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Natürlich: Es steht nicht gut um die Pressefreiheit in der Türkei. Doch wenn sich der Westen mit Kritik weit aus dem Fenster lehnt, lohnt ein kleines Wortspiel.
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Das ungarische Mediengesetz hat und wird weiterhin für Umwälzungen in der Medienbranche sorgen. Bereits heute leidet die Qualität der Berichterstattung enorm, staatliche Willkür und drakonische Strafen werden auch die letzten Widerständler in die Knie zwingen.
Emotionen sind ein Faktor der Imagebildung von Politikern. Doch wer Privates öffentlich macht, muss mit einem bisweilen schmerzlichen Bumerangeffekt rechnen.
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Das öffentliche Bild des Berufspolitikers ist schlecht. Zu Unrecht: Schaut man näher hin, entpuppt sich vieles als falsches Vorurteil. Vor allem aber brauchen Politiker wieder mehr Selbstbewusstsein.
Die Fähigkeit zur medialen Darstellung gehört heute untrennbar zum Beruf der Politik. Doch wer es zu weit treibt, begibt sich auf einen schmalen Grat – im Zweifel lässt sich das Verhältnis mit den Medien nicht kontrollieren.
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Die Erwartungen, die wir Bürger an Politiker haben, sind oftmals überzogen – auch deshalb straucheln so viele. Wir müssen begreifen, dass Politik nicht die Sache von Profis, sondern von uns allen ist.
Neue Technologien verändern den Journalismus und mit ihm die Art, wie Geschichte geschrieben wird. Lohnt es sich, für Geschichten zu sterben?
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Der Verkauf der „Frankfurter Rundschau” ist ein tragikomisches Stück. Nicht nur müssen es die verbleibenden Redakteure nun bei der „FAZ" schaffen. Nein, auch das Gelände, auf dem sie dies tun werden, ist ideologisch vermint.
Ja, Journalismus muss Geld verdienen. Doch wie, ist nicht egal. Mit neuen Geschäftsmodellen wandelt sich auch die Profession.
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Für die Zeitungsbranche ist kein brauchbares Geschäftsmodell in Aussicht. Der Staat könnte helfen. Ohnehin muss der endlich aufhören, nur bestimmte Bereiche der Medienlandschaft zu fördern.
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Bis heute müssen Frauen mehr arbeiten, um das gleiche Geld wie Männer zu verdienen. Die Diskriminierung beginnt am Pflegebett. Eine Bilanz zum Equal Pay Day 2013.
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Wie gerne nehmen wir Skandinavien als soziales Vorbild her. In Norwegen hat die Einführung der Frauenquote massiv Vermögen vernichtet. Eine Quote macht noch keinen Kulturwandel.
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Wir brauchen eine Quote, weil Frauen nicht schlechter, sondern benachteiligt sind. Flexibel muss sie sein, weil sich Firmen unterscheiden.
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Die Frage nach einer Frauenquote ist eine Phantom-Debatte. Junge Frauen wollen ihre Karriere planen und nicht mit den alten Feministinnen mühsam über etwas diskutieren, das für sie keine Relevanz hat.
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Auch wenn es Christopher Lauer nicht versteht: Twitter bringt Stammtisch und Feuilleton auf eine Weise zusammen, die unsere Diskussionskultur neu definiert. Darum bleibe ich.
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Das Netz wird bourgeois. Die größten Verfechter der Datenschutzpolitik von Facebook und Google stammen inzwischen aus der Boheme. Für sie passt das Internet perfekt in die Welt des Konsumkapitalismus: Es erzählt eine Geschichte über Selbsterfindung, Innovation und Effizienz.
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Entlarvende Partyfotos, sinnbefreite Kurznachrichten – viele Argumente werden gegen Facebook ins Feld geführt. Doch es geht nicht um den Ersatz der Freundschaft. Soziale Netzwerke ermöglichen es, mit immer mehr Menschen einen losen Kontakt zu pflegen. Der klassischen Weihnachtskarte sind sie allemal überlegen.
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Offen und vernetzt – das Zuckerberg'sche Ideal einer neuen Weltgesellschaft ist reizvoll. Doch auch bei Facebook herrscht inzwischen das Diktat der Wirtschaft vor. Profit schlägt Idealismus. Dabei gibt es durchaus Projekte, die die Vision einer vernetzten Gesellschaft vorantreiben. Ein Blick vom Silicon Valley nach Osten.
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Der Skandal um den CSU-Anruf ist gnadenlos aufgebauscht. Jetzt die Politiker aus den obersten Gremien zu entfernen, ist unsinnig. Denn wenn die es nicht machen sollen, wer denn bitte dann?
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Die Reaktionen auf den CSU-Telefonskandal gehen in die falsche Richtung. Es reicht nicht, Politiker aus dem Aufsichtsrat zu entfernen – Zeit für echte Transparenz.
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Politiker in Rundfunkgremien sind kein Problem. Verhindert werden muss allerdings der Übermut der Parteien, aus dieser engen Verbindung Privilegien abzuleiten und wohlgefällige Berichterstattung zu verlangen.