Große Internet-Firmen wie Facebook, Twitter, Foursquare und Groupon werden von Investoren hoch gelobt. Reale Werte bieten sie oftmals nicht, ihre Währung ist das Mitteilungsbedürfnis der Mitglieder. Droht nach der Dot.Com-Blase der 90er Jahre ein neuer Hype?
Euphorie führt zur Blase. Die Vorstellung, dass dieses Mal alles anders kommt, ist der wohl teuerste Irrglaube an der Börse. Der aktuelle Hype um Unternehmen wie Foursquare und LinkedIn zeigt, dass wohl erst die Erfahrung eines Crashes eine Rückkehr in die Realiät einleiten wird.
Bei den gegenwärtigen Wirtschaftsnachrichten beschleicht viele Interessierte das Gefühl eines Déjà-vu-Erlebnisses. Die Meldungen über den Verkauf von Skype für über 8 Milliarden Euro, die nächste Beteiligungsrunde bei Facebook sowie der kürzlich erfolgte Börsengang von LinkedIn oder Yandex wecken Erinnerungen an die wilden Zeiten der New Economy. Ist dieses Mal alles anders?
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Die Dotcom-Blase hat die Giganten geformt, die nun um die Vormachtstellung kämpfen. Es ist die Schlacht um die Vormachtstellung eines sich ankündigenden goldenen Zeitalters - Angst vor einer Blase müssen wir deshalb im Moment nicht haben.
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Die meisten Internetfirmen verschwanden zur Jahrtausendwende genauso schnell wieder, wie sie gekommen waren. Zehn Jahre später ist das Internet zur Basis neuer Wirtschaftsmodelle geworden, soziale Netze und diverse Dienste versprechen hohe Renditen. Eine Blase droht heute nicht.
Der Internet-Markt wird über kurz oder lang eine Technologiebörse errichten, um das kreative Potenzial mit zahlungskräftigen Investoren zusammenzubringen. Häufig müssen diese auf mangelhafte Information zurückgreifen. Das Potenzial für eine Marktblase ist vorhanden.