Die goldenen Tage des Fernsehens scheinen gezählt: Youtube statt Tagesschau, Streaming statt Vorabendserien. Wer jetzt den Wandel fordert und dabei an HD denkt, hat den Zug in die digitale Welt schon verpasst.
Das Fernsehen entpuppt sich als Innovationsmaschine: Inhalte on Demand, Spannung und Information in Echtzeit und in Verbindung mit dem Internet - alles Zeichen dafür, dass ein totgesagtes Medium weiterleben wird.
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Fernsehen als soziales Erlebnis, das war einmal. Heute ist das TV individualisiert und personalisiert. Der Nutzer ist einsam, aber König. Und genau das kann das Fernsehen retten: Ich bekomme, was ich will, wann immer ich will.
Konvergenz lautet das Schlagwort der Stunde. Im Fernsehmarkt wird derjenige überleben, der analog und digital am besten kombinieren kann. Sogar Geld verdienen lässt sich damit.
Das Fernsehen droht, den Medienwandel zu verpassen. Die Quotengaranten von gestern tummeln sich heute auf Youtube oder Blogs, übrig bleibt ein Nischenpublikum. Engagement statt Entertainment heißt die Losung für die Zukunft.
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Das Fernsehen lebt. Auch das Internet wird es nicht verdrängen. Seine Vielseitigkeit ist seine Rettung: ernster Journalismus für die einen, HD-Fußballspiele für die anderen. Und das alles nicht trotz des Netzes, sondern in Verbindung mit der digitalen Welt.