Die islamische Welt befindet sich leider noch im Mittelalter. Seyran Ateş

Debatten

Pressefreiheit in Europa

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Gerne schauen wir auf andere Länder, prangern Zensur an und fordern mehr Respekt für die Grundrechte. Doch selbst in der EU liegt einiges im Argen. Das Mediengesetz in Ungarn ist momentan der sichtbarste Fall einer Politik, die kritischen Journalismus oftmals als Störfaktor wahrnimmt.

Gezwitscher am Bosporus

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Natürlich: Es steht nicht gut um die Pressefreiheit in der Türkei. Doch wenn sich der Westen mit Kritik weit aus dem Fenster lehnt, lohnt ein kleines Wortspiel.

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von Fatih Cicek
03.05.2013

Die Verwandlung

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Das ungarische Mediengesetz hat und wird weiterhin für Umwälzungen in der Medienbranche sorgen. Bereits heute leidet die Qualität der Berichterstattung enorm, staatliche Willkür und drakonische Strafen werden auch die letzten Widerständler in die Knie zwingen.

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von Zsofia Mihancsik
27.07.2011

Typus Berufspolitiker

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Mein Platz an der Sonne

Die Fähigkeit zur medialen Darstellung gehört heute untrennbar zum Beruf der Politik. Privatleben und Profession verschwimmen im Beruf wie in der Darstellung. Wer es zu weit treibt, begibt sich auf einen schmalen Grat – im Zweifel lässt sich das Verhältnis zu den Medien nicht kontrollieren.

Das Private ist politisch

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Emotionen sind ein Faktor der Imagebildung von Politikern. Doch wer Privates öffentlich macht, muss mit einem bisweilen schmerzlichen Bumerangeffekt rechnen.

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von Christian Schicha
08.04.2013

Stolz und Vorurteil

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Das öffentliche Bild des Berufspolitikers ist schlecht. Zu Unrecht: Schaut man näher hin, entpuppt sich vieles als falsches Vorurteil. Vor allem aber brauchen Politiker wieder mehr Selbstbewusstsein.

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von Matthias Micus
20.02.2012

Einmal Star und zurück

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Die Fähigkeit zur medialen Darstellung gehört heute untrennbar zum Beruf der Politik. Doch wer es zu weit treibt, begibt sich auf einen schmalen Grat – im Zweifel lässt sich das Verhältnis mit den Medien nicht kontrollieren.

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von Christina Holtz-Bacha
14.02.2012

Fürsten bitte, aber demokratische!

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Die Erwartungen, die wir Bürger an Politiker haben, sind oftmals überzogen – auch deshalb straucheln so viele. Wir müssen begreifen, dass Politik nicht die Sache von Profis, sondern von uns allen ist.

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von Emanuel Richter
07.02.2012

Zukunft des Journalismus

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Sein oder Nichtsein

Hat professioneller Journalismus noch eine Zukunft? Die Branche brütet seit Jahren, allein, Antworten findet sie nicht. Oder doch? Qualität, journalistisches Selbstverständnis, neue Geschäftsmodelle, staatliche Subventionen – eine Debatte über die Themen von heute und morgen.

Geschichte schreiben

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Neue Technologien verändern den Journalismus und mit ihm die Art, wie Geschichte geschrieben wird. Lohnt es sich, für Geschichten zu sterben?

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von Lyse Doucet
07.04.2013

Die Rache der Geschichte

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Der Verkauf der „Frankfurter Rundschau” ist ein tragikomisches Stück. Nicht nur müssen es die verbleibenden Redakteure nun bei der „FAZ" schaffen. Nein, auch das Gelände, auf dem sie dies tun werden, ist ideologisch vermint.

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von Hugo Müller-Vogg
07.03.2013

Mehr als ein Geschäft

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Ja, Journalismus muss Geld verdienen. Doch wie, ist nicht egal. Mit neuen Geschäftsmodellen wandelt sich auch die Profession.

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von Chris W. Anderson
27.01.2013

Ein Topf für alle

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Für die Zeitungsbranche ist kein brauchbares Geschäftsmodell in Aussicht. Der Staat könnte helfen. Ohnehin muss der endlich aufhören, nur bestimmte Bereiche der Medienlandschaft zu fördern.

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von Richard Collins
21.01.2013

Frauen in der Gesellschaft

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Die internationale Frauenbewegung ist in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Doch auch wenn die Gleichberechtigung der Geschlechter Mainstream und Regierungspolitik ist, sind Männer und Frauen noch längst nicht in allen Belangen auf Augenhöhe. Weltfrauentage, Girls Days und Quotenregelungen sollen Abhilfe schaffen. Geht der Aktionismus an den Ursachen der Probleme vorbei?

