Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht, was Freundschaft bedeutet. Mark Zuckerberg

Debatten

Der Wert von Kunst

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Hypes und Hypothesen

Künstler sein ist ein brotloser Beruf! Außer man heißt Jonathan Meese, Damian Hirst oder Georg Baselitz. Schafft man es, aus Zufall oder Talent, in die oberen Riegen der kontemporären Künstler, lebt es sich wie ein Popstar. Plötzlich sind eingelegte Haie oder in Filz gewickeltes Fett Millionen wert. Doch wie rechtfertigen sich Millionenpreise in der Kunst? Und wie soll der Laie Kunst von Trash unterscheiden lernen?

Missionarische Umarmungsgeste

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Die 7. Berlin Biennale wollte gerne politisch sein – statt einer klaren Agenda aber präsentiert man quasi-religiöse Exponate und umarmt Aktivisten von außen im eigenen Haus. Der so propagierte Glaube an „Substanz“ ist vor allem eins: sehr katholisch.

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von Thomas W. Eller
24.05.2012

Jenseits des Artefakts

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Kultur entstand aus dem Kultus. Doch scheint in der Kunst der Kult um das Geld den Kult um einen Gott ersetzt zu haben. Kunst für den kirchlichen Raum lässt ein Bild dorthin zurückkehren, wo es hergekommen ist. Es erhält für den Betrachter wieder eine echte Relevanz, hinter der der Künstler zurücktritt. Es wird wieder Teil seines Lebens. Ein Dialog beginnt.

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von Michael Triegel
24.05.2010

Wutbürger im Internet

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Wut macht Mut

Man empört sich gern; im Internet noch häufiger als im wahren Leben. Dabei betreffen die am hitzigst diskutierten Themen die meisten Menschen nicht einmal persönlich. Das Netz ist voll von Millionen Privatmanifesten und Scheingefechten.

Hass-Tweets vom Stammtisch

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Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Auch wenn die Masse beim Shitstorm scheinbar schützt, drohen juristische Konsequenzen. Der Persönlichkeitsschutz muss ernst genommen werden.

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von Dirk Heckmann
22.05.2012

Gereizt!

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Immer lauter scheinen sich die Menschen im Netz zu ereifern, immer drastischere Geschütze werden aufgefahren. Die Fragen gehen dabei oft haarscharf am Kern der Probleme vorbei. Deutschland braucht die diskursive Abkühlung.

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von Thymian Bussemer
13.08.2011

Propulismus

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Populismus und Protest lassen sich nicht immer trennscharf unterscheiden. Mittelfristig könnte diese Verquickung zu einer gefährlichen Entwicklung führen, denn die mangelnde Möglichkeit der Einmischung bringt die Bürger zu recht auf die Barrikaden.

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von Wolfgang Kraushaar
01.08.2011

Die Moral des Skandals

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Der Moment der kollektiven Empörung ist besonders aufschlussreich. Dabei hat der Skandal zwei Gesichter. Er ist Instrument der Aufklärung – und der Gegenaufklärung. Aber was passiert, wenn einmal ein bekanntes Gesicht oder starkes Bild fehlen?

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von Bernhard Pörksen
26.07.2011

Korruption in der Politik

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Eine Hand wäscht die Andere

Korruption im politischen Betrieb ist nach wie vor ein pikantes Thema: Verschiedene Affären haben dem Bild von Politikern massiv geschadet; weiterhin gelten für die Legislative deutlich laxere Regeln als für Exekutive und Judikative; eine entsprechende UN-Konvention wurde bislang nicht ratifiziert. Eine transparente Gesellschaft aber muss offen mit dem Thema Korruption umgehen. Warum tut sich die Politik so schwer? Könnte ein Ausweg sein, Politiker deutlich besser zu bezahlen?

Politik, Geld und Wurst

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Wie Wurst gemacht wird, will keiner wissen. Wie Politik finanziert wird, oft auch nicht. Es wäre endlich an der Zeit, offen über die Praxis des Sponsorings zu debattieren.

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von Alexander Pyka
20.05.2012

Exorbitante Geldbörsen

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Von der Politik fühlen sich innerlich zerrissene Menschen so angezogen, wie Fliegen von einem verwesenden Kadaver. Der Kampf gegen Korruption ist ärgerlich, aber notwendig.

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von Michael A. Genovese
21.04.2012

Korruption ist relativ

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Was korrupt ist und was nicht, bestimmt der Zeitgeist mit. Entscheidend ist die Tat im Auge des Betrachters. Im engen Sinne käuflich sind deutsche Politiker derzeit selten.

