssen wissen, ob ein Autor schreiben kann, welche Meinung er vertritt, wie er in der allgemeinen bisherigen Debatte vorkommt. Die Verantwortung dafür liegt bei demjenigen, der die Autoren recherchiert. Nur wenn wir intern von einem Autor überzeugt sind – unabhängig davon, ob wir die gleiche Meinung vertreten – können wir den Text auch selbstbewusst nach außen tragen. Interessant als Autoren sind:

Menschen mit großem Verständnis komplexer Inhalte. Wir wollen Experten, keine Phrasendrescher. Experten mit Talent zum Schreiben. Gut geschriebene Texte sind oft klarer nachvollziehbar und interessanter als Technokratenliteratur. Die TED-Expertenliste ist ein gelungenes Beispiel für Menschen, die sich sehr intelligent und sehr interessant äußern können. Menschen mit herausragender politischer/gesellschaftlicher Stellung. Sie zahlen auf die publizistische Reputation des Magazins ein. Wichtig ist, auf der Qualität der Texte zu bestehen. Pressestatements sind keine journalistisch wertvollen Meinungsbeiträge.

Hetze und Diffamierung haben keinen Platz auf THE EUROPEAN, weder in Meinungsbeiträgen noch in Leserbriefen. Das Magazin ist eine Plattform für die intelligente und kontroverse Debatte und kein Ort für Verleumdung, Diffamierung oder Diskriminierung. Im Zweifelsfall entscheidet der Chefredakteur.

Texte können abgelehnt werden. Nichtssagende Texte, Kommentare mit offensichtlichen Werbebotschaften, Texte mit diffamierenden Inhalten oder Beiträge, die am Thema vorbeigehen, werden abgelehnt. Texte, die eine klar werbende Funktion haben (zum Beispiel der Text eines Unternehmensvorstandes, der die eigene Firma über Gebühr erwähnt und als gelungenes Fallbeispiel heranzieht) werden abgelehnt. Im Zweifelsfall entscheidet der Chefredakteur, in seiner Vertretung der Leitende Redakteur. Die Anzahl der schlechten Texte wird allerdings primär dadurch minimiert, dass mehr Zeit und Kreativität in die Auswahl der Autoren investiert wird.

In Einzelfällen können Redakteure den Kommentatoren dabei helfen, ihre Gedanken in flüssige Sprache umzusetzen. Viele Experten sind es nicht gewohnt, ansprechende Texte zu verfassen. Diese Hilfestellung bezieht sich einzig und allein auf Stil und Form, inhaltliche Hilfestellung wird nicht geleistet.

12. Gespräche

Neben den Debatten und Kolumnen sind Interviews das dritte inhaltliche Standbein von THE EUROPEAN. Ziel der Interviews ist, aktuelle und hintergründige Themen, komplizierte Sachverhalte von gesellschaftlicher oder politischer Relevanz und „große“ Fragen zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen. Interessante Themen sind beispielsweise die Philosophie des Netzes, die Rolle von Religion in der heutigen Gesellschaft, die Verbindung zwischen Mythologie und Umweltschutz, die Zukunft der Diplomatie, die Hintergründe der Finanzkrise, die Grenzen der Rationalität, etc. Wir suchen Menschen mit interessanten Ideen und interdisziplinären Gedanken.

13. Weitere redaktionelle Inhalte

Überschriften, Teaser, Factsheets und Autorenbiografien sind redaktionelle Inhalte. Sie stellen Kontexte her, sorgen für Transparenz und bieten die Möglichkeit der inhaltlichen Einordnung von Texten und Gesprächen im Magazin THE EUROPEAN. Autoren können Vorschläge für Überschriften und Teaser machen, eine Garantie für deren Übernahme besteht nicht.

Autorenbiografien sind ein essenzieller Teil der redaktionellen Einordnung. Sie liefern den notwendigen Hintergrund und sorgen für Transparenz. Alle Informationen, die im Kontext des Themas aus finanzieller, beruflicher, politischer oder persönlicher Sicht relevant erscheinen, müssen in der Autorenbiografie aufgeführt sein. Dazu gehören unter anderem Mitgliedschaften in Organisationen und Vereinen, parteipolitische Ämter, finanzielle Verwicklungen und Berufsstationen. Vorschläge von Autoren können angefragt werden, sollten aber niemals unkritisch und ungeprüft übernommen werden. Hinweise zu Autorenbiografien durch Leser nimmt die Redaktion gerne entgegen.

Hintergrundwissen und grundlegende Informationen zu einer Debatte stellt die Redaktion in einem Factsheet zusammen. Bei der Recherche ist darauf zu achten, dass alle relevanten Informationen akkurat sind. Falls es Meinungsverschiedenheiten über Zahlen und Statistiken gibt, sollte dies auch im Factsheet deutlich werden.

14. Konfliktresolution

THE EUROPEAN ist stolz auf die offene Diskussionskultur innerhalb der Redaktion. Jeder Mitarbeiter und jede Meinung wird als vollwertig respektiert und entsprechend behandelt. Eine Diskriminierung findet nicht statt.

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