Die Bombe ist ein fast schon mythisches Machtsymbol im 20. und 21. Jahrhundert. Kein Wunder, dass der Westen alles dafür tut, seinen exklusiven Besitz zu verteidigen. Abrüstung stockt, zivile Nutzung ist umstritten, Proliferation droht.
Der Konflikt im Nahen und Mittleren Osten eskaliert. Um der Sackgassenlogik zu entkommen, braucht es eine atomwaffenfreie Zone – denn der Konflikt zwischen Israel und Iran ist primär geopolitischer Natur.
Kernwaffen sind ein Überbleibsel des kalten Krieges, das nicht mehr so recht in unsere Zeit passt. Statt die Waffen weiter zu erhalten, muss ihre Gefahr gebannt werden.
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Die Kritik des Westens am iranischen Atomprogramm ist scheinheilig. Der letzte Bericht der IAEO bietet dafür nicht die Grundlage. Eigentlich ist nur eines klar: Zivile und militärische Nutzung von Atomenergie lassen sich nicht voneinander trennen.
Kernkraftwerke und der Müll, den sie produzieren, tragen zur Herstellung und Verbreitung von Atombomben bei. Und die können einen beispiellosen Feuersturm auslösen, der eine Gefahr für das menschliche Überleben darstellt.