Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Günter Grass

Debatten

Sex und Darwin

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Keule, Höhle, Sex

Mann und Frau, Jäger und Sammler, Höhle und Sex. Unsere Triebe haben sich über zehntausende Jahre entwickelt - was zählen da schon die moderne Zivilisation und ihre Verhaltensvorschriften? Oder siegen am Ende doch unsere moralischen Vorstellungen?

Krieg der Spermien

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Wissenschaft und Evolutionspsychologie stehen im Konflikt: Letztere wird dazu benutzt, männliches Verhalten zu legitimieren.

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von Jakob Pastötter
27.01.2012

Zu Ende gedacht

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Evolutionspsychologische Theorien lösen Abwehrreflexe aus. Warum eigentlich? Denn es geht um Gene, nicht um Ideologie. Unser interner Bauplan verrät vieles; im Guten wie im Schlechten.

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von David Schmitt
25.01.2012

Truppenabzug im Irak

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Auf Wiedersehen

Der Irak-Krieg ist zu Ende, zumindest für die USA. Zehntausende Tote und acht Jahre später stellt sich die Frage, welche Lehren wir aus dem Desaster ziehen müssen. Denn Frieden wird in Bagdad so schnell nicht einziehen.

Ins Blaue hinein

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Der Europäischen Union fehlt es an einem sicherheitspolitischen Konsens. Das war so 2003 im Fall des Irak und 2011 im Fall Libyen. Neue Konfliktherde im Nahen Osten werden sie jedoch dazu zwingen, ihr Konzept des guten Interventionismus auf ein stabiles Fundament zu stellen.

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von Richard Gowan
20.01.2012

Am Ziel vorbei

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Der Irak-Krieg mag für die USA vorbei sein, für die Menschen im Land mit Sicherheit nicht. Die Koalition der Willigen hat es versäumt, das Land zu befrieden. Jetzt werden die Sektierer, denen der Krieg zur Macht verholfen hat, das Ruder übernehmen.

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von Joost Hiltermann
12.01.2012

Der neue Pragmatismus

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Der Irak-Krieg und seine horrenden Kosten, monetär und moralisch, haben die US-Außenpolitik pragmatischer werden lassen. Diplomatie statt Militär, Einsätze nur im Verbund, keine großen Risiken eingehen. Willkommen in der Realität.

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von Nicholas Siegel
09.01.2012

Der Streit um Christian Wulff

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Die 500.000-Euro-Frage

Hat er oder hat er nicht? Bundespräsident Wulff soll den niedersächsischen Landtag belogen haben - es geht um einen großen Kredit, die Verbandelung von Politik und Wirtschaft und das Ansehen des höchsten Amtes im Staate.

Prinzip der offenen Tür

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In der Politik wurde die Trennung von Privatem und Öffentlichem schon früh aufgegeben. Was jemand wie Christian Wulff beichten soll und was lieber für sich behalten, das kann das Wahlvolk aber recht gut einschätzen.

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von Markus Rhomberg
19.01.2012

Empörung kostet nichts

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Wer nicht selber kocht, kann sich nicht aussuchen, wer serviert. Also berufen sich die Empörungs-Journalisten auf die Bild-Zeitung. Emotionale Aufgeregtheit ist aber billig, die Recherche hingegen teuer. Und wichtiger.

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von Ernst Elitz
13.01.2012

Duell ohne Gegner

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Bislang gab es im Fernsehen nur Kanzlerduelle zu sehen. Gestern nun gab es die erste presidential debate.

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von Christoph Bieber
05.01.2012

Die neue politische Geschenkökonomie

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Unser Problem ist nicht das Fehlverhalten des Bundespräsidenten – sondern ein System aus Schattennetzwerken, in dem politische Seilschaften und finanzstarke Unterstützer mehr zählen als das Allgemeinwohl.

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von Christoph Bieber
23.12.2011

Wirtschaftsmotor Green Technology

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Heute Grau, morgen Grün

Billionensummen haben sich mit der Finanzkrise in Luft aufgelöst. Aber nicht alle sind betroffen: für den "grünen Sektor" geht es bergauf. Durch Staatshilfen fließen die Fördermittel, die Nachfrage nach Technologien in den Bereichen Energieversorgung und Effizienzsteigerung brummt. Die Krise bietet die Chance für eine Neuorientierung des Wirtschaftens.

It's not that easy, being green

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Grüne Wirtschaft droht zum Allheilmittel zu werden – und verliert damit den Boden unter den Füßen. In Zukunft müssen auch Wachstumsmotoren nachhaltig sein.

