Wofür die CDU/CSU heute steht, scheint nicht nur den Wählern, sondern auch dem Spitzenpersonal der Partei unklar. Der visionslose Kurs der Kanzlerin verunsichert die Basis und verprellt die alte Garde.
Die CDU ist am Ende. Kanzlerin Merkel lächelt jede Kritik an der fehlenden Linie standhaft weg, ohne die Fragen zu beantworten. Doch gerade jetzt müssen die Konservativen sich der Diskussion stellen: Wohin geht es mit Europa? Und wozu ist das C noch gut?
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Nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird offenbar, wie schwach die CDU aufgestellt ist. Weder inhaltlich noch personell noch koalitionsstrategisch scheint die Partei auf die Zukunft der Parteienlandschaft vorbereitet.
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Vergesst Schwarz-Grün! Kaum eine andere politische Konstellation hat in den vergangenen Jahren derart die Fantasien beflügelt und ist so wenig in der Lage, die in sie gesetzten Hoffnungen und Wunschvorstellungen auch in reale Politik umzusetzen. Lange ist Schwarz-Grün viel zu idealisiert betrachtet worden. Das Bündnis der Stunde heißt Schwarz-Rot.
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Die Kritik vieler Unionspolitiker am Koalitionspartner FDP mutet seltsam an, wenn man einen Blick ins Nachrichtenarchiv wirft. So klingt es, wenn die Christsozialen keine Angst vor dem Verlust der Wählergunst haben.
Beginnt nun die Ära der weiblichen Politiker?
Die Kanzlerin stellt sich der Jungen Union nicht. Sie möchte auch in diesem Jahr das Ergebnis ihrer Partei nach der Bundestagswahl nicht diskutieren. Der Jungen Union aus dem Südwesten reicht es: Sie fordert einen Bundesparteitag.