Die internationale Frauenbewegung feiert in diesem Jahr ihren hundertsten Geburtstag. Mit einem gewissen Stolz darf behauptet werden, dass vieles erreicht wurde: das aktive und passive Frauenwahlrecht, das Gleichstellungsgebot in Artikel 3 GG. Und die rechtliche Gleichstellung, insbesondere im Ehe- und Familienrecht. Und dennoch ist die tatsächliche Gleichstellung längst nicht erreicht. In der Arbeitswelt, im Steuerrecht, bei der Vereinbarkeit von Beruf und Karriere mit familiären Pflichten gehören Barrieren für Frauen immer noch zum Alltag.
Neue alte Herausforderungen
Deshalb müssen wir die Debatte um die Gleichstellung von Mann und Frau gerade heute weiterführen: geringerer Lohn für gleiche Arbeit, fast ausschließlich männliche Besetzung von Führungs- und Entscheidungsebenen in der Wirtschaft und nicht zuletzt Berufszweige, die Männer noch immer als Domänen für sich beanspruchen, stellen die Frauenbewegung in Deutschland vor „neue alte“ Herausforderungen. Alle bisherigen Fortschritte sind mühsam erkämpft worden und auch die Durchsetzung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern wird schneller durch gemeinsames Handeln als durch weitere freiwillige Vereinbarungen gelingen.
Wir, die SPD-Bundestagsfraktion, haben diese Herausforderungen bereits angenommen. In der aktuellen Debatte um verbindliche Frauenquoten in Aufsichtsräten und Vorständen deutscher Wirtschaftsunternehmen vertreten wir die Position, dass mindestens 40 Prozent mit Frauen besetzt werden müssen. Dies gilt in den Aufsichtsräten für die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite und es gehören auch Sanktionen dazu, z.B. die Nichtigkeit der Gesellschaftsbeschlüsse. Der Parteivorstand der SPD hat in einem Beschluss zum 100. Internationalen Frauentag einen Aktionsplan vorgelegt, der die Förderung einer partnerschaftlichen und gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in allen Bereichen der Gesellschaft vorsieht: sei es der Abbau prekärer Beschäftigungsverhältnisse oder die Aufwertung sogenannter, schlecht bezahlter „Frauenberufe“.
Gleichstellung an allen 365 Tagen des Jahres
Besondere Funktionen kommen im Rahmen dieser Diskussion natürlich den bevorstehenden Aktionstagen zu: Am „Girls‘ Day“ sollen jährlich junge Mädchen an Berufszweige herangeführt werden, die durch sogenanntes „traditionelles“ Berufswahlverhalten bisher eher nicht in Betracht gezogen wurden. Am „Equal Pay Day“ soll nicht nur auf die bestehende Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen aufmerksam gemacht werden. Diese Ungerechtigkeit muss so schnell wie möglich beendet werden und auch dies geht nur mit einer gesetzlichen Regelung.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern muss an allen 365 Tagen im Jahr ins Zentrum des politischen Handelns gestellt werden und nicht nur an einigen wenigen Tagen. Wer die Potenziale der Hälfte der Bevölkerung brachliegen lässt, wird auch wirtschaftlich den Anschluss verlieren. Liebe Leserinnen und Leser, Geschlechtergleichheit und gesellschaftlicher Fortschritt gehören zusammen, weshalb das Durchbrechen alter Rollenmuster in unser aller Interesse liegt.






















1 + 1 = 2 ; das war so, das ist so und wird auch immer so bleiben, auch wenn die ‘BRD’ per Gesetz anordnet, dass eine Frau von Rechts wegen als Person dem biologisch anderen Geschlechts gleichgestellt gilt und von allen Rechtsgenossen als solche zu behandeln ist.
.
Das Gesetz kann die Frau, das Weib, jedoch nicht tatsächlich in eine Person des biologisch anderen Geschlechts, den Mann, umwandeln und ihr die zugehörigen biologischen Funktionen verschaffen. Das Gesetz ist schlicht Quark. Unfug. Oder?
.
Ideologie und Wahrheit zusammen – geht nun mal nicht.
.
Übrigens wäre eine Quotenregelung nach Ihrer Auffassung dar selbst eine unnötige Diskussion. Siehe ‘Leitfaden zur sprachlichen Gleichbehandlung’ von 2009. Dieser Leitfaden ersetzt beispielsweise Begriffe Vater und Mutter durch ‘Elternteil’ oder ‘das Elter’.
.
Mithin ist der Begriff – ‘Frauenquote’ – nach Ihrer Darstellung schon gestrig, da Geschlechter, per Gesetz, nicht mehr existieren.
.
O Herr – lass Hirn regnen und die Sozialisten verbieten.
.
Vielleicht sollten Sie auch erklären warum eine Frau in der Fabrik für andere arbeiten und nicht zu Hause für Kind und Familie sorgen soll? So richtig Kind – Mann – Heim – Garten – Gießkanne – Gartenzwerg?
.
Wenn Sie wirklich ‘Gleichberechtigung’ wollen, sollten Sie dafür eintreten, dass ‘Arbeit’ an Kind und Familie, auch finanziell, von der ‘Gesellschaft’ anerkannt wird. Nicht zu fassen – hier.
Ich bin auch für ein Verbot der gesellschaftszersetzenden Sozialdemokratie.
Es hat viel zu lange gedauert bis meine Frau das gleiche Geld und die Ihr zustehende Anerkennung bekommt wie Ihre männlichen Kollegen.
Ich denke in einer neutralen aufgeschlossenen Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein das man Leistung und Intelligenz gleichmäßig honoriert und anerkennt.
Mit freundlichen Grüßen
Schnorchelentsafter