Die Iraker wollen Sicherheit mehr denn Freiheit. Henner Fürtig

Hintergrund

Dschihad 2.0

Big_dc87ef5c82

Die von El Kaida rekrutierten Terroristen sind längst nicht mehr nur in Afghanistan und Pakistan zu suchen. Spätestens seit dem beinahe geglückten Attentat auf ein US-Flugzeug vor wenigen Wochen ist auch der Jemen im Visier der Ermittler. Wie verteidigt man sich gegen einen Feind, der kaum noch über feste Strukturen verfügt und stattdessen den Export seiner Ideologie perfektioniert hat?

Hintergrund

Der Terrorismus ist zurück. Zumindest in der Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit. Seit dem vereitelten Anschlag auf ein Passagierflugzeug in den USA an Weihnachten diskutiert man in den USA, aber auch in Europa wieder verstärkt über neue Sicherheitsmaßnahmen, aber auch über die richtige Strategie im Anti-Terror-Kampf.

Eines scheint gewiss: Zu lange hat man sich auf Irak, Afghanistan und Pakistan konzentriert – und dabei übersehen, dass El Kaida und weitere islamistische Terrororganisationen sich bereits in anderen Ländern organisieren und neue Anhänger gewinnen.

Islamistischer Terrorismus ist ein globales Phänomen

Auf der Arabischen Halbinsel schlossen sich El-Kaida-Kämpfer aus Saudi-Arabien und dem Jemen zusammen. In Somalia sollen islamistische Fundamentalisten aus Afghanistan und Pakistan verstärkt eingereist sein – wohl auch, weil sie dort die Unterstützung der somalischen Al-Schabaab-Miliz erfahren. Eine Gruppe, die sich “El Kaida im islamischen Maghreb” nennt, soll Terroranschläge in den Nachbarländern Marokko und Tunesien geplant haben.

Islamistischer Terrorismus ist ein globales Phänomen – auch das zeigt der Fall des Detroit-Attentäters Umar Faruk Abdulmutallab. In Nigeria ist er geboren, in Togo hat er die Schule besucht, studiert hat er in London. Und in Amsterdam bestieg er ein Flugzeug, das er auf dem Weg in die USA zum Absturz bringen wollte.

Muss es nun einen Strategiewechsel im Kampf gegen den internationalen Terrorismus geben? Wie können wir verhindern, dass sich auch junge Männer in westlichen Gesellschaften radikalisieren und zu Attentätern werden? Anti-Terror-Kampf bedeutet auch die Auseinandersetzung mit der Ideologie des islamistischen Fundamentalismus. Doch wie kann dies gelingen?

Bundesinnenminister Thomas de Maizière rät, dabei eines nicht zu vergessen: Zum Kampf gegen den Terrorismus gehöre auch “Gelassenheit”. “Denn die Terroristen wollen gerade Angst auslösen.”

zurück

Terror in Barcelona und Cambrils

Medium_2787409d79

Der Terror ist zurück in Europa

Bei zwei Terroranschlägen in Spanien sterben mindestens 13 Menschen, Duzende wurden verletzt.

Wie der Koran die Gewalt anordnet und heiligt

Medium_e7aa1caf27

Woher kommt der muslimische Terror?

Inzwischen ist es weithin bekannt, was Insider seit vielen Jahren wussten und was alle Regierungen, alle Altparteien, alle M-Medien mit allen Mitteln lange Zeit zu vertuschen suchten: dass Muslime bzw. Immigranten aus islamisch geprägten Kulturkreisen um ein Vielfaches mehr brutale Gewaltverbrechen begehen. Weshalb ist das so? Hängt dies mit der islamischen Weltanschauung zusammen?

Irrationale Eliten-Reaktionen auf den Terror

Medium_36836b5b1b

Der tapfer ignorierte Krieg in Europa

Die Erschütterung über die Terroranschläge von Manchester am 22. Mai und von London am 3. Juni ist wieder der alltäglichen Routine gewichen. In der breiten Öffentlichkeit sind die Toten und zum Teil schwer Verletzten fast schon in Vergessenheit geraten.

Terror gegen Tankschiffe? Alles ist denkbar

Medium_26c6579674

Der Terror von Manchester – was kommt noch?

Nach dem Anschlag von Manchester ist erneut klar, dass Europa noch viele Jahre mit solcherlei Gräueltaten konfrontiert sein wird. Bisherige Angriffspunkte religiös verbrämter Killer waren in der Regel „weiche Ziele“, also Menschen. Doch es gibt ernstzunehmende Hinweise, dass auch „harte Ziele“ im Visier sind – beispielsweise Schiffe.

Islamistischer Terrorismus im Wandel

Medium_8261fe018a

Al-Qaida wird unterschätzt

Der jüngste Anschlag in Paris zeigt einmal mehr, dass sich die Gefahr durch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Europa dieses Jahr weiter erhöhen wird. Über die Gründe des islamistischen Terrorismus in 2017 sprachen Experten in Berlin. Zurückkehrende IS-Kämpfer und „home-grown terrorists“ sind jedoch nicht die einzige Gefahr: Auch al-Qaida und Hisbollah dürfen nicht unterschätzt werden.

Terrorgefahr in Deutschland

Medium_059988c260

Der alltägliche Terrorwahnsinn

Ein Tag im Leben der Deutschen verheisst: Wir haben ein ernstes Sicherheitsproblem. Die Lage eskaliert dramatisch. Der Terror ist in der Bundesrepublik angekommen.

 
meistgelesen / meistkommentiert