Pöbeleien am Spielfeldrand und eine dritte Halbzeit nach Abpfiff: Während Hundertschaften der Polizei jede Männer-Partie absichern müssen, steht bei den Mädels der Sport im Vordergrund und auf den Tribünen wird entspannt gebruncht. Ist Frauenfußball der bessere Sport?
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Dass unsere Frauen Weltmeister werden, war ungefähr so gesetzt wie das Happy End in Hollywood-Filmen. Man zittert, ist sich zwischendurch unsicher und am Ende wird doch alles gut. Jetzt das ernüchternde Aus. Was also bleibt von dieser WM?
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Von wegen Randsportart: Frauenfußball kommt an. Ohne Ausschreitungen, ohne Polizeischutz, dafür mit moderner Spielphilosophie und 100.000 verkauften Nationaltrikots - und einer deutschen Mannschaft, die den Herren einige Titel voraushat.
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Der Frauenfußball ist nicht männlicher, sondern besser geworden. Wer ihn deswegen weniger schätzt, könnte ein Problem mit grundlegenden menschlichen Werten haben – oder keine Ahnung vom Fußball. Denn der Sport lebt von der Emotion.
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Was denn nun? Sollen wir für den Frauenfussball andere Maßstäbe anlegen als für Männer oder auf Gleichberechtigung pochen? Beides gleichzeitig geht nicht. Dabei könnte es so einfach sein: Jedem das Seine, jeder das Ihre.