Auch Regieren ist kein Reiten auf dem Ponyhof. Winfried Kretschmann

Ernst Elitz

Ernst Elitz

Seine journalistische Laufbahn began Ernst Elitz beim RIAS. 1969 wechselte er zum „Spiegel“, 1974 zum ZDF. Für das Fernsehen moderierte er unter anderen das Heute-Journal und übernahm (ab 1985) die Chefredaktion des Süddeutschen Rundfunks. Von 1994 bis 2009 war Elitz Intendant des Deutschlandradio. Er lehrt heute an der FU Berlin und schreibt regelmäßig für verschiedene Publikationen, u.a. „die BILD“.

Zuletzt aktualisiert am 14.07.2015

Debatte

Charisma statt Klicks

In dem neu erschienenen Band „Die Idee des Mediums“ erklären Journalisten, wie sie sich die Zukunft ihrer Zunft vorstellen. Es sind dabei die Medienschaffenden, die tiefer nach der Idee ihres Gewerbes schürfen. Eine Rezension.

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Primat der Vernunft

Eigentlich sollte Helmut Schmidts neues Buch „Was ich noch sagen wollte“ von Vorbildern handeln. Die holt er aber sofort runter vom Podest und stutzt sie auf Normalmaß.

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Mittendrin statt nur dabei

Johannes Ludewig vertrat Bonn bei den Wiedervereinigungsverhandlungen mit der DDR. Mit seinem neuen Buch „Unternehmen Wiedervereinigung“ liefert er einen eindrucksvollen Insider-Bericht.

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Der King der Strippenzieher

Peter Radunskis Buch ist Autobiographie und Handbuch zugleich. Über den Mann, der auf allen Klaviaturen der Macht spielen kann.

Debatte

Mythos ade?

Kommt zu euch! Eine Bittschrift an die Kollegen vom „Spiegel“.

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Profilloses Geplänkel

Niemand wünscht den Öffentlich-Rechtlichen ein Ende wie dem griechischem Staatsrundfunk ERT. Doch Strukturen müssen sich ändern, um Wildwuchs zu stoppen.

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Übereifriger Kontrollwahn

Politiker in Rundfunkgremien sind kein Problem. Verhindert werden muss allerdings der Übermut der Parteien, aus dieser engen Verbindung Privilegien abzuleiten und wohlgefällige Berichterstattung zu verlangen.

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In der Kürze liegt die Kraft

Die Bild-Zeitung ist und bleibt Leitmedium. Sie profitiert dabei von der offensichtlichen Schwäche der Konkurrenz, denn im deutschen Medienkosmos ist einiges durcheinandergeraten.

Debatte

Gute Fragen, schlechte Fragen

Für ihre Recherchen im Fall Wulff sind Redakteure der „Bild“-Zeitung nun mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet worden. Zu Recht? Das kommt darauf an, ob man die richtigen Fragen stellt.

Debatte

Empörung kostet nichts

Wer nicht selber kocht, kann sich nicht aussuchen, wer serviert. Also berufen sich die Empörungs-Journalisten auf die Bild-Zeitung. Emotionale Aufgeregtheit ist aber billig, die Recherche hingegen teuer. Und wichtiger.

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