„Die einzige Lösung des Nahost-Konflikts ist die Gründung eines palästinensischen Staats.“ Hassan Nasrallah
Mit Rückenwind aus den gewonnenen Wahlen baut Premierminister Erdoğan sein Land zur regionalen Macht um. Dabei bedient er sich der harten Hand und starker Wirtschaftskraft in der Türkei. Als Partner bleibt die EU damit langfristig auf der Strecke.
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Mit dem Arabischen Frühling nahm die Türkei die Chance wahr, ihre Rolle im Nahen Osten zu stärken. Erdogan setzt neue Prioritäten, die für Assad langfristig das Aus in Syrien bedeuten; für den Westen präsentiert sich die Türkei dafür als neue wichtige Partnerin im Nahen Osten.
Erdogan hat viele überrascht: Nicht-muslimische Minderheiten sollen für Enteignungen entschädigt werden. Doch eine Hinwendung zur EU ist das nicht. Minderheiten und religiöse Gruppen existieren weiterhin im rechtsstaatlichen Vakuum.
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Der türkische Staatschef Erdogan reist nach Somalia – und demonstriert einmal mehr die Entschlossenheit seiner Außenpolitik. Zu Hause ist er unangefochten, im Ausland wird er immer einflussreicher. Türkei und die EU, das war einmal.
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Erdogan hat die Opposition in seinem Land weitgehend ausgeschaltet und nutzt die enorm wichtige geostrategische Lage seines Landes, um sich unentbehrlich zu machen. Auf Europa wird er dabei aber nicht verzichten können.
Die Türken hassen den Kompromiss - das Land strotzt derzeit vor Innovationskraft und Deutschland könnte an dieser Entwicklung teilhaben, denn in der Euro-Krise liegt auch eine Chance.
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Die Wahlen in der Türkei haben gezeigt, wie polarisiert die Politik geworden ist. Dabei lassen sich die großen Probleme nur im Konsens angehen: Zypern, die Kurdenfrage und die Beziehungen zur EU verlangen nach Lösungen.