Wir tragen die gesamte Menschheitsgeschichte in unserer DNA, doch unsere genaue Herkunft blieb bisher rätselhaft. Dank moderner Gentechnik begeben wir uns jetzt auf Spurensuche und könnten selbst Neandertaler wieder zum Leben erwecken.
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Eine neue Industrie arbeitet daran, Maschinen in den menschlichen Körper zu integrieren. Doch so schön der Traum vom Überwinden alter Grenzen klingt, so gefährlich ist er auch.
Eine neue Form von Algorithmus könnte auf unsere Computer wie Steroide wirken. Die Geschichte seiner Entdeckung beginnt mit einer Katze, von der niemand weiß, ob sie nun lebendig ist, oder tot.
Wie verändert sich unser Leben, wenn wir viele Dinge des Alltags mit einem Mausklick herstellen können? 3D-Drucker machen uns alle zu Fabrik-Betreibern.
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Wenn es den Forschern gelingt, mit Kraftwerken wie dem französischen ITER mehr Energie zu produzieren, als man für den Betrieb benötigt, wird die Welt eine andere sein als heute. Schluss mit Klimawandel, her mit dem Weltfrieden – und Bolivien steigt auf zum neuen Strippenzieher.
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Touchscreens im Wohnzimmerfenster, Augenlicht für Blinde, das Ende der Wasserknappheit: Graphen ist so dünn, dass man es kaum wahrnimmt. Ein Material mit der Fähigkeit, die Welt zu verändern.
Mit Erregern wie Ebola oder der Vogelgrippe hat der Mensch gelernt, umzugehen. Unkontrollierbar werden Viren allerdings in Biolaboren. Sie sind gefährlicher als alles, was die Natur bislang hervorgebracht hat.
Die tödlichsten Seuchen haben wir uns von Tieren eingefangen. Aber keine Sorge, die Menschheit ist zäher, als die Untergangspropheten uns glauben machen wollen.
Auch wenn Hollywood es gerne apokalyptisch hat: Tsunamis werden sich niemals berghoch auftürmen. Den echten Flutwellen begegnen wir mit Computermodellen, Mangroven und einem Wort von Tony Blair.
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Wenn wir einen Atomkrieg verhindern wollen, dürfen wir uns nicht länger auf unser Glück verlassen. Vor allem da wir längst wissen, was zu tun ist.
Für Frank Schirrmacher sind wir Ökonomen die Wurzel aller Gier. Doch sein Buch beruht auf einem großen Missverständnis. Eine Kritik.
Bei der Erklärung der Wirtschaftskrise versagen nicht nur die Ökonomen. Auch die Philosophen können nicht beantworten, wie es so weit kommen konnte. Zeit für ein neues Bild vom Menschen.
Der Glaube an den „Homo oeconomicus“ droht unsere Gesellschaft zugrunde zu richten. Denn im Leben lassen sich Wahrscheinlichkeiten nicht berechnen wie beim Roulette.
Menschliche Gefühle lassen sich nicht in Formeln pressen. Diese simple Wahrheit haben Ökonomen bis heute nicht verstanden.
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Je komplexer die moderne Welt wird, desto wichtiger sind Geisteswissenschaftler. Wir müssen Orchideenfächer jetzt fördern.
Deutschland ist ein rohstoffarmes Land, Bildung daher von höchster Wichtigkeit. Wettbewerb zwischen den Hochschulen hilft, ihre Qualität zu sichern und zu steigern.
Ein Hochschulstudium ist auch nach Bologna keine Berufsausbildung. Bei der Umsetzung der Reformziele sind allerdings auch die Hochschulen in der Pflicht. Sie tragen eine Mitverantwortung für die Ergebnisse.
Trotz aller Fehler in der Umsetzung, geht es nicht darum, Bologna per se infrage zu stellen. Die Exzellenzinitiative ist ein Beispiel dafür, wie Hochschulpolitik auch gehen kann.
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Was immer eine Gesellschaft tun kann, das kann sie auch finanzieren – sie muss es nur wollen. Bereits heute haben wir alle Mittel, um in 100 Jahren in Einklang mit der Natur zu leben.
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Der technologische Fortschritt macht uns alle zu Diplomaten. Dass wir nicht dieselbe Sprache sprechen, wird uns nicht mehr behindern.
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Menschen haben seit jeher Konflikte ausgefochten. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Einzig Akteure und Schauplätze wechseln.
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In den Protestbewegungen der Gegenwart liegen die Wurzeln für ein neues Verständnis von Demokratie. Die Menschen werden nicht länger die Macht an Politiker abgeben. Sie regieren sich lieber selbst.