„Es ist gut, dass die Menschen ihr Geldsystem nicht verstehen, denn sonst hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution.“ Henry Ford
Die internationale Frauenbewegung ist in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Doch auch wenn die Gleichberechtigung der Geschlechter Mainstream und Regierungspolitik ist, sind Männer und Frauen noch längst nicht in allen Belangen auf Augenhöhe. Weltfrauentage, Girls Days und Quotenregelungen sollen Abhilfe schaffen. Geht der Aktionismus an den Ursachen der Probleme vorbei?
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Bis heute müssen Frauen mehr arbeiten, um das gleiche Geld wie Männer zu verdienen. Die Diskriminierung beginnt am Pflegebett. Eine Bilanz zum Equal Pay Day 2013.
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Wie gerne nehmen wir Skandinavien als soziales Vorbild her. In Norwegen hat die Einführung der Frauenquote massiv Vermögen vernichtet. Eine Quote macht noch keinen Kulturwandel.
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Wir brauchen eine Quote, weil Frauen nicht schlechter, sondern benachteiligt sind. Flexibel muss sie sein, weil sich Firmen unterscheiden.
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Die Frage nach einer Frauenquote ist eine Phantom-Debatte. Junge Frauen wollen ihre Karriere planen und nicht mit den alten Feministinnen mühsam über etwas diskutieren, das für sie keine Relevanz hat.
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In Bezug auf die Gleichstellung von Mann und Frau wurde bereits viel erreicht. Von einer wahren Geschlechtergleichheit sind wir dennoch weit entfernt. Aktionen wie der „Girls' Day“ sind gut, doch wir brauchen Gleichheit an allen 365 Tagen des Jahres.
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Gleichberechtigung lässt sich nicht mit einzelnen Events erreichen. Vielmehr braucht es Unterstützer, die rund ums Jahr für die Geschlechtergleichheit eintreten. Gewerkschaften schaffen es, über Partikularinteressen hinaus Allianzen zu schließen.