„Eine Türkei, die sich wirklich vorbehaltlos gegenüber der politischen Kultur des Westens öffnet, wäre ein denkbares Mitglied.“ Heinrich August Winkler
Social Media erreicht gerade den Mainstream, da rufen einige bereits zur Umkehr auf. Jetzt will der Kurznachrichtendienst Twitter sogar an die Börse. Doch Beobachter warnen, bei aller Nützlichkeit der Online-Dienste sind sie doch hoffnungslos überbewertet.
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Auch wenn es Christopher Lauer nicht versteht: Twitter bringt Stammtisch und Feuilleton auf eine Weise zusammen, die unsere Diskussionskultur neu definiert. Darum bleibe ich.
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Das Netz wird bourgeois. Die größten Verfechter der Datenschutzpolitik von Facebook und Google stammen inzwischen aus der Boheme. Für sie passt das Internet perfekt in die Welt des Konsumkapitalismus: Es erzählt eine Geschichte über Selbsterfindung, Innovation und Effizienz.
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Entlarvende Partyfotos, sinnbefreite Kurznachrichten – viele Argumente werden gegen Facebook ins Feld geführt. Doch es geht nicht um den Ersatz der Freundschaft. Soziale Netzwerke ermöglichen es, mit immer mehr Menschen einen losen Kontakt zu pflegen. Der klassischen Weihnachtskarte sind sie allemal überlegen.
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Offen und vernetzt – das Zuckerberg'sche Ideal einer neuen Weltgesellschaft ist reizvoll. Doch auch bei Facebook herrscht inzwischen das Diktat der Wirtschaft vor. Profit schlägt Idealismus. Dabei gibt es durchaus Projekte, die die Vision einer vernetzten Gesellschaft vorantreiben. Ein Blick vom Silicon Valley nach Osten.
Viel wird über den Datenschutz bei Facebook diskutiert. Doch die Vorteile werden leicht vergessen: Soziale Netze verbessern mit der Kommunikation auch die Kollaboration. Die Nutzung von Facebook und Co. durch Unternehmen verspricht bessere Ideen, schnellere Ergebnisse und intelligentere Produkte.
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Soziale Netzwerke wie Facebook haben eine einschläfernde Wirkung auf uns. Wir netzwerken vor uns hin und sind doch nur Teil einer digitalen Scheingesellschaft.