„Die Wissenschaft kann das Universum erklären, ohne dass es eines Schöpfers bedarf.“ Stephen Hawking
Die in New York stattfindenden Proteste sind nur der Gipfel einer Renaissance linker Kritik am Kapitalismus. Doch haben die Demonstranten heute neue Ideen, wie mit diesem aufzuräumen sei?
Die Occupy-Bewegung hat den politischen Diskurs verändert. Ihr primäres Ziel ist jetzt, die Debatte am Leben zu halten. Apathie ist keine Option mehr, Alternativlosigkeit hat als politische Maxime ausgedient.
Der freie Markt ist das sozialste und fairste Wirtschaftssystem. Das Problem ist das Kasino, nicht der Kapitalismus. Wir müssen weg vom schuldenfinanzierten Wirtschaften.
Vor sechs Monaten erreichten die Jugendproteste in Spanien ihren Höhepunkt. Positiv verändert hat sich wenig. Mit einer Mischung aus Ignoranz und Ablehnung hat die Regierung die Bewegung in die Bedeutungslosigkeit gedrängt. Ein Narr ist, wer jetzt weiter auf den Staat setzt.
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Die ehemaligen Vorkämpfer der linken Kapitalismuskritik sind längst in den Hintergrund getreten – echte Kritik kommt nunmehr von allen Seiten und fordert statt Revolution lieber einfache Vernunft.
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Die Demonstranten der Welt wissen selbst nicht genau, was sie eigentlich wollen: Denn trotz ihres Protestes sind sie eigentlich für den Kapitalismus. Gründe gibt's genug.
Die aktuellen Proteste erscheinen auf den ersten Blick pragmatischer als die Demonstrationen der 68er. Doch bei näherem Hinsehen stützen auch sie sich auf eine ähnlich verschwörerische Theorie.