Seine journalistische Laufbahn began Ernst Elitz beim „RIAS“. 1969 wechselte er zum „Spiegel“, 1974 zum „ZDF“. Für das Fernsehen moderierte er unter anderen das „Heute-Journal“ und übernahm (ab 1985) die Chefredaktion des „Süddeutschen Rundfunks“. Von 1994 bis 2009 war Elitz Intendant des „Deutschlandradio“. Er lehrt heute an der „FU Berlin“ und schreibt regelmäßig für verschiedene Publikationen, u.a. „die BILD“.
Zuletzt aktualisiert am 02.11.2012
1
Politiker in Rundfunkgremien sind kein Problem. Verhindert werden muss allerdings der Übermut der Parteien, aus dieser engen Verbindung Privilegien abzuleiten und wohlgefällige Berichterstattung zu verlangen.
7
Die Bild-Zeitung ist und bleibt Leitmedium. Sie profitiert dabei von der offensichtlichen Schwäche der Konkurrenz, denn im deutschen Medienkosmos ist einiges durcheinandergeraten.
Für ihre Recherchen im Fall Wulff sind Redakteure der „Bild“-Zeitung nun mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet worden. Zu Recht? Das kommt darauf an, ob man die richtigen Fragen stellt.
3
Wer nicht selber kocht, kann sich nicht aussuchen, wer serviert. Also berufen sich die Empörungs-Journalisten auf die Bild-Zeitung. Emotionale Aufgeregtheit ist aber billig, die Recherche hingegen teuer. Und wichtiger.
10
In Zeiten, in denen es an verlässlichen Partnern für die FDP mangelt, täte die Partei gut daran, sich wieder für das Ideal der Freiheit einzusetzen. Das Dreikönigstreffen wäre ein guter Anfang, um endlich zu liefern.
2
Damit wird die FDP nicht weit kommen: Mitfühlen, sich selbst befragen, aufnehmen, was die Menschen bewegt. Das ist kein neuer Kurs, das ist eine FDP ohne Navi.
1
Der Medienhype um Guttenberg war eine Sternstunde der Medienvielfalt; er hat bewiesen, dass Bürger sich nicht manipulieren lassen und er hat die unverzichtbare Rolle des Internets für die klassischen Medien herausgestellt.