Selbst sehr mächtige Länder können fremde Gesellschaften nicht in den Griff bekommen. Stephen Walt

Debatten

Die CSU nach Guttenberg

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Aus'zapft is!

Mit Karl-Theodor zu Guttenberg hat die CSU ihr prominentestes und modernstes Gesicht verloren. Antworten sucht die Parteispitze in populistischer Rhetorik. Warum? Der konservative Kern der Partei ist weiterhin intakt.

Mia san mia

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Gauweilers Niederlage mag ein Triumph für Seehofer und eine Absage an den Populismus sein. Doch die Anzahl seiner Unterstützer weist auf ein Brodeln in der Basis hin – es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch Berlin erreicht.

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von Gerd Langguth
12.10.2011

„Mir san mir“ zieht nicht mehr

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Auch wenn die Partei besser aufgestellt ist als CDU und SPD, werden es die Christsozialen künftig nicht leicht haben, ihre Vormachtstellung beizubehalten. Seehofer sitzt fest im Sattel und solange die Partei nicht erneut koalieren muss, wird sie ihren Nimbus auch nicht verlieren.

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von Florian Hartleb
16.05.2011

Gewerkschaften und moderne Arbeit

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IG Web

Das Internet hat die Arbeitswelt grundlegend verändert. Es hat neue Formen der Erwerbstätigkeit hervorgebracht und zum Verschwimmen der Grenzen zwischen Beruf und Privatleben geführt. Die Gewerkschaften müssen reagieren, wenn sie nicht als Ewiggestrige auf der Strecke bleiben wollen.

Gewerkschaft 2.0

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Immer mehr Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt im Internet, „klassische“ Arbeitnehmer sind kaum darunter. Gerade im Netz gibt es jedoch auch Chancen für eine neue Repräsentationsform dieser Menschen.

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von Frank Kleemann
07.10.2011

In Lohn und Brot und Netz

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Das Internet mag neue Arbeitsformen ermöglichen – doch bestehende Hierarchien lähmen das Potential, die Arbeitswelt zu revolutionieren. Innovation wird zunehmend durch Illusion ersetzt.

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von Nicole Mayer-Ahuja
05.10.2011

Die Sieben-Tage-Woche

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Auch das Internet kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Mensch das wichtigste Element der Wertschöpfungskette ist. Schluss mit dem blinden Technologieenthusiasmus, her mit der Förderung für Arbeitnehmer.

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von Lothar Schröder
04.10.2011

Bedeutungsverlust der USA

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Supermacht a.D.

Seit dem Anschlag vor zehn Jahren ist die einzige verbleibende Supermacht der Erde im Niedergang begriffen. Marode Infrastruktur, ein Schuldenberg nahe des Staatsinfarkts und die Diskreditierung freiheitlicher Werte in Folge der 9/11-Anschläge - die USA haben den Zenith ihrer Macht überschritten.

Enttäuschte Europäer

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Dass die Solidarität mit den USA nach dem 11. September so schnell in Kritik umschlagen konnte, lag nicht zuletzt an den hohen Erwartungen Europas. Dieses Wechselspiel aus Erwartungen und Desillusionierung definiert unser Verhältnis zu den USA.

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von Jessica Gienow-Hecht
01.10.2011

American Angst

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Niedergang der USA? Nicht so schnell. In dem Land mag nach dem 11. September nicht alles rund gelaufen sein, aber die Amerikaner spielen in vielen Disziplinen weiter ganz vorne mit.

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von Ansgar Graw
18.09.2011

Totgesagte leben länger

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Seit den Terroranschlägen des 11. September wurde Dutzende Male der Tod des amerikanischen Heroismus prophezeit. Dabei ist die Opferbereitschaft der amerikanischen Gesellschaft tatsächlich abhängig von der politischen Zielsetzung.

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von Christoph Schwarz
16.09.2011

Das Leben geht weiter

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Al-Qaida wollte die Welt verändern. Eine historische Zäsur sind die Anschläge vom 11. September aber nie geworden; dazu gibt es in Zeiten der Globalisierung zu viele Entwicklungen, die uns und unsere Welt prägen. Die Mission der Terroristen ist gescheitert.

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von Dieter Ruloff
15.09.2011

Vermeidbare Hungersnot

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Friss oder stirb

Am Horn von Afrika hungern Millionen. Gleichzeitig wird immer deutlicher: Genug Nahrung ist weltweit vorhanden, das Problem ist die Verteilung. Korrupte Regimes und steigende Lebensmittelpreise sorgen für Mangel trotz Angebot.

Nehmt das Vaterunser wörtlich!

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Wir haben verlernt, mit Lebensmitteln umzugehen. Wir werfen sie weg, sortieren sie nach Gütekriterien aus oder lassen sie einfach vergammeln. Dabei würden Nahrungsmittel in anderen Teilen der Welt dringend benötigt, um die Hungersnot zu bekämpfen. Der einzige Weg dorthin heißt umdenken.

