Zu hoch gesteckte Ziele
Ein voreiliger Abzug aus Afghanistan ist weder verantwortungsbewusst, noch im Einklang mit der Solidarität im westlichen Bündnis. Das muss die Politik der Bevölkerung vermitteln - auch wenn es nur wenig Beifall dafür gibt.
"Mikrofone sind das einzige, was Politiker sich gerne vorhalten lassen."
Frank Elstner –Staats- und Regierungschefs der in den Afghanistankrieg verwickelten Länder brüten über einer Strategie für das zerrüttete Land am Hindukusch. Auch fast zehn Jahre nach Beginn der Intervention sind sich die Koalitionäre vor allem eines: uneinig.
Die von WikiLeaks veröffentlichten Dokumente zum Afghanistankrieg bestätigen nur, was längst bekannt ist. Für eine strategische Neubewertung der Situation am Hindukusch bietet der Geheimnisverrat keine Grundlage. weiter...
31.07.2010
In Afghanistan kommen deutsche Soldaten ums Leben, in einem Einsatz, der längst nicht mehr nur den zivilen Aufbau des Landes schützen soll. Die Bundeswehr soll auch ökonomische Interessen schützen, ob das die deutsche Bevölkerung nun wahrhaben wil... weiter...
29.05.2010
Ein voreiliger Abzug aus Afghanistan ist weder verantwortungsbewusst, noch im Einklang mit der Solidarität im westlichen Bündnis. Das muss die Politik der Bevölkerung vermitteln - auch wenn es nur wenig Beifall dafür gibt.
05.02.2010
Ziviler Aufbau und Aussöhnung in Afghanistan können nur gelingen, wenn Sicherheit gewährleistet wird. Es ist Zeit, dass Afghanen Schritt für Schritt selbst dafür sorgen - flankiert durch die internationale Gemeinschaft.
29.01.2010
Bei der Afghanistan-Konferenz in London stehen die Fragen nach Truppenaufstockung und einer Reintegration der Taliban im Vordergrund. Dabei gerät ins Hintertreffen, worum es beim Wiederaufbau ursprünglich gehen sollte: die Schaffung eines zivilen Staates, der auf eigenen Beinen stehen kann.
29.01.2010
Statt über Abzugspläne zu diskutieren, sollten die NATO-Länder sich mehr über ihre bisherigen Fehler in Afghanistan Gedanken machen. Bislang nimmt man Opfer bei der zivilen Bevölkerung in Kauf, wenn es um den Schutz der eigenen Soldaten geht. Das ist moralisch falsch - und gefährdet den Erfolg der ganzen Mission.
29.01.2010