Lohnt sich nicht

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Bis heute müssen Frauen mehr arbeiten, um das gleiche Geld wie Männer zu verdienen. Die Diskriminierung beginnt am Pflegebett. Eine Bilanz zum Equal Pay Day 2013.

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von Henrike von Platen
21.03.2013

Miese Quote

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Wie gerne nehmen wir Skandinavien als soziales Vorbild her. In Norwegen hat die Einführung der Frauenquote massiv Vermögen vernichtet. Eine Quote macht noch keinen Kulturwandel.

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von Christian Opitz
26.09.2012

Die Schafherde zieht weiter

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Wir brauchen eine Quote, weil Frauen nicht schlechter, sondern benachteiligt sind. Flexibel muss sie sein, weil sich Firmen unterscheiden.

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von Kristina Schröder
28.10.2011

Diktatur des Feminismus

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Die Frage nach einer Frauenquote ist eine Phantom-Debatte. Junge Frauen wollen ihre Karriere planen und nicht mit den alten Feministinnen mühsam über etwas diskutieren, das für sie keine Relevanz hat.

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von Birgit Kelle
10.04.2011

Social Media

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Haben wir zu viele Freunde?

Social Media erreicht gerade den Mainstream, da rufen einige bereits zur Umkehr auf. Jetzt will der Kurznachrichtendienst Twitter sogar an die Börse. Doch Beobachter warnen, bei aller Nützlichkeit der Online-Dienste sind sie doch hoffnungslos überbewertet.

@DoroBaer #Wunderland

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Auch wenn es Christopher Lauer nicht versteht: Twitter bringt Stammtisch und Feuilleton auf eine Weise zusammen, die unsere Diskussionskultur neu definiert. Darum bleibe ich.

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von Dorothee Bär
27.02.2013

Digitale Boheme

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Das Netz wird bourgeois. Die größten Verfechter der Datenschutzpolitik von Facebook und Google stammen inzwischen aus der Boheme. Für sie passt das Internet perfekt in die Welt des Konsumkapitalismus: Es erzählt eine Geschichte über Selbsterfindung, Innovation und Effizienz.

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von Max A. Höfer
06.11.2010

Jammernde Kulturpessimisten

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Entlarvende Partyfotos, sinnbefreite Kurznachrichten – viele Argumente werden gegen Facebook ins Feld geführt. Doch es geht nicht um den Ersatz der Freundschaft. Soziale Netzwerke ermöglichen es, mit immer mehr Menschen einen losen Kontakt zu pflegen. Der klassischen Weihnachtskarte sind sie allemal überlegen.

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von Christoph Koch
27.10.2010

Go East

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Offen und vernetzt – das Zuckerberg'sche Ideal einer neuen Weltgesellschaft ist reizvoll. Doch auch bei Facebook herrscht inzwischen das Diktat der Wirtschaft vor. Profit schlägt Idealismus. Dabei gibt es durchaus Projekte, die die Vision einer vernetzten Gesellschaft vorantreiben. Ein Blick vom Silicon Valley nach Osten.

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von Jakob Steinschaden
23.10.2010

Der Einfluss der Politik auf die Öffentlich-Rechtlichen

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Gefährliche Nähe

Der Anruf von Hans Michael Strepp beim ZDF macht eines deutlich: Die Politik hat zu viel Einfluss auf die Öffentlich-Rechtlichen. Um echte Unabhängigkeit zu garantieren, muss das unterbunden werden.

Deep Throat vom Lerchenberg

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Der Skandal um den CSU-Anruf ist gnadenlos aufgebauscht. Jetzt die Politiker aus den obersten Gremien zu entfernen, ist unsinnig. Denn wenn die es nicht machen sollen, wer denn bitte dann?

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von Hugo Müller-Vogg
05.11.2012

Unabhängig wie Onkel Otto

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Die Reaktionen auf den CSU-Telefonskandal gehen in die falsche Richtung. Es reicht nicht, Politiker aus dem Aufsichtsrat zu entfernen – Zeit für echte Transparenz.

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von Sebastian Esser
04.11.2012

Übereifriger Kontrollwahn

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Politiker in Rundfunkgremien sind kein Problem. Verhindert werden muss allerdings der Übermut der Parteien, aus dieser engen Verbindung Privilegien abzuleiten und wohlgefällige Berichterstattung zu verlangen.

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von Ernst Elitz
02.11.2012
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