Zweifellos hat es perfekte Morde gegeben, sonst wüsste man ja etwas von ihnen. Alfred Hitchcock

Debatten

Deutsch-französische Freundschaft

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Grande Nation ganz klein

Friede, Freude, Crêpes war gestern: Deutschland wächst über sich hinaus, und auf einmal sind die Franzosen nur noch Juniorpartner. 50 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrags gibt Berlin die Richtung für Europas wichtigstes Tandem vor.

Naiver Hollande

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Frankreichs Wirtschaft schwächelt, doch Präsident Hollande scheut sich vor wichtigen Reformen. Dabei müsste das Land einige schmerzvolle Opfer bringen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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von Adrian Lobe
12.05.2013

Zusammen ist man weniger allein

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Frankreich fürchtet den deutschen Machtgewinn. Dabei ist das Wichtigste nicht zu wissen, wer in den französisch-deutschen Beziehungen die Hosen anhat – sondern, ob die beiden Länder noch immer gemeinsam die europäische Integration vorantreiben wollen.

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von Claire Demesmay
23.12.2012

Europa der Regionen

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Kleinmeierei unter blauer Flagge

In Belgien feiern Separatisten einen Wahlerfolg, in Schottland regieren die Nationalisten. Die Macht verlagert sich aus den Hauptstädten nicht nur nach Brüssel, sondern auch in die Regionen. Der Nationalstaat wird von einem Europa der Regionen abgelöst.

Europäisches Klein-Klein

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Die Krise der EU ist Wasser auf die Mühlen der Separatisten. Von London bis Madrid formieren sich die Unzufriedenen und drohen ihren Regierungen mit Abspaltung. Ein gefährlicher Trend.

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von Nicholas Siegel
10.05.2013

Normalität statt Abschiebung

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Die Kommentare des französischen Präsidenten Sarkozy zeigen es wieder einmal: Sinti und Roma bleiben auch heute noch eine stigmatisierte Volksgruppe. Damit muss Schluss sein – schließlich sind Sinti und Roma kein "Volk ohne Heimat", sondern so europäisch wie jede andere Bevölkerungsgruppe auch.

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von Romani Rose
01.10.2010

Gegen die Verstummung

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Nur etwa 50.000 Menschen sprechen heute noch Rätoromanisch. Doch die Sprache ist mehr als ein museales Relikt: Als Ausdruck lokaler Kultur und Motor der schweizerischen Literatur ist Rätoromanisch auch heute noch hochaktuell. Vor allem im Zeitalter der Globalisierung wird sie zum wichtigen Anker der Region Graubünden.

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von Clà Riatsch
22.09.2010

Reizwort Selbstbestimmungsrecht

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Im Baskenland tobt der Kampf um die Unabhängigkeit. Doch im Zweifelsfall hat Madrid das letzte Wort – und regiert mit harter Hand. Doch ein Gewaltverzicht der ETA eröffnet neue Möglichkeiten zum Kompromiss.

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von Ingo Niebel
16.09.2010

Russische Politik

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Kreml, Krim und Kaviar

Russland ist groß und mächtig - wohin die Föderation aber steuert, ist unklar. Zerrissen zwischen Großmachtanspruch und innenpolitischen Schwierigkeiten muss Premierminister Putin, wenn er wieder Präsident wird, vermitteln. Eine heikle Aufgabe.

Putinfreunde

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Die Russlandberichterstattung verliert an Niveau, oberflächliche Urteile sind normal. Wer das kritisiert, wird schnell als Putinfreund abgestempelt – ein demokratisches und glaubwürdiges Vorbild sind wir damit nicht.

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von Malvin Oppold
08.05.2013

Demokratie à la carte

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Wladimir Putin scheint der beste Beweis, dass sich Russland mit Demokratie schwer tut. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt jedoch: Die Wahrheit ist komplexer, als wir annehmen.

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von Leonid Luks
01.05.2013

Im Abseits

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In Deutschland macht sich eine anti-russische Stimmung breit. Putins europäischen Kritikern geht es dabei nicht um Menschenrechte, sondern um handfeste geopolitische Interessen.

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von Peter Schulze
08.04.2013

Liebesgrüße nach Moskau

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Wer Moskau immer mit dem erhobenen Zeigefinger droht, verspielt die Chancen einer westlich-russischen Allianz. Denn die Russen mögen Europa zwar gerne, doch vor allem lieben sie das eigene Land.

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von Christian Wipperfürth
07.04.2013

Pressefreiheit in Europa

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Gerne schauen wir auf andere Länder, prangern Zensur an und fordern mehr Respekt für die Grundrechte. Doch selbst in der EU liegt einiges im Argen. Das Mediengesetz in Ungarn ist momentan der sichtbarste Fall einer Politik, die kritischen Journalismus oftmals als Störfaktor wahrnimmt.

