„Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“ Konrad Adenauer
Seine journalistische Laufbahn began Ernst Elitz beim RIAS. 1969 wechselte er zum „SPIEGEL“, 1974 zum ZDF. Für das Fernsehen moderierte er unter anderen das heute-journal und übernahm (ab 1985) die Chefredaktion den Süddeutschen Rundfunks. Von 1994 bis 2009 war Elitz Intendant des Deutschlandradio. Er lehrt heute an der FU Berlin.
Zuletzt aktualisiert am 14.03.2012
Für ihre Recherchen im Fall Wulff sind Redakteure der „Bild“-Zeitung nun mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet worden. Zu Recht? Das kommt darauf an, ob man die richtigen Fragen stellt.
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Wer nicht selber kocht, kann sich nicht aussuchen, wer serviert. Also berufen sich die Empörungs-Journalisten auf die Bild-Zeitung. Emotionale Aufgeregtheit ist aber billig, die Recherche hingegen teuer. Und wichtiger.
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In Zeiten, in denen es an verlässlichen Partnern für die FDP mangelt, täte die Partei gut daran, sich wieder für das Ideal der Freiheit einzusetzen. Das Dreikönigstreffen wäre ein guter Anfang, um endlich zu liefern.
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Damit wird die FDP nicht weit kommen: Mitfühlen, sich selbst befragen, aufnehmen, was die Menschen bewegt. Das ist kein neuer Kurs, das ist eine FDP ohne Navi.
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Der Medienhype um Guttenberg war eine Sternstunde der Medienvielfalt; er hat bewiesen, dass Bürger sich nicht manipulieren lassen und er hat die unverzichtbare Rolle des Internets für die klassischen Medien herausgestellt.