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von Andrea-Victoria Noelle
18.01.2012

Grün macht reich

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Der grüne Aufschwung ist eine Chance für Unternehmen jeder Größe. Durch Investitionen in nachhaltiges Wirtschaften und neue Technologien lassen sich Renditen vergrößern und Kosten senken. Wer das früh erkennt, wird am meisten profitieren.

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von Uwe Schneidewind
05.02.2011

Ein Schafspelz für den Wolf

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Versprechungen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, dass ein Green New Deal Wirtschaft und Arbeitsmarkt beleben und uns den Weg in eine nachhaltige Zukunft weisen wird, sind verführerisch, aber nicht realistisch. Der Green New Deal ist nur der verzweifelte Versuch, die Lebensdauer eines eindeutig nicht nachhaltigen Systems noch ein Weilchen zu verlängern.

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von Ingolfur Blühdorn
04.02.2011

Make it stick!

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Das Land der Mülltrennung und der Umweltplaketten sollte ein grünes Vorbild sein. Könnte man meinen. Tatsächlich finden Themen wie Nachhaltigkeit zwar mittlerweile in der Wirtschaft Gehör, doch aus dem Alltagsbewusstsein ist das Konzept verschwunden.

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von Winfried Zimmermann
26.01.2011

Unwort des Jahres

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Sagen Sie jetzt nichts

Am 17. Januar 2012 wurde das offizielle Unwort des Jahres gekürt: Döner-Morde. Laut Jury-Begründung stehe der Ausdruck "prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde". Die Redaktion hatte zuvor intern Vorschläge gesammelt und diskutiert.

Manns genug!

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Mit dem Unwort post-gendering versucht die Piratenpartei, über einen zu geringen Frauenanteil hinwegzutäuschen. Zudem macht sie damit konstruktive Debatten zur Gleichberechtigung von Frauen unmöglich.

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von Sören Musyal
17.01.2012

Erst denken, dann schreiben

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Mein Unwort des Jahres finde ich so furchtbar, dass ich es am liebsten gar nicht mehr aussprechen bzw. aufschreiben würde, aber wohl muss, weil sonst niemand weiß, was ich meine. Aber nur noch einmal: Döner-Morde.

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von Alexandra Schade
14.01.2012

Sag mir wo die Blumen sind

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Von wegen Arabischer Frühling. Wenn wir die Ereignisse in Nordafrika und dem Nahen Osten unter diesem Schlagwort betrachten, laufen wir Gefahr, die wahre Bedeutung der Geschehnisse zu übersehen.

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von Florian Guckelsberger
12.01.2012

Was für eine Knochenarbeit

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Wenn sie den Namen eines weitgehend unbekannten Knochens in ihrem Skelett tausendmal hersagen müssen, weil sie den Fehler gemacht haben, sich ihn zu brechen, ist eigentlich klar, was ihr Unwort des Jahres wird.

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von Alexander Görlach
10.01.2012

Neue Partei „rechts“ der CDU

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Recht rechts

Die CDU treibt auf die Mitte zu, rechts von ihr klafft eine zunehmende Lücke. Kommt die neue rechte Partei, um diesen Platz einzunehmen? Wer kann sie führen?

Ein Gespenst geht um

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Das in Europa umhergehende Gespenst des Rechtspopulismus hat hierzulande noch keine parteipolitische Gestalt angenommen. Nur warum nicht?

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von Alexander Häusler
16.01.2012

Haifischlächeln

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Versuche, rechtspopulistische bis -extreme Parteien und Bewegungen in Deutschland populär zu machen, gab und gibt es schon zahlreich. Doch: Der Erfolg fehlt, weil kein Charismatiker führt.

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von Karin Priester
11.01.2012

Parteien zur Mitte

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Scheitert Schwarz-Gelb bei der nächsten Bundestagswahl, wird eine neue konservative Partei sehr wahrscheinlich: Aus den Trümmern der FDP und Enttäuschten der CDU könnte sie Kraft tanken - auch weil die etablierten Parteien nur die Mitte im Blick haben.

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von Ulrich von Alemann
09.01.2012

Ohne uns

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Wenn alle etablierten Parteien ihr politisches Programm vom linken Rand bis zur rechten Mitte spannen, finden zu viele Menschen keine Heimat. Jene rechts der CDU zu stigmatisieren, führt zu nichts, sie müssen in die Demokratie eingebunden werden.

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von Werner Patzelt
31.12.2011
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