Gezwitscher am Bosporus

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Natürlich: Es steht nicht gut um die Pressefreiheit in der Türkei. Doch wenn sich der Westen mit Kritik weit aus dem Fenster lehnt, lohnt ein kleines Wortspiel.

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von Fatih Cicek
03.05.2013

Die Verwandlung

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Das ungarische Mediengesetz hat und wird weiterhin für Umwälzungen in der Medienbranche sorgen. Bereits heute leidet die Qualität der Berichterstattung enorm, staatliche Willkür und drakonische Strafen werden auch die letzten Widerständler in die Knie zwingen.

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von Zsofia Mihancsik
27.07.2011

Voll das Drama

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Glaubt man Premierminister Viktor Orbán, geht es der Presse nur um Drama und Sensation. Die Einschränkung der Medienfreiheit ist dabei nun Teil eines Geschäfts, das er den Ungarn angeboten hat: Ihr gebt einen Teil eurer Freiheiten auf, dafür beschere ich euch ein besseres Leben.

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von Attila Mong
21.07.2011

Wer das liest, hat Glück

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Mit der Überarbeitung der Verfassung und einiger anderer neuer Gesetze versucht die ungarische Regierung, ein illiberales Verfassungssystem für mehrere Legislaturperioden einzubetonieren. Kritik aus der EU ficht das Regime nicht an.

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von Gábor Halmai
20.07.2011

Politische Spaltung Palästinas

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Kein bisschen Frieden

Vor der UN-Vollversammlung will die PLO-Führung über die Zukunft des Staates Palästina abstimmen lassen - und riskiert dabei den Bruch mit Israel. Der Nahost-Prozess droht, zum jüngsten Opfer des arabischen Frühlings zu werden.

Nach ihm die Sintflut

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Der Rücktritt des palästinensischen Ministerpräsidenten Fajad ist auch eine Niederlage westlicher Außenpolitik. Zeit seines Antritts galt er als Marionette, sein Abgang kommt jetzt vor allem der korrupten Elite im Land zu Gute.

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von Kevin Zdiara
27.04.2013

Kaiser ohne Kleider

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Wieder nur Symbolpolitik: Der Auftritt von Präsident Abbas in New York wird den Nahostkonflikt nicht lösen. Die Palästinenser müssen sich endlich ihre Niederlagen eingestehen und verhandeln.

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von Kevin Zdiara
27.09.2012

Staat Nr. 194 ist eine Chance

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Vor der UN-Vollversammlung will Palästina zum 194. Staat werden. Israel warnt vor den Gefahren. Dabei ist die Anerkennung das Beste, was beiden Seiten passieren kann: Es bringt die eingeschlafenen Verhandlungen auf eine neue Ebene.

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von Marc Röhlig
23.09.2011

Requiem für den Frieden

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Die Bemühungen der Palästinenser um Anerkennung vor der UN dürften das Ende des Friedensprozesses bedeuten. Die Aktion kennt nur Verlierer: Israel, weil es global isoliert würde. Und Palästina, das als lebensunfähiger Staat in die Katastrophe schlittert.

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von Christian Böhme
19.09.2011

Krise als Politik

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Die Not zur Tugend machen

Seit fünf Jahren beherrt die Wirtschaftskrise die weltweite Politik. Bei all den Klageliedern, die seither erklingen, bleiben jene unbemerkt, denen die Krise gut in die Karten spielt. Nur wer kann an der Krise Interesse haben? Und was können die Motive sein?

Rettungsschirm für den Kopf

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In unserer Welt werden soziale Probleme medizinisch behandelt. Kein Wunder also, dass wir mit Pillen gegen die ständige Unsicherheit kämpfen.

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von Stephan Schleim
06.04.2013

Der Griechenland-Joker

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Die europäische Politik nutzt Griechenland als Ausrede für unliebsame Entscheidungen. Opfer werden zu Tätern gemacht – mit fatalen Folgen für die Menschen vor Ort.

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von Daniel M. Knight
05.04.2013

Hier ruht die Gerechtigkeit

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Wer sich nicht rechnet, zählt auch nicht. In der Dauerkrise nimmt der Neoliberalismus sozialdarwinistische Züge an.

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von Christoph Butterwegge
04.04.2013

Das eine Prozent sagt danke

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Weil die Schuldigen in der Krise nicht zur Verantwortung gezogen werden, tragen einfache Bürger die Kosten. Die Folge: Umverteilung nach oben.

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von Majia H. Nadesan
03.04.2013
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