Wir werden sehen, ob junge Leute wirklich besser sind, nur weil sie jung sind. Michel Friedman

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Von A nach B ohne C bis Z

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Die Zeiten der dicken Wagen und Verkehrsmonopole sind vorbei. Elektrofahrzeuge und Carsharing zeigen neue Möglichkeiten der Mobilität auf. Wir werden flexibler, unabhängiger - und sparen dabei noch Emissionen ein. Auch die Arbeit wird von neuer Mobilität erfasst: Blackberrys machen jeden Platz der Welt zum Büro.

Hintergrund

Rund zweieinhalb Tage verbringt jeder Deutsche durchschnittlich im Stau. Doch nur die wenigsten Fahrer lassen sich von solchen Zahlen abschrecken – nach wie vor ist Deutschland Autonation Nummer eins, auch wenn der Trend längst zu sparsamen Modellen und Elektroautos geht. Das zeigte auch die diesjährige IAA, auf der die krisengebeutelten Fahrzeugbauer sich bescheiden gaben und neue Modelle präsentierten, die die Umwelt schonen und auf Nachhaltigkeit setzen.

Auch wenn laut einer aktuellen Studie bis zum Jahr 2025 weltweit gerade einmal 15 Millionen Elektroautos fahren werden – es gibt kaum einen Automobilhersteller, der nicht in diesem Markt forscht. Auch Großstädte testen neue Formen der Mobilität: Leihfahrräder und Carsharing sind zwar noch Nischenangebote, sie stehen aber für einen grundlegenden Wandel in unserer Art der Fortbewegung. Wir müssen unsere fahrbaren Untersätze nicht mehr besitzen: In Zukunft werden mehr Menschen in Städten mit leistungsfähigem Nahverkehr leben und pragmatischer entscheiden, ob sie sich ein Auto leisten wollen – die Zeiten des Statussymbols sind vorbei.

Auch die Arbeitswelt könnte sich diesem Prinzip anpassen: Ebenso dynamisch, wie unsere Entscheidung von A nach B zu kommen, werden auch Arbeitsprozesse in Unternehmen von bestimmten Orten entkoppelt. Mitarbeiter müssen nicht mehr ständig anwesend sein, um Leistung zu erbringen – besonders wenn geistige Wertschöpfung die Zukunft der deutschen Wirtschaft sein wird. Blackberrys machen jeden Platz der Welt zum Büro – mobil zu sein wird künftig also die Regel und nicht die Ausnahme.

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Verkehrsnetze der Zukunft

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Immer auf Achse

Die Welt wird immer urbaner. Die Studie "Megacity Challenges" untersuchte die Entwicklung von 25 Großstädten. Das eindeutige Ergebnis: Mobilität wird immer wichtiger – und immer personalisierter. Bestehende Verkehrssysteme werden weichen müssen.

Mobilität der Zukunft

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Freie Fahrt für alle

Warum vertrauen die Deutschen auf verkrustete Verkehrsstrukturen? Andere Länder machen es vor: Die Mobilität wird in Zukunft durch eine Diversifizierung von Transportsystemen erreicht. Wir müssen Monopole aufbrechen. Wettbewerb macht uns grüner und agiler.

Veränderung des Mobilitätsverhaltens

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Wir können Vorreiter der Elektroautos werden

Eins ist sicher, meint Wolfgang Tiefensee: Es muss massiv investiert werden, und zwar von Industrie und öffentlicher Hand, damit wir die Entwicklung der Elektroautos aus Deutschland heraus vorantreiben können und den Konkurrenten aus Asien und den USA, aber auch aus Europa Paroli bieten können.

Zukunft der Mobilität

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Überall statt nur im Auto

Noch ist das Auto Mobilitätsgarant Nummer eins, aber es verliert seine Bedeutung als Statussymbol. Zwar weiß noch keiner, welche Rolle Elektroautos spielen werden. Aber klar ist: Die Großstädte werden versuchen, den Verkehr aus den Citys fernzuhalten. Wenn aber auch Arbeit nicht mehr an einen Ort gebunden ist, wird der Einzelne mobiler – und soziale Bindungen fragmentierter.

 
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