Auch Wissenschaft und Forschung verändern sich durch das Netz. Kollaboratives Arbeiten und cloud computing beeinflussen die Arbeitsweise der Forscher, den Austausch von Wissen und den Zugang zu Informationen. Doch der Zugang zu Wissen lässt sich nicht lösen von der Urheberrechtsfrage. Wem gehören die geistigen Errungenschaften im Netz?
Offenheit im Netz ist nur ganz zu haben – oder gar nicht. Viele Open-Source-Projekte verfolgen bereits einen offenen Ansatz, die Universitäten werden folgen. Das Blaupausenmodell geht dem Ende entgegen, künftige Wissenschaft wird deutlich kollaborativer und kreativer sein.
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Die Wissenschaft im Netz ist dezentral und Open Source - ein Facebook für Forscher und Vordenker. Um den Austausch von Informationen voranzubringen, muss sich die Wissenschaft vom starren Mantel der Institute lösen. Das Ziel: ein echtes Web des Wissens.
Das World Wide Web verändert vieles in der Welt, auch das Wissenschaftssystem. Es erleichtert den Zugang zur Wissenschaft und erhöht die Transparenz. Es erlaubt eine Revolution der Präsentation und Dokumentation wissenschaftlicher Ergebnisse. Es verändert die Beziehung der Wissenschaft zu den Daten und der Dynamik der Welt und erschafft eine neue virtuelle Welt.
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Das Internet ist jung, wild und ruft viele grundsätzliche Fragen neu auf: Wenn die Wissenschaft diese beantworten will, muss sie mehr tun, als altes Wissen nur neu aufzubereiten. Ansonsten droht der digitale Elfenbeinturm.