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von Bernhard Felmberg
30.09.2011

Die nächste Dürre kommt bestimmt

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Trockenheit und Spekulationen sind bei Weitem nicht die einzigen Gründe für die Hungersnot in Somalia – denn auf regionaler Ebene fehlen die Vorbereitung auf Dürre und andere nachhaltige Lösungen gegen den Hunger.

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von Sibri Jean Zoundi
24.09.2011

Esspapier

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Bloße Umverteilung kann den Welthunger in armen Ländern nicht besiegen – anstatt Geld für Weltreisen zu verbrennen, muss Europa der Welt endlich Wohlstandswachstum ermöglichen.

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von Howard Leathers
27.08.2011

Vom Fressen und der Moral

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Kaum jemand bezweifelt heute noch, dass Hunger von Menschen geschaffen wird - durch lokale Korruption und globale Ausbeutung. Doch wie geht es weiter? Die Menschen vor Ort müssen sich unabhängig machen - von den Geldern des Westens, aber auch von der Chemie, die Böden zerstört und Nachhaltigkeit unmöglich macht.

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von Felix Löwenstein
19.08.2011

Der neue Liberalismus

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Das neue Gelb

Die FDP diskutiert über den künftigen Kurs: Es geht um Grundsätzliches. Die Partei muss definieren, was Liberalismus in einer freiheitlichen Gesellschaft des 21. Jahrhundert bedeutet.

Eine bundesweite CSU

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Anstatt einer neuen Positionierung als liberale Partei tritt die FDP in die Fußstapfen von Franz Josef Strauß. Dass die Führungsriege keine Impulse zu setzen weiß, macht den Niedergang wenig überraschend.

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von Stephan Richter
28.09.2011

Unter dem Schirm der Freiheit

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Die ursprüngliche Idee des Liberalismus, persönliche Freiheit in einem rechtsstaatlichen Rahmen zu gewähren, hat unser Land entscheidend geprägt. Früher waren Persönlichkeiten wie Hans Friderichs und Otto Graf Lambsdorff Garanten einer solchen Freiheit. Heute sind die Liberalen in der Pflicht, diesen Schutzschirm erkennbarer als bisher erneut aufzuspannen.

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von Gérard Bökenkamp
15.05.2011

Wenn das Totenglöckchen zweimal klingelt

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Die FDP hat es nun selbst in der Hand, will sie aus der Krise kommen. Dass es einen Bedarf an einer bürgerlich-liberalen Partei gibt, ist unstrittig. Nicht das Totenglöckchen läuten, die FDP hat sich noch nicht selbst aufgegeben.

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von Alexander Alvaro
14.05.2011

Mission Freiheit

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Der Liberalismus hat Zukunft - als Absicherung des Einzelnen gegen das Diktat des Staates und der Wirtschaft. Sein Ziel ist die Verwirklichung des eigenen, selbstbestimmten Lebens. Bürgerrechte und Machtkontrolle sind klassische Themen, die heute enorm aktuell sind. Die Grünen haben auf diesen Gebieten bisher eindeutig versagt.

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von Marco Buschmann
12.05.2011

Neuer Wachstumsbegriff

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Höher, schneller, weiter

Immer mehr Ökonomen fordern, dass das BIP nicht alleiniger Parameter für die Berechnung von Wirtschaftswachstum sein kann. In Bhutan wird seit Jahren mit dem "Bruttoglücksprodukt" gerechnet, auch die britische Regierung befragt ihre Bürger inzwischen zu Zufriedenheit und Zuversicht. Müssen wir unsere Idee von Wachstum grundlegend ändern?

Ferraris für alle

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Es ist opportun geworden, Wachstum und Fortschritt zu kritisieren. Doch ihre Zeit ist noch lange nicht vorbei. Wir haben das Potenzial, die Menschen auf der ganzen Welt reicher und gesünder zu machen. Die einzigen Wachstumsgrenzen liegen in den Köpfen der Skeptiker.

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von Daniel Ben-Ami
26.09.2011

Na, wie geht’s so?

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Das Wohlbefinden eines Landes könnte ein wichtiger Indikator dabei sein, wenn wir die Wohlfahrt einer Nation bestimmen wollen. Nicht nur berücksichtigt es sensibler als das BIP die Bedürfnisse der Menschen, sondern es ermöglicht Regierungen auch, langfristig sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

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von Andrew Rzepa
08.05.2011

Gustav Gans statt deutscher Michel

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Mein Haus, mein Auto, mein Urlaub ... ab einem gewissen Punkt bringt uns ein Mehr an Gütern kein Mehr an Zufriedenheit. Wenn wir weiterhin das gefühlte Lebensglück aus der wirtschaftlichen Gleichung ausklammern, werden wir wohl nie so richtig zufrieden sein; schon gar nicht als Gesellschaft.

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von Karlheinz Ruckriegel
07.04.2011

Nachhaltig weiter wachsen

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Das Bruttoinlandsprodukt ist der einzige Indikator für Wirtschaftswachstum, der objektiv messbar ist. Er kann ergänzt werden, wegfallen darf er nicht. Denn Transferleistungen führen nicht zu mehr Zufriedenheit - reales Wachstum schon.

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von Florian Bernschneider
03.02.2011
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