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von Jens Ivo Engels
13.04.2012

Unter Einfluss

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Direkte Korruption ist selten, indirekte die Regel. Höhere Bezahlung von Politikern hilft kaum, bessere Alterssicherungen und Berufsverbote müssen her.

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von Birger P. Priddat
11.04.2012

Landtagswahlen in NRW

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Kraft-Akt

Nordrhein-Westfalen hat gewählt und die CDU hat eine böse Überraschung erlebt. Mit Norbert Röttgen fährt sie eines der schlechtesten Ergebnisse ein, das sie jemals erzielt hat. Jetzt stehen alle Zeichen auf Rot-Grün mit Hannelore Kraft an der Spitze.

Verschlungene Pfade

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Die Gesellschaft in NRW ist im Wandel, das zeigen die letzten Wahlen nur zu klar. Das bürgerliche Lager zerfällt, die Arbeitnehmer-Gesellschaft sucht im alten Industrieland nach tauglichen Kompromissen.

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von Stefan Goch
18.05.2012

Am Ende des Meers

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Starke Piraten, wohin man schaut, nun auch in NRW im Landtag. Überschwänglichen Prognosen zum Trotz: Es kommen Probleme auf die Agenda, die drängender sind als das Urheberrecht. Dann haben die Piraten ihren Zenit erreicht.

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von Andreas Blätte
15.05.2012

Konturen des Neuen

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Wenn in NRW gewählt wird, geht es ums Ganze – denn die Wahl strahlt bis in die Bundesebene hinein. So auch dieses Mal: Es zeichnen sich die Konturen des Neuen ab.

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von Karl-Rudolf Korte
15.05.2012

Pump ist geil

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Die Deutschen mögen Merkels harte Hand in Europa – solange die Peitsche nur Griechen, Spanier und Italiener trifft. Dass sie selbst vom Sparen nichts halten, ist die Lehre von NRW.

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von Sebastian Pfeffer
15.05.2012

Afghanistankrieg

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Die unendliche Geschichte

Mehr als zehn Jahre nach dem Start des Afghanistankrieges ist die Hoffnung für einen guten Ausgang des Einsatzes fast völlig aufgebraucht. Wenn sie nicht schon abgezogen sind, bereiten sich die beteiligten Ländern auf den Abzug vor.

Die Angst vor dem Alleinsein

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Der Abzug der ISAF-Truppen in Afghanistan läuft. Doch was für ein Land werden wir hinterlassen? Viel hängt davon ab, wie wir uns auch nach 2014 noch um die Afghanen und ihren Staat kümmern werden.

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von Winfried Nachtwei
17.05.2012

Am Wendepunkt

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Der Einsatz in Afghanistan droht endgültig zu scheitern. Der Grund dafür ist vor allem eine von Anfang an falsche Einschätzung der Lage. Nur wenn jetzt dramatisch umgedacht wird, kann es gelingen, Afghanistan in einem besseren Zustand als vor dem Einmarsch zu hinterlassen.

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von Paul Schäfer
09.04.2012

Im Konzert

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Der Debatte um den Abzug der Afghanistan-Truppen fehlt es oft an Nachhaltigkeit – denn die Strategie ein ums andere Mal umzuwerfen, hilft niemandem. Am wenigsten den Afghanen selbst.

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von Omid Nouripour
07.04.2012

Gescheitert am Hindukusch

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Die Afghanistan-Konferenz am Bonner Petersberg ist ein Zeugnis des Scheiterns. Deutsche Politiker haben nie wirklich hinter dem Projekt Hindukusch gestanden, nie für Zustimmung geworben - der Einsatz musste scheitern.

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von Christian Böhme
09.12.2011

Landtagswahl in Schleswig-Holstein

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Kiel holen

In Schleswig-Holstein haben SPD und Grüne eine hauchdünne Mehrheit - falls der Südschleswigscher Wählerverband (SSW) sich an der Koalition beteiligt. Die Wahl in dem kleinen Bundesland zeigt, wie schwer Regierungsbildung werden kann, wenn sich die Parteienlandschaft ausdifferenziert.

Déjà-vu

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Während Rot-Grün in NRW noch feiert, treffen sich die Parteien in Schleswig-Holstein mit der dänischen Minderheitspartei SSW zu Koalitionsverhandlungen.

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von Heide Simonis
16.05.2012

Regierungsopposition

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Die Liberalen feiern in Schleswig-Holstein ihre Auferstehung. Doch Kanzlerin Merkel dürfte das neue Selbstbewusstsein der FDP mit gemischten Gefühlen betrachten.

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von Hugo Müller-Vogg
07.05.2012
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