„Wenn Staaten vor großen Schwierigkeiten stehen, liegt es meistens an einem Versagen der Eliten. “ Wolfgang Schäuble
Hat das Auto seinen Zenit überschritten? Zumindest in den westlichen Industriestaaten mehren sich die Anzeichen, dass die Familienkutsche aus der Mode kommt. Stattdessen ist Sharing in. Die Aussicht auf steigende Ölpreise verändert unser Mobilitätskonzept.
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Billiger wird das Autofahren nicht mehr. Trotzdem ist die Maut verkehrstechnisch sinnvoll. Wenn die Autofahrer sehen, dass mit ihrem Geld tatsächlich etwas für das Straßennetz getan wird, findet sie auch Akzeptanz.
Ressourcenverbrauch, Klimawandel, wachsende Weltbevölkerung und neue Kundenansprüche stellen die Autoindustrie vor gewaltige Aufgaben. Als ehemaliges Statussymbol wird das Auto allerdings nicht von den Straßen verschwinden.
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Verkehrspolitik denkt nicht weit genug: Das Auto wird nicht verschwinden, aber es muss vom persönlichen Transportmittel zum Gemeinschaftsgut werden.
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Das Internet schleift kulturelle Unterschiede sehr schnell ab und schafft konvergente Lebensstile. Ein privates Auto gehört dann nicht mehr unbedingt dazu - das verändert nicht nur unseren Begriff des Automobils, sondern auch die Städte, in denen wir uns bewegen.
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Verkehrspolitik hat das Auto künstlich attraktiver gemacht, als es eigentlich ist. In der Realität wird der PKW jedoch unausweichlich an Bedeutung verlieren.