Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS und jetzt EHEC: Mit relativer Regelmäßigkeit grassiert die Angst vor Epidemien in Deutschland. Sind wir geschützt genug, um uns keine Sorgen machen zu müssen?
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Die Seuchenbekämpfung in Deutschland krankt an der Bürokratie. Ganze 14 Tage können vergehen, bis die Ausbrüche gefährlicher Krankheiten auf offiziellem Weg gemeldet sind. Mit solchen Abläufen lassen sich Infektionen nicht verhindern.
Epidemien werden tendenziell zunehmen, immer mehr Bakterien werden resistent gegen Antibiotika. Doch Angst, Panik und Hysterie sind bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten die schlechtesten Berater. Wir brauchen gute Prävention und enge Zusammenarbeit statt wildem Aktionismus.
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Die Suche nach dem EHEC-Erreger krankte höchstens an der mangelnden Kommunikation – nicht an der fehlenden Expertise. Es zeigt sich einmal mehr: Krisenmanagement ist eine besondere Form der wissenschaftlichen Exzellenz. In einer Risikogesellschaft müssen wir uns gerade auf solche Krisenfälle vorbereiten: Die nächste Infektionswelle kommt bestimmt.