„Manche Politiker muss man behandeln wie rohe Eier. Man haut sie in die Pfanne.“ Dieter Hallervorden
Die internationale Frauenbewegung ist in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Doch auch wenn die Gleichberechtigung der Geschlechter Mainstream und Regierungspolitik ist, sind Männer und Frauen noch längst nicht in allen Belangen auf Augenhöhe. Weltfrauentage, Girls Days und Quotenregelungen sollen Abhilfe schaffen. Geht der Aktionismus an den Ursachen der Probleme vorbei?
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Wir brauchen eine Quote, weil Frauen nicht schlechter, sondern benachteiligt sind. Flexibel muss sie sein, weil sich Firmen unterscheiden.
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Die Frage nach einer Frauenquote ist eine Phantom-Debatte. Junge Frauen wollen ihre Karriere planen und nicht mit den alten Feministinnen mühsam über etwas diskutieren, das für sie keine Relevanz hat.
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In Bezug auf die Gleichstellung von Mann und Frau wurde bereits viel erreicht. Von einer wahren Geschlechtergleichheit sind wir dennoch weit entfernt. Aktionen wie der „Girls' Day“ sind gut, doch wir brauchen Gleichheit an allen 365 Tagen des Jahres.
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Gleichberechtigung lässt sich nicht mit einzelnen Events erreichen. Vielmehr braucht es Unterstützer, die rund ums Jahr für die Geschlechtergleichheit eintreten. Gewerkschaften schaffen es, über Partikularinteressen hinaus Allianzen zu schließen.
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In der Praxis sind wir noch weit entfernt von einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter. Das hat viel mit dem Fortwirken alter Rollenbilder und Stereotype zu tun, die sich hartnäckig halten. Hinweg mit ihnen!
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Zwar hat die Frauenbewegung in den letzten 100 Jahren viel erreicht, doch es gibt noch viel zu tun. Wenn auch im 21. Jahrhundert eklatante Gehaltsunterschiede gesellschaftsfähig sind, müssen Frauen für ihre Rechte eintreten. Wir brauchen sie, die Aktionstage!